{"id":94421,"date":"2021-09-06T07:23:00","date_gmt":"2021-09-06T05:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=94421"},"modified":"2021-09-09T21:01:10","modified_gmt":"2021-09-09T19:01:10","slug":"das-redwine-projekt-und-der-klimawandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/das-redwine-projekt-und-der-klimawandel\/","title":{"rendered":"Das REDWine-Projekt und der Klimawandel"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p><strong>Im <a href=\"https:\/\/www.bbi.europa.eu\/projects\/redwine\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">EU-Projekt REDWine<\/a> wird das bei der Weing\u00e4rung entstehende CO<sub>2<\/sub>\u00a0aufgefangen und zur Produktion von Algen-Biomasse genutzt. Die Novis GmbH aus T\u00fcbingen liefert daf\u00fcr das Komplettsystem zur CO<sub>2<\/sub>-Verwertung. Ziel des Projektes ist, den durch die Weinproduktion verursachten Anteil an der globalen Klimaerw\u00e4rmung auf eine f\u00fcr die Hersteller wirtschaftliche Weise zu reduzieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.biooekonomie-bw.de\/download_file\/view_inline\/20200\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.biooekonomie-bw.de\/application\/files\/7316\/2763\/1966\/mlo_color_plot.png\" alt=\"Zu sehen ist ein Schaubild mit einer fast linear ansteigenden Kurve. Diese stellt den Anstieg der CO2-Konzentration in der Luft (auf der Y-Achse) w\u00e4hrend der letzten 60 Jahre (auf der X-Achse) dar.\"\/><\/a><figcaption>Die vom Mauna Loa Observatory von 1958 bis 2020 gemessenen CO2-Konzentrationen der Atmosph\u00e4re. Die im Jahresrhythmus auftretenden Zacken sind auf die Photosynthese-Aktivit\u00e4ten der Vegetation der Landmassen auf der Nordhalbkugel zur\u00fcckzuf\u00fchren.&nbsp;\u00a9&nbsp;Scripps Institution of Oceanography<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Im Juni 2021 gab Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen bekannt, dass sich die Europ\u00e4ische Union offiziell verpflichtet, die Treibhausgasemissionen in der EU bis 2030 um mindestens 55 Prozent zu senken und bis 2050 eine Wirtschaft ohne neue Klimalasten zu etablieren. Dass es nicht bei Absichtsbekundungen bleiben kann, sondern diese Ziele auch realisiert werden m\u00fcssen, hat zuletzt die \u00dcberschwemmungskatastrophe in Deutschland im Juli dieses Jahres deutlich gemacht, die keinen Zweifel an den Auswirkungen des Klimawandels mehr zul\u00e4sst. Trotz mancher guter Ans\u00e4tze in den vergangenen Jahren steigt der CO<sub>2<\/sub>-Gehalt der Atmosph\u00e4re immer weiter an. Inzwischen liegt er bei 415 ppm (parts per million), d. h. um 48 Prozent \u00fcber dem Wert vor Beginn der Industrialisierung. Aus diesem vollst\u00e4ndig durch den Menschen verursachten Anstieg l\u00e4sst sich eine Erw\u00e4rmung der Erdoberfl\u00e4che durch den Treibhauseffekt berechnen, die ausreicht, um die beobachtete Erh\u00f6hung der globalen Temperatur um \u00fcber 1 \u00b0C in den letzten Jahrzehnten zu erkl\u00e4ren.<sup>1)<\/sup>&nbsp;Das im neuen EU Climate Law festgeschriebene Ziel der Klimaneutralit\u00e4t impliziert, dass alles, was m\u00f6glich ist, unternommen werden muss, um den menschengemachten CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df zu verringern.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"621527\"><strong>Millionen Tonnen CO2 durch Weing\u00e4rung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die EU ist mit Italien, Frankreich und Spanien sowie einem Dutzend weiterer Weinbaul\u00e4nder \u2013 darunter Deutschland und Portugal \u2013 der bei weitem gr\u00f6\u00dfte Weinproduzent der Welt. Zusammen bringen es die EU-L\u00e4nder auf eine Produktion von ca. 175 Mio. Hektoliter Wein pro Jahr, etwa siebenmal mehr als bei den USA, dem nach der EU n\u00e4chstgr\u00f6\u00dften Produzenten. Das Bio-based Industries Joint Undertaking (BBI JU) &#8211; eine