{"id":99587,"date":"2021-10-29T07:32:00","date_gmt":"2021-10-29T05:32:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=99587"},"modified":"2021-10-26T12:46:39","modified_gmt":"2021-10-26T10:46:39","slug":"bioball-sieht-vier-handlungsfelder-fur-die-entwicklung-der-urbanen-biookonomie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bioball-sieht-vier-handlungsfelder-fur-die-entwicklung-der-urbanen-biookonomie\/","title":{"rendered":"BioBall sieht vier Handlungsfelder f\u00fcr die Entwicklung der urbanen Bio\u00f6konomie"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p><strong>Mit dem aktuellen Positionspapier \u201eBeschleunigung der Bio\u00f6konomie in der Metropolregion FrankfurtRheinMain\u201c m\u00f6chte der Innovationsraum BioBall Akteure der Region ansprechen und so die sektor\u00fcbergreifende Vernetzung st\u00e4rken. Das Papier wird&nbsp;<a href=\"https:\/\/biooekonomie-metropolregion.de\/calendar\/218\/67-netzwerktreffen\">am 15.11.2021 der \u00d6ffentlichkeit vorgestellt<\/a>. Lesen Sie hier schon die Kernthesen &#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Klimaschutz erfordert die Umstellung des produzierenden Gewerbes der Metropolregion FrankfurtRheinMain auf nachhaltigere, klimaneutrale Produktionsweisen. Besonders betroffen ist u.a. die in der Metropolregion bedeutende Chemieindustrie. Da gro\u00dfe Teile der Chemie auf kohlenstoffhaltigen Rohstoffen basieren, muss dieser Teil der Industrie auf klimaneutrale Energien und alternative Kohlenstoffquellen ausweichen. In frage kommen pflanzliche nachwachsende Rohstoffe, f\u00fcr die aber bei wachsender industrieller Nachfrage Nutzungskonflikte nicht auszuschlie\u00dfen sind. Auch wegen begrenzter Anbaufl\u00e4chen und der heute schon belasteten \u00d6kosysteme kann der k\u00fcnftige Rohstoffbedarf aus der heimischen Land- und Forstwirtschaft nicht ann\u00e4hernd gedeckt werden. Um den Industriestandort wirtschaftlich wettbewerbsf\u00e4hig zu halten und \u00f6kologisch nachhaltig zu sichern, m\u00fcssen deshalb die in der Region vorhandenen Kohlenstoffquellen intensiver als bisher genutzt werden.Um auch die Verwertung biogener Rest- und Abfallstoffe sowie von CO<sub>2<\/sub>&nbsp;in die industrielle Praxis zu bringen und den notwendigen Strukturwandel zu beschleunigen, braucht es allerdings zus\u00e4tzlich \u00c4nderungen im Umgang mit Ressourcen und Energien, Anpassungen der Infrastruktur, die Weiterentwicklung der rechtlichen Rahmenbedingungen und einen Realisierungsplan. Handlungsbedarf sieht BioBall in den folgenden 4 Aktionsfeldern:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Ressourcen Und Energien:<\/strong>&nbsp;In der Metropolregion muss die Ressourceneffizienz und das Angebot nachhaltig erzeugter Nutzenergie oder Energietr\u00e4ger gesteigert werden. Zur Beschleunigung des \u00dcbergangs in die industrielle Praxis m\u00fcssen energieintensive Verfahren der zirkul\u00e4ren Bio\u00f6konomie auch dann gef\u00f6rdert werden, wenn sie mangels eines ausreichenden Angebots erneuerbarer Energien zun\u00e4chst noch mit konventionellen Energien versorgt werden m\u00fcssen.<\/li><li><strong>Infrastruktur:<\/strong>&nbsp;Die heutige Infrastruktur entspricht dem Bedarf einer fossil-basierten Wirtschaft. F\u00fcr die stoffliche Nutzung von biogenen Rest- und Abfallstoffen, sind Industriestandorte anzupassen und ist eine dem zunehmenden Bedarf entsprechende \u00f6ffentliche Infrastruktur f\u00fcr die Energieversorgung und die Logistik bereitzustellen.&nbsp;<\/li><li><strong>Rechtliche Rahmenbedingungen:<\/strong>&nbsp;Das geltende Abfallrecht f\u00fchrt in der Praxis zur Bevorzugung der energetischen Verwertung. Biogene Abfallstoffe betreffende Vorschriften m\u00fcssen deshalb den sich entwickelnden M\u00f6glichkeiten der stofflichen Verwertung angepasst werden.<\/li><li><strong>Realisierungsplan:<\/strong>&nbsp;Die Transformation der Metropolregion zu einer zirkul\u00e4ren Bio\u00f6konomie erfordert sektor\u00fcbergreifende \u00f6ffentliche und private Ma\u00dfnahmen, die technisch und zeitlich aufeinander abgestimmt werden m\u00fcssen. Deshalb ist es notwendig einen umfassenden Realisierungsplan zu entwickeln, der u.a. eine Gr\u00fcndungsoffensive beinhaltet, die Gr\u00fcndungsideen, F\u00fchrungspersonal und Kapital in die Metropolregion zieht.<\/li><li><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><a href=\"https:\/\/biooekonomie-metropolregion.de\/bioball\/uploads\/publications\/bioball\/Positionspapier_BioBall_Beschleunigung_der_Biooekonomie_in_der_Metropolregion_FrankfurtRheinMain_2021-10-15_kurz.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Positionspapier: Beschleunigung der Bio\u00f6konomie in der Metropolregion FrankfurtRheinMain (Kurzfassung)<\/a><\/h3>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit dem aktuellen Positionspapier \u201eBeschleunigung der Bio\u00f6konomie in der Metropolregion FrankfurtRheinMain\u201c m\u00f6chte der Innovationsraum BioBall Akteure der Region ansprechen und so die sektor\u00fcbergreifende Vernetzung st\u00e4rken. 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