{"id":98388,"date":"2021-10-08T07:07:00","date_gmt":"2021-10-08T05:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=98388"},"modified":"2021-10-07T14:39:53","modified_gmt":"2021-10-07T12:39:53","slug":"bundesregierung-beschliest-ausstieg-aus-palmol-fur-die-kraftstoffproduktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/bundesregierung-beschliest-ausstieg-aus-palmol-fur-die-kraftstoffproduktion\/","title":{"rendered":"Bundesregierung beschlie\u00dft Ausstieg aus Palm\u00f6l f\u00fcr die Kraftstoffproduktion"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p><strong>Ab 2023 werden in Deutschland keine Biokraftstoffe mehr aus Palm\u00f6l gef\u00f6rdert. Das Bundeskabinett hat heute die entsprechende \u00c4nderung der Bundesimmissionsschutzverordnung beschlossen. Anstelle des Palm\u00f6ls f\u00f6rdert der Bund k\u00fcnftig fortschrittliche Biokraftstoffe aus Abfall- und Reststoffen \u00fcber eine Mindestquote. Diese Quote steigt stufenweise auf 2,6 Prozent bis 2030 an. Der Anteil von Biokraftstoffen aus Nahrungs- und Futtermitteln an der Treibhausgasminderungs-Quote hingegen darf die Obergrenze von 4,4 Prozent nicht \u00fcberschreiten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-4.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-98391\" width=\"493\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-4.jpeg 480w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-4-300x136.jpeg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-4-150x68.jpeg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-4-400x182.jpeg 400w\" sizes=\"(max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><figcaption>Bildnachweis: Rich Carey\/Shutterstock.com<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Bundesumweltministerin Svenja Schulze: &#8220;Klimafreundliche Kraftstoffe leisten einen wichtigen Beitrag f\u00fcr mehr Klimaschutz im Verkehr. Doch was gut f\u00fcrs Klima ist, darf nicht der Umwelt schaden. Daher verbannt Deutschland Palm\u00f6l ab 2023 aus dem Tank. Denn f\u00fcr Biosprit W\u00e4lder zu roden, Moore trockenzulegen und Natur zu zerst\u00f6ren ist nicht hinnehmbar. Grunds\u00e4tzlich sind Agrarfl\u00e4chen begrenzt, weshalb auch der Anteil von Biokraftstoffen aus Nahrungs- und Futtermittelpflanzen insgesamt nicht weiter anwachsen soll. Kraftstoffe aus G\u00fclle und Stroh oder altem Frittierfett dagegen schonen nat\u00fcrliche Ressourcen und senken den CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df der zugelassenen Fahrzeuge. Im Individualverkehr bleibt der direkte Einsatz von Strom in E-Fahrzeugen die effizienteste Option. Durch die neue Verordnung werden private und \u00f6ffentliche Ladeinfrastruktur mehr denn je gef\u00f6rdert.&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Die heute beschlossene Verordnung fu\u00dft auf dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote (THG), das der Bundestag im Mai 2021 verabschiedet hat. Die Verordnung setzt nun die Beschl\u00fcsse hinsichtlich der Anrechnung von Biokraftstoffen um. Der Anteil von Biokraft-stoffen aus Nahrungs- und Futtermitteln wird die aktuelle Obergrenze von 4,4 Prozent nicht mehr \u00fcberschreiten. In diese Gruppe von Kraftstoffen f\u00e4llt auch Palm\u00f6l, das ab 2023 von der Quotenanrechnung ausgeschlossen ist. Innerhalb der&nbsp;THG-Quote soll der Anteil von fortschrittlichen Biok-raftstoffen von derzeit nahe null auf mindestens 2,6 Prozent bis 2030 steigen. Fortschrittliche Biokraftstoffe werden zum Beispiel aus Reststoffen wie Stroh und G\u00fclle gewonnen. Die Verwendung dieser Rohstoffe ist nachhaltig und wird oberhalb der f\u00fcr die einzelnen Jahre vorgegebenen Mindestmengen zus\u00e4tzlich mit einer doppelten Anrechnung innerhalb der&nbsp;THG-Quote gef\u00f6rdert. Biokraftstoffe aus Altspeise\u00f6len und erstmals auch tierische Abfallstoffen k\u00f6nnen bis zu 1,9 Prozent angerechnet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Des Weiteren sieht die heute beschlossene Verordnung vor, den direkten Einsatz von Strom in Elektroautos mit einer dreifachen Anrechnung innerhalb der&nbsp;THG-Quote zu f\u00f6rdern. Dadurch wird die Mineral\u00f6lwirtschaft am Betrieb der bundesweiten Ladeinfrastruktur beteiligt werden. Aktuell ist der Betrieb von Lades\u00e4ulen im Durchschnitt noch mit erheblichen Verlusten f\u00fcr die Betreiber verbunden und der Ausbau wird noch stark \u00fcber Steuergelder finanziert. Die Mehrfachanrechnung f\u00fchrt hier zu erheblichen Verbesserungen, weil die Lades\u00e4ulenbetreiber die getankten Strommengen \u2013 aus dem privaten wie dem \u00f6ffentlichen Bereich \u2013 k\u00fcnftig f\u00fcr die Anrechnung auf die&nbsp;THG-Quote attraktiver vermarkten