{"id":9568,"date":"2006-10-30T00:00:00","date_gmt":"2006-10-29T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20061030-03n"},"modified":"2006-10-30T00:00:00","modified_gmt":"2006-10-29T22:00:00","slug":"neue-schweizer-studie-zu-biogas-aus-kuechenabfaellen-mehr-energie-durch-vergaerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/neue-schweizer-studie-zu-biogas-aus-kuechenabfaellen-mehr-energie-durch-vergaerung\/","title":{"rendered":"Neue Schweizer Studie zu Biogas aus K\u00fcchenabf\u00e4llen: Mehr Energie durch Verg\u00e4rung"},"content":{"rendered":"<p><b>Eine neue Studie kommt zum Schluss, dass die Verg\u00e4rung von K\u00fcchenabf\u00e4llen in einer Biogasanlage mehr als doppelt so viel Energie liefert wie deren Verwertung in einer Kehrichtverbrennungsanlage. Die Studie wurde von Experten des Paul-Scherrer-Instituts, der Agentur Erneuerbare Energien, des \u00d6kozentrums Langenbruck, des Biogas-Forums sowie des Dachverbandes Biomasse Schweiz gemeinsam erstellt.<\/b> <\/p>\n<p>Die Ergebnisse unterscheiden sich deutlich von einer Studie, die im letzten April von Entsorgung und Recycling Z\u00fcrich ver\u00f6ffentlicht worden ist und zum Schluss kam, dass das Verbrennen der K\u00fcchenabf\u00e4lle f\u00fcr die Stadt Z\u00fcrich die beste L\u00f6sung sei.<\/p>\n<p><b>Idealer Feuchtigkeitsgehalt<\/b><br \/>K\u00fcchenabf\u00e4lle sind mit einem Feuchtigkeitsgehalt von ungef\u00e4hr 80 Prozent ideal geeignet, um in Biogasanlagen verg\u00e4rt zu werden. In der Kehrichtverbrennungsanlage muss das Wasser hingegen zuerst verdampft werden, bevor die K\u00fcchenabf\u00e4lle brennen und Energie liefern. Ab einem Wassergehalt von 88 Prozent l\u00e4sst sich aus der Verbrennung von feuchten K\u00fcchenabf\u00e4llen keine Energie mehr gewinnen. Wie Arthur Wellinger von der AEE erkl\u00e4rte, sind in der Studie der neuste Stand der Technik sowie die Entwicklung der n\u00e4chsten Jahre ber\u00fccksichtigt worden. Auch die Kosten sprechen laut den Verfassern f\u00fcr die Verg\u00e4rung. Mit 250 Franken pro Tonne sei diese durchschnittlich um 100 Franken g\u00fcnstiger als die Entsorgung durch Verbrennung.<\/p>\n<p>Ein weiterer Vorteil der Verg\u00e4rung liegt darin, dass regionale Stoffkreisl\u00e4ufe geschlossen werden. Das G\u00e4rgut der Biogasanlagen kann als D\u00fcnger eingesetzt werden und so erd\u00f6lbasierten Minerald\u00fcnger sowie Torf ersetzen. Die Verbrennung von K\u00fcchenabf\u00e4llen weist allerdings den Vorteil auf, dass die darin enthaltenen Schwermetalle dem Kreislauf entzogen und \u00fcber die Schlacke entsorgt werden. Dies ist laut den Verfassern der Studie allerdings zu relativieren, weil mit der Verwendung von Minerald\u00fcnger wieder neue Schwermetalle in den Kreislauf gelangen.<\/p>\n<p><b>Gemeinsames Einsammeln m\u00f6glich<\/b><br \/>Eine getrennte Sammlung der K\u00fcchenabf\u00e4lle w\u00fcrde in ihren Augen nicht zu einer Verdoppelung des Verkehrs bei der Kehrichtabfuhr f\u00fchren. So k\u00f6nnten beispielsweise in Z\u00fcrich und auch in anderen Orten die K\u00fcchenabf\u00e4lle gemeinsam mit den Gartenabf\u00e4llen eingesammelt werden. Zudem seien bereits an vielen Orten positive Erfahrungen mit dem getrennten Einsammeln von Abf\u00e4llen f\u00fcr Kehrichtverbrennungs- und Verg\u00e4rungsanlagen gemacht worden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Eine neue Studie kommt zum Schluss, dass die Verg&auml;rung von K&uuml;chenabf&auml;llen in einer Biogasanlage mehr als doppelt so viel Energie liefert wie deren Verwertung in<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-9568","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9568","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9568"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9568\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9568"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9568"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9568"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=9568"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}