Public-private-Partnership zwischen der Europ\u00e4ischen Kommission und dem Bio-based Industries Consortium, dem Verband bio\u00f6konomischer Industrien in Europa &#8211; bezeichnet die Weinindustrie als eine von der globalen Klimaerw\u00e4rmung besonders betroffene Industrie: Viele traditionelle Weinregionen Europas sind mit zunehmend schlechteren Umweltbedingungen f\u00fcr den Weinbau konfrontiert. Gleichzeitig ist die Weinindustrie aber auch ein bedeutender Erzeuger von Treibhausgasen. Pro Flasche Wein fallen durch alkoholische G\u00e4rung 40 g CO<sub>2<\/sub>&nbsp;an. F\u00fcr die EU insgesamt summiert sich das auf j\u00e4hrlich 1,5 Mio. t CO<sub>2<\/sub>, das durch Weing\u00e4rung in die Atmosph\u00e4re freigesetzt wird.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"622055\"><strong>Das Projekt REDWine<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die Novis GmbH aus T\u00fcbingen &#8211; Spezialist f\u00fcr biotechnologische Forschung und f\u00fcr Biogasanlagen \u2013 hat Anfang 2021 den Zuschlag f\u00fcr das Projekt REDWine erhalten, in dem das bei der Weinherstellung entstehende CO<sub>2<\/sub>&nbsp;aufgefangen, komprimiert und weiterverwendet wird: der gr\u00f6\u00dfte Teil dient der Ern\u00e4hrung von Algen, die zu Rohstoffen zum Beispiel in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie verarbeitet werden. REDWine ist das zweite EU-F\u00f6rderprojekt des T\u00fcbinger Unternehmens innerhalb k\u00fcrzester Zeit. Mit Freude konstatiert Dr. Thomas Helle, CEO der Novis GmbH: \u201eWir haben Erfolg mit unseren Projekten bei der Europ\u00e4ischen Kommission.\u201c<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.biooekonomie-bw.de\/application\/files\/8016\/2763\/1955\/Rotwein_Fermentationstanks.jpeg\" alt=\"Zu sehen sind mehrere gro\u00dfe Fermentationstanks aus Edelstahl nebeneinander. Im Vordergrund sind zwei Menschen abgebildet.\"\/><figcaption>Fermentationstanks bei der Rotweinherstellung in Portugal.&nbsp;\u00a9&nbsp;Novis GmbH<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Finanziert wird REDWine mit 7,5 Mio. Euro \u00fcber die BBI JU, die gemeinsame Plattform des Bio-based Industries Consortiums (BBI) mit der EU im Rahmen ihres F\u00f6rderprogramms Horizon 2020. Kooperationspartner im Projekt ist der Verband der Weinkellereien in Portugal. Die Novis GmbH liefert das komplette System zur CO<sub>2<\/sub>-Verwertung. Das bei der Rotweinherstellung in den Fermentationstanks anfallende Gas wird aufgefangen und mit Hilfe eines Sensorarrays analysiert. Dieses vollst\u00e4ndig neue Sensorsystem wird von dem T\u00fcbinger Unternehmen JLM Innovation GmbH entwickelt, einem Spezialisten in der Technologie chemischer Sensoren. Mit Hilfe von K\u00fcnstlicher Intelligenz (KI), einer Entwicklung der T\u00fcbinger Firma 42aaS GmbH, wird die Analyse \u00fcberwacht und kann dem K\u00fcfermeister Hinweise geben, wenn die G\u00e4rung aus dem Gleichgewicht ger\u00e4t. Die so gewonnenen Analysedaten sind eine Besonderheit, denn normalerweise werden die f\u00fcr die Weinverg\u00e4rung wichtigen Parameter nur am Anfang und am Ende des Fermentationsprozesses gemessen, und das h\u00e4ufig noch analog. Mit der neuartigen Sensortechnologie k\u00f6nnen kontinuierlich Daten erhoben werden, was zur verbesserten Produktqualit\u00e4t beitr\u00e4gt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.biooekonomie-bw.de\/download_file\/view_inline\/20194\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.biooekonomie-bw.de\/application\/files\/3916\/2763\/1952\/Prozess_der_CO2-Gewinnung.jpeg\" alt=\"Abgebildet ist ein Flie\u00dfschema der einzelnen Schritte der CO2-Gewinnung aus der Weinverg\u00e4rung im \u201eRedWine\u201c-Projekt.\"\/><\/a><figcaption>Prozess der CO2-Gewinnung aus der Weinverg\u00e4rung im \u201eREDWine\u201c-Projekt.