k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits mit dem Gesetz wurde die neue F\u00f6rderung von gr\u00fcnem Wasserstoff in Raffinerien als Erf\u00fcllungsoption beschlossen. Da in Raffinerien derzeit nur Wasserstoff aus fossilen Quellen eingesetzt wird, f\u00fchrt der Einsatz gr\u00fcnen Wasserstoffs zu Treibhausgasminderungen bei Kraftstoffen f\u00fcr alle Verkehrssektoren. Au\u00dferdem wird der Einsatz von gr\u00fcnem Wasserstoff im Stra\u00dfenverkehr und in Raffinerien \u00fcber eine doppelte Anrechnung vorangetrieben. F\u00fcr den Luftverkehr schreibt das Gesetz eine Mindestquote f\u00fcr fl\u00fcssige Kraftstoffe aus \u00d6kostrom (Power-to-Liquid, PtL) in H\u00f6he von 0,5 Prozent vor (ab 2026), die bis 2030 schrittweise auf zwei Prozent steigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Beschluss des Bundeskabinetts wird die Verordnung voraussichtlich im Oktober verk\u00fcndet und tritt am 1. Januar 2022 in Kraft. Das Gesetz zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungs-Quote wurde vom Bundestag verabschiedet und hat den Bundesrat passiert. Es tritt am ersten Tag des auf die Verk\u00fcndung folgenden Quartals in Kraft. Sp\u00e4testens 2024 ist eine \u00dcberpr\u00fcfung von Gesetz und Verordnung vorgesehen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kurz erkl\u00e4rt: Was ist die Treibhausgasminderungsquote?<\/h3>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2015 hat der Gesetzgeber in Deutschland die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) eingef\u00fchrt, um den CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df von Kraftstoffen zu vermindern. Mit der&nbsp;THG-Quote werden Mineral\u00f6lhersteller dazu verpflichtet, den CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df ihrer Kraftstoffe zu reduzieren. Fossile Kraftstoffe sto\u00dfen im Schnitt 94,1 Kilogramm CO<sub>2<\/sub>pro Gigajoule aus. Diesen Durch-schnittswert hat die Europ\u00e4ische Union einst ermittelt und festgelegt. Laut aktueller&nbsp;THG-Quote m\u00fcssen Mineral\u00f6lunternehmen Kraftstoffe bereitstellen, die mindestens sechs Prozent weniger aussto\u00dfen als fossile Kraftstoffe in Reinform. Welche Kraftstoffe genau die Hersteller nehmen, ist ihnen \u00fcberlassen. Sie k\u00f6nnen beispielsweise fortschrittliche Biokraftstoffe beimischen, die sehr viel klimafreundlicher sind und so die durchschnittlichen Emissionen des Kraftstoffmixes effektiv senken. Auch der Einsatz von Strom in Elektrofahrzeugen oder Wasserstoff in den Raffinerien verbessert die CO<sub>2<\/sub>-Bilanz des Kraftstoffanbieters und ist daher auf die Verpflichtung anrechenbar.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"681\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-5-1024x681.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-98541\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-5-1024x681.jpeg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-5-300x200.jpeg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-5-150x100.jpeg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-5-768x511.jpeg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-5-400x266.jpeg 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-5.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>\u00dcberblick Umsetzung RED II, \u00c4nderung des Bundestages. Quelle: \u00a9 <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.bmu.de\/pressemitteilung\/bundesregierung-beschliesst-ausstieg-aus-palmoel-fuer-die-kraftstoffproduktion\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.bmu.de\/pressemitteilung\/bundesregierung-beschliesst-ausstieg-aus-palmoel-fuer-die-kraftstoffproduktion\" target=\"_blank\">BMU I Stand: 22.09.2021 <\/a><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die THG-Quote, also die CO<sub>2<\/sub>-Minderung, soll laut Bundestagsbeschluss vom 25. Mai 2021 im Jahr 2022 7 Prozent, 2023 8 Prozent, 2024 9,25 Prozent, 2025 10,5 Prozent, 2026 14,5 Prozent, 2027 14,5 Prozent, 2028 17,5 Prozent, 2029 21 Prozent und 2030 25 Prozent betragen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Nahrungs- und Futtermittelpflanzen liegt die energetische Obergrenze von 2022 bis 2030 durchg\u00e4ngig bei 4,4 Prozent. F\u00fcr Altspeise\u00f6le und tierische Fette liegt die energetische Obergrenze von 2022 bis 2030 durchg\u00e4ngig bei 1,9 Prozent. Fortschrittliche Biokraftstoffe sollen in den folgenden Jahren einen energetischen Mindestanteil haben: Von 2022 0,2 Prozent, 2023 0,3 Prozent, 2024 0,4 Prozent, 2025 0,7 Prozent, 2026 1,0 Prozent, 2028 1,7 Prozent und 2030 2,6 Prozent. Mengen oberhalb des Mindestanteils werden mit Faktor 2 angerechnet. POME (Palm Oil Mill Effluent) wird nur einfach angerechnet, ist weiterhin auf den Mindestanteil anrechenbar.