{"id":9765,"date":"2007-01-17T00:00:00","date_gmt":"2007-01-16T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20070117-04n"},"modified":"2007-01-17T00:00:00","modified_gmt":"2007-01-16T22:00:00","slug":"sigmar-gabriel-umweltpolitik-staerkt-innovationen-und-sorgt-fuer-mehr-beschaeftigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/sigmar-gabriel-umweltpolitik-staerkt-innovationen-und-sorgt-fuer-mehr-beschaeftigung\/","title":{"rendered":"Sigmar Gabriel: Umweltpolitik st\u00e4rkt Innovationen und sorgt f\u00fcr mehr Besch\u00e4ftigung"},"content":{"rendered":"<p><b>Das Bundeskabinett hat heute den von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel vorgelegten Umweltbericht 2006 verabschiedet. Unter dem Titel &#8220;Umwelt &#8211; Innovation &#8211; Besch\u00e4ftigung&#8221; zieht der Bericht ein positives Fazit umweltpolitischer Entscheidungen der letzten vier Jahre. Zugleich zeigt er L\u00f6sungsstrategien f\u00fcr die dr\u00e4ngendsten Umweltprobleme auf. <\/p>\n<p>&#8220;Umweltschutz ist eine wesentliche Voraussetzung f\u00fcr hohe Lebensqualit\u00e4t und soziale Gerechtigkeit. Vor allem ist er ein wichtiger Motor f\u00fcr Innovation und Besch\u00e4ftigung in Deutschland. Innovationsorientierte Umweltpolitik bringt eine doppelte Dividende f\u00fcr Umwelt und Wirtschaft, bringt neue Besch\u00e4ftigung und macht uns unabh\u00e4ngiger vom Erd\u00f6l&#8221;, so Gabriel.<\/b><\/p>\n<p>Den Umweltbericht legt die Bundesregierung alle vier Jahre vor. Er umfasst die Kapitel &#8220;F\u00fcr eine anspruchsvolle Klimapolitik&#8221;, &#8220;Nachhaltige Energiepolitik fortsetzen&#8221;, &#8220;Ressourcen schonen&#8221;, &#8220;Natur sch\u00fctzen und nutzen&#8221;, &#8220;Mobilit\u00e4t umweltgerecht gestalten&#8221; und &#8220;Gesunde Umwelt &#8211; gesunder Mensch&#8221;.<\/p>\n<p>Der Bericht skizziert die nach dem Regierungswechsel 2005 vorgenommenen Weichenstellungen hin zu einer \u00f6kologischen Industriepolitik in Deutschland. &#8220;Wenn es uns gelingt, durch Innovationen die Energie- und Rohstoffeffizienz von Produkten und Dienstleistungen wirtschaftlich effizient zu steigern, sparen wir Geld f\u00fcr Rohstoffe, erh\u00f6hen unsere Versorgungssicherheit und verringern unsere Abh\u00e4ngigkeit von Rohstoffimporten. Gleichzeitig schaffen wir f\u00fcr unsere Volkswirtschaft neue, zukunftsf\u00e4hige Binnen- und Exportm\u00e4rkte und sichern so Arbeitspl\u00e4tze&#8221;, hei\u00dft es in der Einleitung.<\/p>\n<p>Einen immer gr\u00f6\u00dferen Anteil an der Energieversorgung in Deutschland haben die erneuerbaren Energien. Beim Prim\u00e4renergieverbrauch liegen sie mit 4,6 Prozent \u00fcber dem Ziel von 4 Prozent, das sich die Bundesregierung f\u00fcr das Jahr 2010 gesetzt hatte. Auch die Energieproduktivit\u00e4t ist stark gestiegen. &#8220;Energieverbrauchsanstieg und Wirtschaftswachstum sind in Deutschland weitgehend entkoppelt&#8221;, hei\u00dft es im Bericht. Die Bundesregierung bekennt sich zum Ausbau der erneuerbaren Energien, wie aus der nahezu Verdopplung der F\u00f6rdergelder f\u00fcr erneuerbare Energien hervorgeht &#8211; auf 83 Mio. Euro f\u00fcr das Jahr 2007. <\/p>\n<p>Um die Energieeffizienz von Geb\u00e4uden zu steigern, wurden die F\u00f6rdermittel zur energetischen Sanierung von Geb\u00e4uden von 360 Mio. Euro auf 1,4 Mrd. Euro j\u00e4hrlich vervierfacht. Jeder, der ein Haus energetisch saniert, wird vom Staat unterst\u00fctzt. Das hilft dem Klima, spart Energiekosten, schafft Arbeitspl\u00e4tze beim Bau und sorgt f\u00fcr Wirtschaftswachstum vor Ort. &#8220;Jede Milliarde Euro, die in die energetische Sanierung des Geb\u00e4udebestands investiert wird, sichert oder schafft 25.0000 Arbeitspl\u00e4tze im Bauhandwerk und Baugewerken&#8221;, so der Bericht. Deutlich steigen soll der Anteil nachwachsender Rohstoffe bei der Energieerzeugung und bei den Kraftstoffen.