{"id":9740,"date":"2007-01-25T00:00:00","date_gmt":"2007-01-24T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20070125-07n"},"modified":"2007-01-25T00:00:00","modified_gmt":"2007-01-24T22:00:00","slug":"holzpelletheizungen-haben-kein-feinstaubproblem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/holzpelletheizungen-haben-kein-feinstaubproblem\/","title":{"rendered":"Holzpelletheizungen haben kein Feinstaubproblem!"},"content":{"rendered":"<p><b>Wie ein Beitrag der ARD-Sendung <a href=\"http:\/\/www.daserste.de\/plusminus\" >Plusminus<\/a> zeigte, h\u00e4lt sich das Vorurteil, dass Pelletfeuerungen gro\u00dfe Mengen Feinstaub aussto\u00dfen w\u00fcrden. Der <a href=\"http:\/\/www.depv.de\/\" >Deutsche und Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV)<\/a> weist darauf hin, dass Pelletheizungen nach neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion der Feinstaubemissionen leisten k\u00f6nnen.<\/b><\/p>\n<p>Die DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt sagte hierzu am 24. Januar 2007 in Berlin: &#8220;Die Aussagen in der Sendung basieren nicht auf aktuellem Wissensstand. Neueste Erkenntnisse aus wissenschaftlichen Untersuchungen wurden au\u00dfer Acht gelassen und mit pauschalen \u00c4u\u00dferungen zu Pelletheizungen und Holzheizungen vermengt.&#8221;<\/p>\n<p>Der DEPV verweist in diesem Zusammenhang erneut auf folgende Fakten:<\/p>\n<p><b>Feinstaubemission bei Pelletfeuerungen gering<\/b><br \/>Alle h\u00e4uslichen Holzheizungen (Kamine, Scheitholz- und Pelletfeuerungen) zusammen tragen 15 bis 20 Prozent zu den gesamten Feinstaubemissionen bei. Pelletfeuerungen machen 1 bis 2 Prozent dieses Feinstaubs aus und werden in der Au\u00dfenwirkung daher vollkommen \u00fcberbewertet.<\/p>\n<p><b>Feinstaubemissionen von Pelletheizungen liegen in der Gr\u00f6\u00dfenordnung von \u00d6lheizungen<\/b><br \/>Die Feinstaubemissionen von Pelletheizungen sind um den Faktor 10 bis 100 geringer als bei herk\u00f6mmlichen Holzheizungen. Die Werte bewegen sich zwischen 5 und 20 mg\/Nm<sup>3<\/sup> und entsprechen damit denen von bestehenden \u00d6lheizungen. Das hei\u00dft, wenn alle bestehenden Holzheizungen durch moderne Pelletheizungen ersetzt w\u00fcrden, reduzierte sich der Aussto\u00df von Feinstaub um mehr als 50 Prozent, so der Feinstaub-Experte Volker Lenz vom <a href=\"http:\/\/www.ie-leipzig.de\/\" >Institut f\u00fcr Energetik und Umwelt (IE)<\/a> in Leipzig.<\/p>\n<p>Die aus Pelletheizungen emittierten Feinst\u00e4ube sind aufgrund der Hauptbestandteile aus anorganischen Salzen in ihrer Toxizit\u00e4t deutlich geringer zu bewerten, n\u00e4mlich 5 bis 10 Mal, als beispielsweise Ru\u00df aus Dieselmotoren oder herk\u00f6mmlichen Holzheizungen. Neue wissenschaftliche Gutachten von Prof. Thomas Nu\u00dfbaumer vom Schweizer <a href=\"http:\/\/www.verenum.ch\/\" >Ingenieurb\u00fcro Verenum<\/a> zeigen, dass Feinst\u00e4ube aus vollst\u00e4ndiger Pelletverbrennung daher fast keine biologische Reaktivit\u00e4t aufzeigen und in den menschlichen Atemwegen fast vollkommen gel\u00f6st werden.<\/p>\n<p>Nach Informationen des DEPV lief der gleiche Fernsehbeitrag bereits im <a href=\"http:\/\/www.orf.at\/\" >\u00d6sterreichischen Rundfunk<\/a>. Dieser hat hierzu bereits online eine Gegendarstellung ver\u00f6ffentlicht. <\/p>\n<p>Ein ausf\u00fchrliches Informationspapier zur Feinstaub-Thematik ist auf der <a href=\"http:\/\/www.depv.de\/\" >Homepage des DEPV<\/a> hinterlegt. <\/p>\n<p>(Vgl. Meldungen vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/pellets-koennen-zur-loesung-des-feinstaubproblems-beitragen\/\" >2006-12-20<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/holzheizungen-und-feinstaub-auf-den-ofen-kommt-es-an\/\" >2006-02-09<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Wie ein Beitrag der ARD-Sendung Plusminus zeigte, h&auml;lt sich das Vorurteil, dass Pelletfeuerungen gro&szlig;e Mengen Feinstaub aussto&szlig;en w&uuml;rden. Der Deutsche und Energie-Pellet-Verband e.V. 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