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Wasserstoff und PtX-Kraftstoffe sollen von 2022 bis 2030 die Mengen mit Faktor 2 angerechnet werden (Raffinerien und Stra\u00dfenverkehr).<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Strom werden durchg\u00e4ngig von 2022 bis 2030 die Mengen der THG-Quote mit Faktor 3 angerechnet (Strom aus \u00f6ffentlichen Ladepunkten, private Elektrofahrzeuge, Fahrzeugflotten).<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Luftverkehr soll die energetische Quote f\u00fcr PtL-Kerosin in 2026 bei 0,5 Prozent, 2028 bei 1 Prozent und 2030 bei 2 Prozent liegen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Palm\u00f6l sind es bis 2022 0,9 Prozent und ab 2023 0 Prozent.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei Co-Processing bleibt der gesetzliche Ausschluss; der Bundestag fordert die Bundesregierung auf (Entschlie\u00dfung), die Anrechenbarkeit durch BImSchV zu erm\u00f6glichen. Gem\u00e4\u00df BImSchG d\u00fcrfen nur Reststoffe (Anhang IX Teil A der RED II, fortschrittliche Biokraftstoffe) eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>UER-Ma\u00dfnahmen (Upstream Emissions-Reduktionen, UER) k\u00f6nnen nur noch bis einschlie\u00dflich 2026 angerechnet werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Biogener-Wasserstoff-Einsatz in Stra\u00dfenfahrzeugen (nicht in Raffinerien) aus Reststoffen (Anhang IX Teil A) wird ab dem 1.7.2023 angerechnet. BImSchV regelt die notwendigen Kriterien.<\/p>\n\n\n\n<p>Verweis auf unverg\u00e4llten Alkohol bleibt. Bunderegierung legt ab 2024 dem Bundestag einen Bericht zur THG-Quote vor (Technologien, Kosten, Verf\u00fcgbarkeit).<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"602\" src=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-6-1024x602.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-98543\" srcset=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-6-1024x602.jpeg 1024w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-6-300x177.jpeg 300w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-6-150x88.jpeg 150w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-6-768x452.jpeg 768w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-6-400x235.jpeg 400w, https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/media\/2021\/10\/image-6.jpeg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Die Grafik zeigt die verpflichtene Treibhausgasminderung bei Kraftstoffen im Zeitverlauf. Unterschieden wird zwischen dem Vorschlag der Bundesregierung und dem Bundestagsbeschluss. Der Bundestagsbeschluss geht \u00fcber den Vorschlag der Regierung hinaus. 2030 liegt dort die Quote bei 25 Prozent. Dieser Transformationsprozess zeigt einen st\u00e4rkeren Anstieg ab der Mitte des Jahrzehnts, das entspricht einem EE-Anteil von rund 32 Prozent Verkehr (EU-Vorgabe: 14 Prozent). Die Treibhausgasminderungs-Quote wird von aktuell 6 Prozent schrittweise auf 25 Prozent im Jahr 2030 angehoben. \u00a9 BMU<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ab 2023 werden in Deutschland keine Biokraftstoffe mehr aus Palm\u00f6l gef\u00f6rdert. Das Bundeskabinett hat heute die entsprechende \u00c4nderung der Bundesimmissionsschutzverordnung beschlossen. Anstelle des Palm\u00f6ls f\u00f6rdert der Bund k\u00fcnftig fortschrittliche Biokraftstoffe aus Abfall- und Reststoffen \u00fcber eine Mindestquote. Diese Quote steigt stufenweise auf 2,6 Prozent bis 2030 an. Der Anteil von Biokraftstoffen aus Nahrungs- und Futtermitteln [&#8230;]<\/p>\n","protected":false},"author":105,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"none","nova_meta_subtitle":"Anstelle des Palm\u00f6ls f\u00f6rdert der Bund k\u00fcnftig fortschrittliche Biokraftstoffe aus Abfall- und Reststoffen \u00fcber eine Mindestquote","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[10608,15357,13876],"supplier":[279,769],"class_list":["post-98388","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","tag-biooekonomie","tag-klima","tag-kraftstoffe","supplier-bundesministerium-fuer-umwelt-naturschutz-und-reaktorsicherheit","supplier-deutsche-bundesregierung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/98388","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/105"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=98388"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/98388\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=98388"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=98388"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=98388"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=98388"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}