{"id":98877,"date":"2021-10-19T07:26:00","date_gmt":"2021-10-19T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=98877"},"modified":"2021-10-15T11:19:38","modified_gmt":"2021-10-15T09:19:38","slug":"bio-kunststoffe-und-abfallverwertung-bio-ist-nicht-gleich-bio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bio-kunststoffe-und-abfallverwertung-bio-ist-nicht-gleich-bio\/","title":{"rendered":"\u201eBio-Kunststoffe\u201c und Abfallverwertung: bio ist nicht gleich bio"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.oewav.at\/Kontext\/WebService\/SecureFileAccess.aspx?fileguid={6cb724ce-71df-4216-95f2-e912b6d444cb}\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/Cover_EP_Biokunstoffe_21.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-98893\" width=\"288\" height=\"407\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/Cover_EP_Biokunstoffe_21.jpg 600w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/Cover_EP_Biokunstoffe_21-212x300.jpg 212w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/Cover_EP_Biokunstoffe_21-106x150.jpg 106w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/Cover_EP_Biokunstoffe_21-191x270.jpg 191w\" sizes=\"auto, (max-width: 288px) 100vw, 288px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Der \u00d6sterreichische Wasser-und Abfallwirtschaftsverband (\u00d6WAV) besch\u00e4ftigt sich in einem k\u00fcrzlich erschienenen ExpertInnenpapier mit Bio-Kunststoffen und deren Verhalten in der biologischen Abfallverwertung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tatsache, dass wir so leben, als h\u00e4tten wir vier Planeten zur Verf\u00fcgung, spiegelt sich unter anderem im Verbrauch unserer Rohstoffe wider. Rohstoffe mit endlichem Vorkommen werden knapper, w\u00e4hrend die Abfallmengen weiter steigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Anstatt unser \u00adKonsumverhalten den vorhandenen Ressourcen anzupassen, suchen wir nach Ersatzl\u00f6sungen, die \u2013 zumindest vor\u00fcbergehend \u2013 zu weniger Abfall und einer ressourcenschonenderen Bewirtschaftung f\u00fchren sollten. In diesem Zusammenhang werden in letzter Zeit die sogenannten \u201eBio-Kunststoffe\u201c kontrovers diskutiert.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Was ist ein&nbsp;\u201eBio-Kunststoff\u201c?<\/h3>\n\n\n\n<p>Der Begriff \u201eBio-Kunststoff\u201c ist im allt\u00e4glichen Sprachgebrauch nicht selbsterkl\u00e4rend. Die Vorsilbe \u201ebio\u201c wird aufgrund der positiv belegten Botschaft sowohl f\u00fcr die Materialherkunft (biobasierte Rohstoffe) als auch f\u00fcr die Materialeigenschaft (\u201ebiologisch abbaubar\u201c, \u201ekompostierbar\u201c) verwendet \u2013 einzeln oder zusammen.<\/p>\n\n\n\n<p>Kunststoffe k\u00f6nnen sowohl aus fossilen als auch aus nachwachsenden Rohstoffen beziehungsweise aus einer Kombination der beiden hergestellt werden. Nicht jeder Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen ist biologisch abbaubar, umgekehrt k\u00f6nnen erd\u00f6lbasierte Kunststoffe sehr wohl biologisch abbaubar sein. In der Tabelle oben rechts im Bild ist zusammengefasst, welche drei Kombinationen in der Praxis als \u201eBio-Kunststoffe\u201c bezeichnet werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Biobasierte Kunststoffe sind nicht generell umwelfreundlich<\/h3>\n\n\n\n<p>86 Prozent des Erd\u00f6ls werden zurzeit in den Bereichen Verkehr, Heizung und Energiegewinnung und 7&nbsp;Prozent zur Herstellung von Kunststoffen verwendet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Substitution von Erd\u00f6l in Kunststoffen durch nachwachsende Rohstoffe wie Mais-, Kartoffel- oder Zuckerrohrst\u00e4rke, \u00d6lsaaten, Milchs\u00e4ure oder Zellulose mag auf den ersten Blick \u00f6kologisch sinnvoll erscheinen, doch zeigen mittlerweile \u00d6kobilanzen, dass biobasierte Kunststoffe keine generellen Umweltvorteile aufweisen.