
Carbios hält am Bau der geplanten PET-Recyclinganlage in Longlaville fest und strebt weiterhin einen Produktionsstart im ersten Halbjahr 2028 an (siehe auch plasticker-News vom 19.12.2025). Das Unternehmen teilte mit, dass die Strukturierung der Projektfinanzierung Fortschritte macht, aber noch nicht abgeschlossen sei.
Die Finanzierung soll neben bereits gesicherten öffentlichen Mitteln von 42,5 Millionen Euro aus Bankdarlehen, Eigenkapitalbeiträgen französischer Partner und einem Beitrag von Carbios bestehen. Vorgesehen ist, dass Carbios an der Projektgesellschaft Carbios 54 nur als Minderheitsgesellschafter beteiligt ist. Insgesamt soll die Finanzierung Bau- und Anlaufkosten von rund 230 Millionen Euro abdecken. Der Abschluss der Finanzierung wird für das dritte Quartal 2026 angestrebt.
Zugleich meldet Carbios eine liquide Mittelposition von rund 60 Millionen Euro zum Jahresende 2025. Damit sieht das Unternehmen seine operativen Ausgaben für mehr als die kommenden zwölf Monate gedeckt. Der Mittelabfluss für 2026 wird ohne das Projekt Longlaville auf rund 20 Millionen Euro geschätzt.
Zur Unterstützung der laufenden Projekte wurde Benoît Grenot zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. Außerdem verweist Carbios auf zwei laufende Rechtsverfahren im Zusammenhang mit einem ausgeschiedenen früheren Manager, gegen deren Vorwürfe sich das Unternehmen nach eigenen Angaben juristisch zur Wehr setzt.
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