{"id":99864,"date":"2021-11-04T07:32:00","date_gmt":"2021-11-04T06:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=99864"},"modified":"2021-10-30T12:34:18","modified_gmt":"2021-10-30T10:34:18","slug":"gruner-wasserstoff-aus-neuseeland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/gruner-wasserstoff-aus-neuseeland\/","title":{"rendered":"Gr\u00fcner Wasserstoff aus Neuseeland"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p><strong>Um den Klimawandel zu begrenzen, sind weltweite gemeinsame Anstrengungen notwendig, und es m\u00fcssen internationale Allianzen geschmiedet werden. Koordiniert von Paul Jerabek (Helmholtz-Zentrum Hereon) und Prof. Sally Brooker (University of Otago in Dunedin) nimmt nun eine bilaterale Wasserstoffallianz zwischen Neuseeland und Deutschland ihre Arbeit auf. Sie hat das Ziel, eine deutsch-neuseel\u00e4ndische Forschungspr\u00e4senz zur Erforschung und Weiterentwicklung gr\u00fcner Wasserstofftechnologien in Neuseeland aufzubauen. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"777\" height=\"517\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/Manapouri-Power-Station-am-Manapouri-See-Foto-\u00a9-Pseudopanax-in-Wikipedia-auf-Englisch-Eigenes-Werk-Gemeinfrei-commons.wikimedia.org_-777x517-1.jpg\" alt=\"(Foto: Manapouri Power Station am Manapouri-See, mit 800 MW Leistung Neuseelands gr\u00f6\u00dftes Wasserkraftwerk \u2013 \u00a9 Pseudopanax in Wikipedia auf Englisch \u2013 eigenes Werk, gemeinfrei, commons.wikimedia.org)\" class=\"wp-image-99878\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/Manapouri-Power-Station-am-Manapouri-See-Foto-\u00a9-Pseudopanax-in-Wikipedia-auf-Englisch-Eigenes-Werk-Gemeinfrei-commons.wikimedia.org_-777x517-1.jpg 777w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/Manapouri-Power-Station-am-Manapouri-See-Foto-\u00a9-Pseudopanax-in-Wikipedia-auf-Englisch-Eigenes-Werk-Gemeinfrei-commons.wikimedia.org_-777x517-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/Manapouri-Power-Station-am-Manapouri-See-Foto-\u00a9-Pseudopanax-in-Wikipedia-auf-Englisch-Eigenes-Werk-Gemeinfrei-commons.wikimedia.org_-777x517-1-150x100.jpg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/Manapouri-Power-Station-am-Manapouri-See-Foto-\u00a9-Pseudopanax-in-Wikipedia-auf-Englisch-Eigenes-Werk-Gemeinfrei-commons.wikimedia.org_-777x517-1-768x511.jpg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/Manapouri-Power-Station-am-Manapouri-See-Foto-\u00a9-Pseudopanax-in-Wikipedia-auf-Englisch-Eigenes-Werk-Gemeinfrei-commons.wikimedia.org_-777x517-1-400x266.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 777px) 100vw, 777px\" \/><figcaption>Manapouri Power Station am Manapouri-See, mit 800 MW Leistung Neuseelands gr\u00f6\u00dftes Wasserkraftwerk \u2013 \u00a9 Pseudopanax in Wikipedia auf Englisch \u2013 eigenes Werk, gemeinfrei, commons.wikimedia.org)<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Gr\u00fcner Wasserstoff stellt als Energietr\u00e4ger f\u00fcr viele station\u00e4re und mobile Anwendungen einen der wichtigsten Eckpfeiler einer emissionsneutralen und nachhaltigen Energiewirtschaft dar. Dabei ist er gleichzeitig eine unverzichtbare Ressource f\u00fcr viele chemische Industrieprozesse. Klimaneutraler gr\u00fcner Wasserstoff wird elektrolytisch unter Verwendung erneuerbarer Energien wie durch Wasser- oder Windkraft erzeugt und verursacht daher keine Treibhausgasemissionen. Zum Erreichen des gesteckten Ziels der deutschen Klimaneutralit\u00e4t bis 2045 muss ein starker Fokus auf die Erforschung und Weiterentwicklung gr\u00fcner Wasserstofftechnologien von seiner Herstellung \u00fcber Speicherung und Transport bis zur Anwendung gelegt werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hand in Hand f\u00fcr ein gemeinsames Ziel<\/h3>\n\n\n\n<p>Einen Schritt hierzu stellt der