<\/p>\n<p>Noch keine Trendwende gab es in den vergangenen vier Jahren im Naturschutz: Sowohl die Vielfalt der Arten und Lebensr\u00e4ume als auch die genetische Vielfalt innerhalb der einzelnen Tier- und Pflanzenarten nimmt in Deutschland und weltweit kontinuierlich ab. In Deutschland sind rund 40 Prozent der einheimischen Tiere in ihrem Bestand bedroht. Weitere 3 Prozent sind bereits ausgestorben. <\/p>\n<p>Um den R\u00fcckgang der biologischen Vielfalt in Deutschland zu stoppen und gleichzeitig eine nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt zu erm\u00f6glichen, wird die Bundesregierung in dieser Legislaturperiode eine umfassende nationale Strategie zur biologischen Vielfalt vorlegen. <\/p>\n<p>Zudem \u00fcbergibt die Bundesregierung alle in Frage kommenden gesamtstaatlich repr\u00e4sentativen Naturschutzfl\u00e4chen des Bundes &#8211; darunter die Fl\u00e4chen des &#8220;Gr\u00fcnen Bandes&#8221; des ehemaligen Grenzstreifens, insgesamt rund 125.000 Hektar &#8211; unentgeltlich in eine Bundesstiftung oder an die L\u00e4nder. Mit 22 Einzelgebieten werden auf rund 52.000 Hektar gro\u00dffl\u00e4chige, unzerschnittene R\u00e4ume &#8211; als eine der wichtigsten Voraussetzungen zur Erhaltung der Artenvielfalt &#8211; bewahrt.<\/p>\n<p>Unter der \u00dcberschrift &#8220;Gesunde Umwelt &#8211; gesunder Mensch&#8221; zeigt der Bericht, wie die Erfolge der Umweltpolitik in Deutschland unmittelbar die Lebensqualit\u00e4t verbessern. So sei die Blei- und Schwefeldioxid-Belastung erheblich gesunken. Andere Risikofaktoren seien in den Vordergrund ger\u00fcckt, wie Feinstaub, Ozon, Chemikalien, L\u00e4rm und Strahlenbelastung. Anspruchsvoller Umweltschutz n\u00fctze unmittelbar der menschlichen Gesundheit. <\/p>\n<p>Die Bundesregierung unterst\u00fctzt deshalb die Luftreinhaltungsstrategie der Europ\u00e4ischen Kommission mit noch strengeren Abgasstandards f\u00fcr Pkw (EURO 5) sowie f\u00fcr schwere Nutzfahrzeuge und Busse (EURO VI). Dann w\u00fcrden nicht nur die Feinstaubemissionen, sondern auch die Belastungen durch Stickoxide erheblich sinken. Mit der steuerlichen F\u00f6rderung der Nachr\u00fcstung von Diesel-Pkw mit Ru\u00dffiltern hat die Bundesregierung einen wichtigen Schritt getan.<\/p>\n<p>Bundesumweltminister Gabriel: &#8220;Die Umweltpolitik setzt die richtigen Impulse. Die Neuorientierung hin zu einer \u00f6kologischen Industriepolitik, die sich viel st\u00e4rker als bisher am schonenden und effizienteren Umgang mit Rohstoffen, Energieeffizienz und den nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen ausrichtet, hat begonnen. Das ist gut f\u00fcr die Umwelt, gut f\u00fcr Arbeit und Besch\u00e4ftigung und gut f\u00fcr die langfristige Stellung Deutschlands im internationalen Wettbewerb &#8211; denn effizientem Wirtschaften geh\u00f6rt die Zukunft.&#8221;<\/p>\n<p><b>Hinweis:<\/b><br \/>Der Umweltbericht dient gem\u00e4\u00df dem Umweltinformationsgesetz der Unterrichtung der \u00d6ffentlichkeit sowie des Parlaments. Eine zweiseitige Kurzfassung und die Langfassung des Berichts mit zahlreichen Grafiken ist im <a href=\"http:\/\/www.bmu.de\/strategien_und_bilanzen\/doc\/38533.php\" >Internet<\/a> verf\u00fcgbar. Er wird Ende Februar in Brosch\u00fcrenform in deutscher und englischer Sprache erscheinen und ist im Fr\u00fchjahr 2007 zus\u00e4tzlich online in franz\u00f6sischer und spanischer Sprache zug\u00e4nglich.<\/p>\n<p><b>Downloads:<\/b><br \/>Langfassung <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20070117-04\/umweltbericht_2006.pdf\" >Umweltbericht 2006: Umwelt &#8211; Innovation &#8211; Besch\u00e4ftigung<\/a> (PDF, 2,4 MB)<br \/>Kurzfassung <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20070117-04\/umweltbericht_2006_zsf.pdf\" >Umweltbericht 2006: Umwelt &#8211; Innovation &#8211; Besch\u00e4ftigung<\/a> (PDF, 0,07 MB)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Das Bundeskabinett hat heute den von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel vorgelegten Umweltbericht 2006 verabschiedet. 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