{"id":9800,"date":"2007-01-04T00:00:00","date_gmt":"2007-01-03T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20070104-05n"},"modified":"2007-01-04T00:00:00","modified_gmt":"2007-01-03T22:00:00","slug":"brennholz-mehrwertsteuer-hackschnitzel-aus-holzabfaellen-guenstiger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/brennholz-mehrwertsteuer-hackschnitzel-aus-holzabfaellen-guenstiger\/","title":{"rendered":"Brennholz-Mehrwertsteuer: Hackschnitzel aus Holzabf\u00e4llen g\u00fcnstiger!"},"content":{"rendered":"<p><b>Brennholz sowie Hackschnitzel aus Holzabf\u00e4llen und \u2013auschuss werden in der Liste der dem erm\u00e4\u00dfigten Steuersatz unterliegenden Gegenst\u00e4nde gef\u00fchrt. Waldhackschnitzel hingegen unterliegen dem vollen Steuersatz. <\/p>\n<p>Verkauft also ein zur Regelbesteuerung optierter Land- und Forstwirt Waldhackschnitzel, hat er ab 01.01.2007 19% Umsatzsteuer auszuweisen. Ein Unternehmen, welches Hackschnitzel aus Restholz (= Holzabf\u00e4lle) verkauft, stellt 7% Umsatzsteuer in Rechnung. <\/p>\n<p>F\u00fcr den Endverbraucher sind Hackschnitzel aus Restholz daher g\u00fcnstiger als Hackschnitzel aus Waldholz. In diesem Bereich verzerrt die Umsatzsteuer also die Wettbewerbsf\u00e4higkeit zum Nachteil der Waldhackschnitzel. <\/b><\/p>\n<p>Um diesen Widerspruch zu kl\u00e4ren, hat sich der <a href=\"http:\/\/www.dfwr.de\/\" >Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR)<\/a> k\u00fcrzlich an das <a href=\"http:\/\/www.bmelv.de\/\" >Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV)<\/a> gewandt mit dem Ziel, die Wettbewerbsverzerrung zu Lasten der Waldhackschnitzel zu beseitigen. <\/p>\n<p>In der jetzt eingegangenen Stellungsnahme des BMELV wird hierzu ausgef\u00fchrt: &#8220;Die Differenzierung des Steuersatzes zwischen Waldhackschnitzeln und Hackschnitzeln aus Holzabf\u00e4llen geht von der \u00dcberlegung aus, dass es sich bei der Erzeugung von Waldhackschnitzeln um die Herstellung eines Produktes durch Verarbeitung von Rohholz handelt. <\/p>\n<p>Bei Hackschnitzeln aus Restholz liegt dagegen eine Verwertung von Abf\u00e4llen vor. Bei der Einstufung in die Liste der erm\u00e4\u00dfigten Steuers\u00e4tze komme es nicht auf den beabsichtigten Verwendungszeck an, sondern auf den Sachverhalt der Verarbeitung.&#8221;<\/p>\n<p>Diese Systematik folge den EU-Vorgaben der Umsatzsteuerrichtlinie, die nach mehreren \u00c4nderungen f\u00fcr Produkte aus Waldholz nur noch f\u00fcr Brennholz den erm\u00e4\u00dfigten Steuersatz zul\u00e4sst. Die Mitgliedsstaaten h\u00e4tten daher keinen Ermessensspielraum mehr. Nur unter gro\u00dfen Anstrengungen habe bei der \u00c4nderung des Umsatzsteuergesetzes der erm\u00e4\u00dfigte Steuersatz f\u00fcr Brennholz gehalten werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>Kontakt:<\/b><br \/><a href=\"http:\/\/www.dfwr.de\/\" >Deutscher Forstwirtschaftsrat (DFWR)<\/a><br \/>Flerzheimer Allee 13<br \/>D &#8211; 53125 Bonn<br \/>Telefon: +49 228 61963-0<br \/>Telefax: +49 228 61963-21<br \/>Email: <a href=\"mailto:dfwr-rheinbach@t-online.de\">dfwr-rheinbach@t-online.de<\/a><\/p>\n<p>(Vgl. Meldungen vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/eu-parlament-drohender-holzknappheit-begegnen\/\" >2006-12-13<\/a>, <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/holzmobilisierung-gewinnt-an-fahrt\/\" >2006-12-06<\/a>, <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/energieholz-boomt-europaweit\/\" >2006-11-06<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/heizen-mit-holzpellets-ist-weiterhin-wirtschaftlich\/\" >2006-11-15<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Brennholz sowie Hackschnitzel aus Holzabf&auml;llen und &ndash;auschuss werden in der Liste der dem erm&auml;&szlig;igten Steuersatz unterliegenden Gegenst&auml;nde gef&uuml;hrt. 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