Aufbau einer deutsch-neuseel\u00e4ndischen Forschungspr\u00e4senz mit dem Schwerpunkt \u201egr\u00fcner Wasserstoff\u201c in Neuseeland dar. Das BMBF unterst\u00fctzt den Forscher und Koordinator der deutschen Seite Jerabek mit 768.000 EUR \u00fcber einen Zeitraum von f\u00fcnf Jahren. Damit werden die Konstruktion und Anschaffung wichtiger Ger\u00e4tschaften f\u00fcr das an der University of Otago zu etablierende und in naher Zukunft gemeinsam betriebene Forschungslabor und Testfeld f\u00fcr die neuen Technologien erm\u00f6glicht sowie auch Vernetzungsaktivit\u00e4ten wie gegenseitige Forschungsaufenthalte von beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und die Organisation von regelm\u00e4\u00dfigen Workshops und Symposien in beiden L\u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Neuseeland will beim \u00dcbergang zu gr\u00fcnem Wasserstoff als k\u00fcnftige Hauptressource f\u00fcr die Dekarbonisierung nachziehen. Die weltweite Nachfrage nach Wasserstoff steigt, doch zum jetzigen Zeitpunkt werden die j\u00e4hrlich produzierten 45 bis 65 Millionen Tonnen Wasserstoff fast ausschlie\u00dflich aus fossilen Brennstoffen generiert und verursachen damit Emissionen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Starke Perspektiven<\/h3>\n\n\n\n<p>\u201eAus deutscher Sicht ist Neuseeland perfekt f\u00fcr die gemeinschaftliche Entwicklung, Erprobung und Etablierung gr\u00fcner Wasserstofftechnologien geeignet: Das Land ist \u00e4u\u00dferst innovationsfreundlich, reich an erneuerbaren Energiequellen und hat wie Deutschland den starken Willen m\u00f6glichst zeitnah komplett klimaneutral zu werden\u201c, so Jerabek zu den Chancen der gemeinsamen Forschungspr\u00e4senz. Und er erg\u00e4nzt: \u201eDas Konsortium \u2013 bestehend aus zahlreichen akademischen und industriellen Partnern beider L\u00e4nder \u2013 erm\u00f6glicht uns eine gro\u00dfe Bandbreite und zahlreiche Synergieeffekte bei den geplanten Aktivit\u00e4ten: Von experimenteller und theoretischer Grundlagenforschung zur optimalen Erzeugung und Speicherung von gr\u00fcnem Wasserstoff \u00fcber anwendungsorientierte Systemintegration bis hin zu techno-\u00f6konomischen sowie sozio-\u00f6kologischen Analysen bez\u00fcglich der entwickelten Technologien werden sehr viele Themenfelder von unserem Team abgedeckt!\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Innovationen f\u00fcr die Wasserstofftechnologie<\/h3>\n\n\n\n<p>Brooker beschreibt Deutschland als \u201cidealen Kooperationspartner\u201d, da Neuseeland seine reichhaltigen Ressourcen an erneuerbarer Elektrizit\u00e4t nutzen will, um rasch von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien und gr\u00fcne Wasserstofftechnologien umzusteigen, mit dem Ziel zu einem weltweiten Exporteur erneuerbarer Energien zu werden. \u201eIch bin begeistert, dass die f\u00fcnfj\u00e4hrige Finanzierung nun von neuseel\u00e4ndischer und deutscher Seite best\u00e4tigt wurde\u201d, so Brooker. Und au\u00dferdem: \u201ePaul hat sehr viel Zeit und M\u00fche investiert, um diese Partnerschaft aufzubauen und die BMBF-F\u00f6rdermittel hierf\u00fcr einzuwerben. Damit k\u00f6nnen wir jetzt gemeinsam dieses aufregende und zukunftsrelevante Vorhaben durchf\u00fchren\u201d.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Quellen<\/h3>\n\n\n\n<p><a href=\"http:\/\/hereon.de\/hydrogen_technology\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hereon.de\/hydrogen_technology<\/a><br><a href=\"http:\/\/otago.ac.nz\/otago833892\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">otago.ac.nz\/otago833892<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um den Klimawandel zu begrenzen, sind weltweite gemeinsame Anstrengungen notwendig, und es m\u00fcssen internationale Allianzen geschmiedet werden. 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