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben dem Aspekt, dass die Rohstoffe f\u00fcr biobasierte Kunststoffe im Zuge einer intensiven Landbewirtschaftung, also unter Einsatz industrieller Methoden mit gravierenden Einfl\u00fcssen auf unser \u00d6kosystem, erzeugt werden, ist unter anderem auch zu ber\u00fccksichtigen, dass die Herstellung von biobasierten Rohstoffen fr\u00fcher oder sp\u00e4ter in Konkurrenz zur Nahrungsmittelindustrie stehen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Derzeit werden etwa 0,5 Prozent aller Kunststoffe aus nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, daf\u00fcr werden 0,66&nbsp;Prozent der weltweiten Maisanbaufl\u00e4che verbraucht. Wollte man hundert Prozent der Kunststoffe durch \u201ebiobasierte Kunststoffe\u201c ersetzen, w\u00fcrde man 132&nbsp;Prozent der weltweiten Maisanbaufl\u00e4che ben\u00f6tigen (Fritz&nbsp;2019)!<\/p>\n\n\n\n<p>Da gem\u00e4\u00df der gesetzlich verankerten Abfallhierarchie die Abfallvermeidung an erster Stelle steht, sollte die Botschaft an die Konsumentinnen und Konsumenten&nbsp;ein weitgehender Verzicht auf solche Produkte \u2013 insbesondere auf Einwegprodukte \u2013 sein beziehungsweise zumindest eine Einschr\u00e4nkung ihrer Verwendung empfohlen werden. Ein Trugschluss w\u00e4re es zu glauben, dass man mit \u201eBio-Kunststoffen\u201c grunds\u00e4tzlich umweltfreundliche Produkte verwendet.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Aus&nbsp;\u201eBio-Kunststoffen\u201c entsteht kein Kompost<\/h3>\n\n\n\n<p>Abgesehen von der technischen Eignung der \u201eBio-Kunststoffe\u201c f\u00fcr die Kompostierung sind auch ressourcen\u00f6konomische und rechtliche Aspekte zu ber\u00fccksichtigen.<\/p>\n\n\n\n<p>So widerspricht die Kompostierung von abbaubaren Kunststoffen sowohl der Abfallhierarchie gem\u00e4\u00df AWG 2002 \u00a7 1 Abs. 2 als auch den Vorgaben des Kreislaufwirtschaftspakets. Die Kompostierung ist in der Abfallhierarchie dem \u201eRecycling\u201c zuzuordnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ziel der Kompostierung ist vorrangig die Herstellung eines hochwertigen Komposts. Da biologisch abbaubare Kunststoffe nicht am Aufbau der Biomasse und der Humins\u00e4uren beteiligt sind, sondern fast vollst\u00e4ndig zu Kohlendioxid und Wasser abgebaut werden, leisten sie weder im Kompostierprozess einen positiven Beitrag noch tragen sie zur Verbesserung der Kompostqualit\u00e4t bei. Dies entspricht einer Beseitigung und ist der untersten Stufe der Abfallhierarchie zuzuordnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bezeichnung \u201ekompostierbar\u201c im Zusammenhang mit Kunststoffen ist vor dem Hintergrund, dass aus \u201eBio-Kunststoffen\u201c kein Kompost entsteht, sondern diese lediglich abgebaut werden, somit unrichtig und irref\u00fchrend.