Gärtnern ohne Torf: Auftakt des Runden Tisches Torfminderung auf der Internationalen Pflanzenmesse in Essen

Torf speichert in intakten Mooren Kohlenstoff, setzt ihn jedoch frei, sobald er abgebaut wird und mit Sauerstoff in Kontakt kommt

Torf
© Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat

Auf der Internationalen Pflanzenmesse in Essen haben heute unter der Leitung der Parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Silvia Breher, Gespräche zum Ausstieg aus der Torfnutzung und zu möglichen Alternativen begonnen. Der Start des Runden Tisches Torfminderung ist ein wichtiger Schritt, um den Einsatz von Torf in Blumenerden und Profisubstraten weiter zu verringern.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Breher dazu: „Das ist ein vielversprechender Auftakt. Ich bin überzeugt, dass es gemeinsam gelingen wird, einen klaren Ausstiegspfad aus der Nutzung von Torf im Rahmen einer Selbstverpflichtung der Erdenindustrie und des Gartenbaus zu erzielen.“ 

Torf speichert in intakten Mooren Kohlenstoff, setzt ihn jedoch frei, sobald er abgebaut wird und mit Sauerstoff in Kontakt kommt. Abbau und Nutzung von Torf tragen daher zum Klimawandel bei. In den vergangenen Jahren hat der Prozess der Torfreduzierung bereits deutlich an Fahrt aufgenommen: Blumenerden bestehen inzwischen nur noch zu rund 33 Prozent aus Torf, Profisubstrate weiterhin zu etwa 65 Prozent.

Source

Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Pressemitteilung, 2026-01-27.

Supplier

Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) (formerly BMEL)

Share

Renewable Carbon News – Daily Newsletter

Subscribe to our daily email newsletter – the world's leading newsletter on renewable materials and chemicals

Subscribe