{"id":99540,"date":"2021-10-28T07:37:00","date_gmt":"2021-10-28T05:37:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=99540"},"modified":"2021-10-25T14:34:54","modified_gmt":"2021-10-25T12:34:54","slug":"shell-kooperation-mit-pryme-beim-kunststoffrecycling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/shell-kooperation-mit-pryme-beim-kunststoffrecycling\/","title":{"rendered":"Shell: Kooperation mit Pryme beim Kunststoffrecycling"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p><strong>Der \u00d6l- und Petrochemiekonzern Shell hat mit dem niederl\u00e4ndischen Unternehmen Pryme eine strategische Kooperation im Bereich Kunststoffrecycling vereinbart.&nbsp;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.shell.com\/business-customers\/chemicals\/media-releases\/2021-media-releases\/shell-and-pryme-sign-cooperation-agreement.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Einer Pressemitteilung zufolge<\/a> wird Pryme ab 2022 die Shell-Raffinerien Rheinland bei K\u00f6ln und Moerdijk in den Niederlanden mit Pyrolyse\u00f6l aus ihrer neuen Kunststoffrecyclinganlage in Rotterdam beliefern. An den Raffineriestandorten soll das Pyrolyse\u00f6l dann in Cracker-Anlagen zur Gewinnung neuwertiger petrochemischer Produkte und damit zum Aufbau einer Kreislaufwirtschaft genutzt werden. Im Rahmen ihrer strategischen Kooperation werden beide Unternehmen auch gemeinsam Proben von Pyrolysefl\u00fcssigkeiten auswerten, die in einer Testanlage von Pryme im belgischen Gent gewonnen werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Komplex von Pryme in Rotterdam soll im kommenden Jahr in Betrieb gehen und wird \u00fcber Kapazit\u00e4ten f\u00fcr das Recycling von etwa 60.000 Tonnen Kunststoffabfall im Jahr verf\u00fcgen. Dar\u00fcber hinaus plant das Unternehmen im Gro\u00dfraum Rotterdam den Bau einer weiteren Kunststoffrecyclinganlage mit einer Jahreskapazit\u00e4t von bis zu 350.000 Tonnen, die 2024 fertiggestellt werden soll.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Der Regionalchef von Shell Chemicals f\u00fcr Nordwesteuropa, Thomas Casparie, erkl\u00e4rte in der Aussendung: &#8220;Angesichts der steigenden Nachfrage unserer Kunden nach Kreislaufchemikalien erm\u00f6glicht uns unsere Vereinbarung mit Pryme bereits im n\u00e4chsten Jahr eine deutliche Steigerung der Mengen. Die Vereinbarung baut auf dem Ziel von Shell auf, bis 2025 eine Million Tonnen Kunststoffabf\u00e4lle pro Jahr in unseren globalen Chemiewerken zu recyceln.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Und der CEO und Gr\u00fcnder von Pryme, Jos van der Endt, kommentierte: &#8220;Ich freue mich, dass wir auf unserer starken Beziehung zu Shell aufbauen k\u00f6nnen. Wir engagieren uns beide f\u00fcr die Entwicklung des Pyrolyse\u00f6lmarktes. Und ich bin sicher, dass wir zusammen erhebliche Fortschritte bei der Weiterentwicklung der Wertsch\u00f6pfungskette f\u00fcr die industrielle Gewinnung neuer chemischer Rohstoffe aus Kunststoffabf\u00e4llen erzielen k\u00f6nnen.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Pryme wurde im Jahr 2008 gegr\u00fcndet und firmierte bis Februar dieses Jahres als CRC Holding. Das in Rotterdam ans\u00e4ssige Unternehmen ist an der B\u00f6rse Euronext Oslo notiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der \u00d6l- und Petrochemiekonzern Shell hat mit dem niederl\u00e4ndischen Unternehmen Pryme eine strategische Kooperation im Bereich Kunststoffrecycling vereinbart.&nbsp; Einer Pressemitteilung zufolge wird Pryme ab 2022 die Shell-Raffinerien Rheinland bei K\u00f6ln und Moerdijk in den Niederlanden mit Pyrolyse\u00f6l aus ihrer neuen Kunststoffrecyclinganlage in Rotterdam beliefern. 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