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/s3.eu-central-1.amazonaws.com\/backup.kommunal.at\/public\/inline-images\/K09c%2B10_GESTALT_Biokunststoffe-2.jpg\" alt=\"Recycling von Bio-Kunststoffen\"\/><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Noch keine Recyclinganlagen f\u00fcr \u201eBio-Kunststoffe\u201c<\/h3>\n\n\n\n<p>Grunds\u00e4tzlich w\u00e4re eine stoffliche Verwertung (Recycling) biologisch abbaubarer Kunststoffe technisch m\u00f6glich. In der Praxis verhindert jedoch die Vielfalt der verwendeten Kunststoffe und deren schwierige Unterscheidbarkeit eine sortenreine getrennte Erfassung sowohl biologisch abbaubarer Kunststoffe als auch konventioneller und biologisch nicht abbaubarer Kunststoffe.<\/p>\n\n\n\n<p>Des Weiteren gibt es derzeit noch keine Recyclinganlagen f\u00fcr \u201eBio-Kunststoffe\u201c wie das zum Beispiel bei Kunststoffen wie PET und PE der Fall ist. Gem\u00e4\u00df der im AWG 2002 rechtlich verankerten Abfallhierarchie ist demnach die energetische Verwertung als Behandlungsverfahren f\u00fcr \u201eBio-Kunststoffe\u201c die einzige M\u00f6glichkeit, bei der der Energieinhalt dieser Materialien genutzt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Fazit und Forderungen der Branche<\/h3>\n\n\n\n<p>Durch das Verbot des Inverkehrsetzens von Kunststofftragetaschen seit dem 1.&nbsp;J\u00e4nner 2020 \u2013 mit Ausnahme sogenannter \u201eKnotenbeutel\u201c, die aus \u201e\u00fcberwiegend\u201c nachwachsenden Rohstoffen hergestellt werden \u2013 fand in den vergangenen Jahren eine \u201eExplosion\u201c der angebotenen Produkte aus \u201eBio-Kunststoffen\u201c statt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Reaktion auf die nicht l\u00e4nger tolerierbare Anreicherung von Kunststoffen in der Umwelt wurden einerseits die biologisch abbaubaren Kunststoffe, als Reaktion auf die m\u00f6gliche Endlichkeit fossiler Ressourcen andererseits die biobasierten Kunststoffe auf den Markt gebracht. Beide werden, einzeln oder in Kombination, als scheinbar \u00f6kologische Alternative zu konventionellen Kunststoffen angesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die suggerierten Vorteile sind jedoch bei einer differenzierten Betrachtung oft nicht gegeben. Biobasierte Kunststoffe, deren Rohstoffe im Zuge einer intensiven Landbewirtschaftung gewonnen werden, werden ebenso wie konventionelle Kunststoffe mit hohem Energiebedarf synthetisch hergestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Produkten des t\u00e4glichen Bedarfs sind d\u00fcnnwandige Produkte wie Tragetaschen, Knotenbeutel und Vorsammelhilfen, aber auch steife Produkte wie Kugelschreiber, Obsttassen, Getr\u00e4nkebecher und -deckel, Kaffeekapseln etc. aus Bio-Kunststoffen erh\u00e4ltlich. Damit einhergehend kam es zu einem Wildwuchs an Kennzeichnungen, Hinweisen und Entsorgungsempfehlungen, die oftmals nicht mit den Prinzipien einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft in Einklang zu bringen sind.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wo&nbsp;\u201eBio-Kunststoffe\u201c sinnvoll sind<\/h3>\n\n\n\n<p>Betrachtet man Produkte aus \u201eBio-Kunststoffen\u201c in Zusammenhang mit Littering, so haben Produkte aus biologisch abbaubaren Kunststoffen \u2013 unabh\u00e4ngig von der Rohstoffvariante (biobasiert oder erd\u00f6lbasiert) und vorausgesetzt, sie entsprechen den Vorgaben der \u00d6NORM EN 13432 \u2013 den Vorteil, dass sie in absehbaren Zeitr\u00e4umen abgebaut werden und nicht als Kunststofffragment in der Umwelt verbleiben. Ebenso sinnvoll erscheint die Verwendung von biologisch abbaubaren Kunststoffen in Bereichen der Land- und Forstwirtschaft sowie des Garten- und Landschaftsbaus.