
Danach nahm der Verpackungsverbrauch in Deutschland im Jahr 2023 wie bereits im Vorjahr weiter ab: um 1,1 Millionen Tonnen auf 17,92 Millionen Tonnen. Das entspreche einem Rückgang um 5,8 Prozent im Vergleich zum Jahr 2022. Pro Kopf werde damit 13,3 Kilogramm weniger Verpackungen als im Vorjahr verbraucht.
Leichter Anstieg der Recyclingquote
Im Jahr 2023 wurden 69,4 Prozent aller Verpackungen recycelt. Das sei ein Anstieg um 0,9 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2019, in dem zum ersten Mal am Eingang in das letzte Recyclingverfahren bilanziert wurde, stieg die Recyclingquote um 5,4 Prozent.
Leichten Kunststofftragetaschen
In Zukunft erwartet das Umweltbundesamt eine weiter sinkende Zahl in Verkehr gebrachter Kunststofftragetaschen, wenn Restbestände aufgebraucht sind.
Weitere Informationen
Bei den vorliegenden Daten handelt es sich um Hochrechnungen von Befragungsergebnissen. Folgende Verpackungen werden beim Gesamtverbrauch berücksichtigt: Verkaufs-, Um-, Transport-, Mehrwegverpackungen, Verpackungen schadstoffhaltiger Füllgüter und Einwegbestandteile der Mehrwegverpackungen. Die angegebenen Recyclingquoten für das Gesamtaufkommen beziehen sich auf alle in Deutschland angefallenen Verpackungsabfälle, die innerhalb Deutschlands oder in einem anderen Staat stofflich verwertet wurden. Davon zu unterscheiden sind die im Verpackungsgesetz festgelegten Quoten, welche von den dualen Systemen für die beteiligungspflichtigen Verpackungen mindestens erreicht werden müssen.
Source
wip-Kunststoffe e.V. Wissens- und Innovations-Netzwerk Polymertechnik, Pressemitteilung, 2026-06-08.
Supplier
Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH (GVM)
Umweltbundesamt UBA
WIP Kunststoffe e.V.
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