
- Uniper vergibt Aufträge im Wert von mehr als 100 Millionen SEK für die nächste Entwicklungsphase von NorthStarH2
- Die geplante Anlage in Östersund soll rund 115.000 Tonnen E-Methanol pro Jahr produzieren
- E-Methanol kann dazu beitragen, den Einsatz fossiler Brennstoffe in Sektoren wie dem Transportwesen und der chemischen Industrie zu reduzieren
Uniper hat Verträge mit AFRY, Carbon Clean, Siemens Energy und Topsoe unterzeichnet, um die nächste Entwicklungsphase von NorthStarH2 zu starten. Das geplante E-Methanol-Projekt in Östersund soll zur Dekarbonisierung von Sektoren wie dem Transportwesen und der chemischen Industrie beitragen. Die Arbeiten werden voraussichtlich etwa ein Jahr dauern. Das Gesamtvolumen der Verträge beträgt mehr als 100 Millionen SEK.
“NorthStarH2 ist ein wichtiges Projekt im Portfolio von Uniper für die Energiewende. Mit diesen Verträgen können wir von der frühen Projektentwicklung in die Basic-Engineering-Phase übergehen und einen weiteren wichtigen Schritt zur Bewertung der technischen und wirtschaftlichen Machbarkeit des Projekts machen.” – Johan Svenningsson, CEO von Uniper Schweden.
Uniper und seine Lieferanten werden nun in der sogenannten FEED-Phase (Front-End Engineering Design) das technische Anlagenkonzept definieren und das Projekt für die Bauphase vorbereiten.
“Mit diesen Verträgen können wir die Auslegung der Anlage nun deutlich detaillierter entwickeln und festlegen, wie NorthStarH2 gebaut werden soll. Östersund bietet sehr gute Voraussetzungen für die Produktion von E-Fuels.” – Broghan Helgeson, Projektleiter von NorthStarH2 bei Uniper.
Uniper plant, die finale Investitionsentscheidung (FID) für NorthStarH2 im Jahr 2028 zu treffen. Die Inbetriebnahme ist derzeit ab 2031 vorgesehen.
“E-Methanol wird eine zunehmend wichtige Rolle bei der Dekarbonisierung schwer zu elektrifizierender Sektoren wie der Schifffahrt und der chemischen Industrie spielen. AFRY ist stolz darauf, Uniper dabei zu unterstützen, diese Vision in ein technisch belastbares und investitionsreifes Projekt zu überführen.” – Guy Skantze, SVP und Leiter des Bereichs Chemicals & Biorefining bei AFRY.
“E-Methanol wird eine wichtige Rolle bei der Dekarbonisierung schwer zu elektrifizierender Sektoren spielen. Der Fokus von Uniper auf ein solides Front-End Engineering Design schafft eine starke Grundlage für NorthStarH2, und wir freuen uns, unsere Expertise im Bereich der CO₂-Abscheidung in das Projekt einzubringen.” – Aniruddha Sharma, Mitgründer und CEO von Carbon Clean.
“Das NorthStarH2-Projekt ist ein wichtiger Schritt für die industrielle Produktion von E-Methanol im großtechnischen Maßstab. Siemens Energy bringt seine Erfahrung in der industriellen Elektrolyse sowie bewährte Technologien ein, um die nächste Projektphase zu unterstützen. Unsere Elektrolyselösungen zeichnen sich durch hohe Effizienz, eine starke Netzintegration sowie einen klaren Fokus auf Sicherheit und Wartungsfreundlichkeit aus. – Thorsten Boegel, Projektleiter für den NorthStarH2-FEED bei Siemens Energy.
“Die nordische Region entwickelt sich zu einem der ambitioniertesten Märkte Europas für saubere Kraftstoffe, und Unipers NorthStarH2-Projekt ist ein wichtiger Teil dieser Entwicklung. Wir sind stolz darauf, unsere E-Methanol-Technologie und unser Engineering-Know-how in ein Projekt einzubringen, das die Dekarbonisierung zentraler Sektoren wie der Schifffahrt und der chemischen Industrie beschleunigen kann. Wir freuen uns darauf, die Zusammenarbeit mit Uniper fortzusetzen, während NorthStarH2 in die nächste Entwicklungsphase übergeht.” – Yassir Ghiyati, Chief Commercial Officer von Topsoe.
Wichtige Fakten
- NorthStarH2 wird erneuerbaren Strom und biogenes Kohlendioxid zur Herstellung von fossilfreiem E-Methanol nutzen.
- Die Anlage wird rund 115.000 Tonnen E-Methanol pro Jahr produzieren.
- Der Kraftstoff kann fossile Energieträger in Bereichen wie dem Transportwesen und der chemischen Industrie ersetzen. Dadurch lassen sich Emissionen senken und die Abhängigkeit Europas von importierten fossilen Brennstoffen verringern.
- Die beauftragten Unternehmen werden während der FEED-Phase Engineering-Kompetenz für Elektrolyse, CO₂-Abscheidung, Methanolsynthese und -aufbereitung bereitstellen.
- Uniper plant, den Antrag auf umweltrechtliche Genehmigung im Herbst 2026 einzureichen.
Über Uniper
Das in Düsseldorf ansässige Unternehmen Uniper ist ein europäisches Energieunternehmen mit globaler Reichweite. Mit rund 7.000 Mitarbeitenden spielt das Unternehmen eine zentrale Rolle für eine sichere Energieversorgung in Europa – insbesondere in seinen Kernmärkten Deutschland, Großbritannien, Schweden und den Niederlanden. Mit 18,5 Gigawatt Erzeugungskapazität ist Uniper Rückgrat einer verlässlichen Stromerzeugung. Als ein führender Gashändler und einer der wichtigsten LNG-Importeure Nordwesteuropas stärkt Uniper die Versorgungssicherheit mit einem breiten Bezugsportfolio. Durch Investitionen in erneuerbare Energien, Wasserstoff und andere Formen CO2-armer Energieträger treibt Uniper zudem die Transformation des Energiesystems voran.
Im Heimatmarkt Deutschland versorgt Uniper rund 1.000 Kommunen und Industrieunternehmen mit Energie und Dienstleistungen. Darüber hinaus ist Uniper Deutschlands größter Betreiber von Gasspeichern und Wasserkraftwerken.
Source
Uniper, Pressemitteilung, 2026-08-31.
Supplier
AFRY
Carbon Clean Solutions
Siemens Energy
Topsoe
Uniper
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