<\/p>\n\n\n\n<p>In Zusammenhang mit der biologischen Abfallverwertung (Kompostierung) sind \u201eBio-Kunststoffe\u201c, unabh\u00e4ngig von ihrem Zertifikat, nicht erw\u00fcnscht. Sie werden w\u00e4hrend des Kompostierprozesses wesentlich langsamer abgebaut als organisches Material nat\u00fcrlichen Ursprungs, sind von konventionellen Kunststoffen im Rottegut nicht zu unterscheiden und m\u00fcssen zusammen mit diesem m\u00fchsam (oft h\u00e4ndisch) aussortiert und anschlie\u00dfend einer thermischen Behandlung zugef\u00fchrt werden. Der Gro\u00dfteil der \u201ekompostierbaren\u201c und biologisch abbaubaren Kunststoffe wird letztendlich w\u00e4hrend des Aufbereitungs- und Kompostierprozesses aussortiert und verbrannt.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Nicht in der M\u00fclltonne entsorgen<\/h3>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund werden Verbraucherinnen und Verbraucher aufgefordert, keine Artikel aus biologisch abbaubaren Kunststoffen \u00fcber die Biotonne zu entsorgen. Im Sinne des \u201eAbw\u00e4gungsprinzips\u201c &#8211; Verwendung nur dort, wo der Nutzen gr\u00f6\u00dfer ist als der Nachteil &#8211; kann die Verwendung von biologisch abbaubaren Vorsammelhilfen jedoch unter Umst\u00e4nden dazu beitragen, die Menge des getrennt gesammelten Bioabfalls zu erh\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p>Unabh\u00e4ngig von den hier dargestellten Vor- und Nachteilen von \u201eBio-Kunststoffen\u201c wird empfohlen, generell auf Einwegprodukte zu verzichten und vorrangig auf langlebige Produkte und Verpackungen mit Mehrfachnutzung zur\u00fcckzugreifen. Somit kann im Sinne einer nachhaltigen Abfall- und Ressourcenwirtschaft ein wertvoller Beitrag zur Verringerung unseres \u00f6kologischen Fu\u00dfabdrucks geleistet werden.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/Plastikgranulat.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-98894\" width=\"951\" height=\"369\"\/><figcaption>Ziel der Kompostierung ist vorrangig die Herstellung eines hochwertigen Komposts. Da biologisch abbaubare Kunststoffe nicht am Aufbau der Biomasse und der Humins\u00e4uren beteiligt sind, sondern fast vollst\u00e4ndig zu Kohlendioxid und Wasser abgebaut werden, leisten sie weder im Kompostierprozess einen positiven Beitrag noch tragen sie zur Verbesserung der Kompostqualit\u00e4t bei. \u00a9 Sergey Ryzhov &#8211; stock.adobe.com<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Weitere Infos<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Expertenpapier \u201eBio-Kunststoffe und die biologische Abfallverwertung\u201c steht auf der&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.oewav.at\/Publikationen?current=420717&amp;mode=form\" target=\"_blank\">\u00d6WAV-Seite<\/a>&nbsp;zum <a href=\"https:\/\/www.oewav.at\/Kontext\/WebService\/SecureFileAccess.aspx?fileguid={6cb724ce-71df-4216-95f2-e912b6d444cb}\">Gratisdownload<\/a> zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der \u00d6sterreichische Wasser-und Abfallwirtschaftsverband (\u00d6WAV) besch\u00e4ftigt sich in einem k\u00fcrzlich erschienenen ExpertInnenpapier mit Bio-Kunststoffen und deren Verhalten in der biologischen Abfallverwertung. 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