&nbsp;\u00a9&nbsp;Novis GmbH<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Das bei der G\u00e4rung entstandene Gas wird von St\u00f6rstoffen gereinigt und das CO<sub>2<\/sub>&nbsp;komprimiert, verfl\u00fcssigt und gelagert. Eine Solaranlage liefert umweltneutral die Energie f\u00fcr die CO<sub>2<\/sub>-Verfl\u00fcssigungsanlage. \u00dcbersch\u00fcsse an fl\u00fcssigem, tiefkalten CO<sub>2<\/sub>&nbsp;k\u00f6nnen f\u00fcr die K\u00fchlung des Weines w\u00e4hrend der G\u00e4rung verwendet werden. Sie landen also wieder im Fermentationstank und werden erneut aufgefangen und verfl\u00fcssigt. Der gr\u00f6\u00dfte Teil des gewonnenen CO<sub>2<\/sub>&nbsp;geht aber in eine nahe gelegene Algen-Produktionsanlage, wo es beim Wachstum von Mikroalgen (Chlorella) durch Photosynthese verbraucht wird. Wie BBI JU schreibt, wird auch das beim Reinigen der Fermentationstanks entstehende, an Kohlenstoff, Stickstoff und Phosphor reiche Abwasser f\u00fcr das Wachstum der Mikroalgen verwendet. Die produzierte Algenbiomasse wird anschlie\u00dfend zu Rohstoffen f\u00fcr die Industrie verarbeitet (s. auch \u201e<a href=\"https:\/\/www.biooekonomie-bw.de\/fachbeitrag\/aktuell\/biomasse-aus-algen-und-vom-grossmarkt-zukunftstraechtiger-ersatz-fuer-fossile-rohstoffe\">Biomasse aus Algen und vom Gro\u00dfmarkt \u2013 zukunftstr\u00e4chtiger Ersatz f\u00fcr fossile Rohstoffe<\/a>\u201c). Nach Helles Angaben ist das Verfahren nach den jetzigen Erkenntnissen ziemlich profitabel, weil Rohstoffe aus Algen-Biomasse besonders in der Kosmetik- und Nahrungsmittelindustrie begehrt sind und hohe Marktpreise erzielen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als ein f\u00fcr Weintrinker besonders erfreuliches Resultat der CO<sub>2<\/sub>-Verwertung nach dem Verfahren des REDWine-Projektes \u201etr\u00e4gt der Genuss von Rotwein zur Minimierung von Kohlendioxid bei\u201c, wie Helle res\u00fcmiert. Interessant ist, dass dieses Verfahren auch auf die Bierproduktion \u00fcbertragen werden kann. Erste Ans\u00e4tze zeigen, dass der gesamte Bedarf an Kohlendioxid f\u00fcr die Abf\u00fcllung des Bieres durch Nutzung des bei der Bierg\u00e4rung in der Brauerei anfallenden CO<sub>2<\/sub>&nbsp;wirtschaftlich erzeugt werden kann.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"621533\"><strong>Der Druck w\u00e4chst, gegen die Klimaerw\u00e4rmung vorzugehen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Die den \u00f6konomischen Einzelaspekten \u00fcbergeordnete Zielsetzung des REDWine-Projektes ist es, aufzuzeigen, wie der durch CO<sub>2<\/sub>-Freisetzung verursachte Beitrag der Weinproduktion zur globalen Klimaerw\u00e4rmung reduziert werden kann. Dass Ma\u00dfnahmen zur Senkung der Treibhausgasemissionen jetzt erforderlich sind und nicht l\u00e4nger den kommenden Generationen aufgeb\u00fcrdet werden k\u00f6nnen, wird nicht nur durch die sich h\u00e4ufenden Umweltkatastrophen verdeutlicht, sondern inzwischen sogar von den Obersten Gerichten eingefordert. Als das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe &#8211; auf die Beschwerde u. a. von zehn Minderj\u00e4hrigen hin &#8211; im April 2021 das Bundes-Klimaschutzgesetz kassierte, weil es die durch heutige Unterlassungen bedingten Einschr\u00e4nkungen der Freiheitsrechte k\u00fcnftiger Generationen nicht ber\u00fccksichtigt, gab es Beifall, aber auch viel Unruhe. Weniger bekannt ist ein noch vor dem Europ\u00e4ischen Gerichtshof f\u00fcr Menschenrechte in Stra\u00dfburg anh\u00e4ngiger Fall: Nachdem 2017 bei verheerenden Waldbr\u00e4nden in Portugal weit \u00fcber hundert Menschen ums Leben gekommen waren, hatten junge Portugiesen im Alter zwischen 9 und 22 Jahren Klage erhoben gegen die Unt\u00e4tigkeit der EU-Staaten, Ma\u00dfnahmen gegen den f\u00fcr die Br\u00e4nde letztlich verantwortlichen Klimawandel zu ergreifen. Es ist zu erwarten, dass es nach der Hochwasserkatastrophe im Westen Deutschlands im Juli 2021 zu \u00e4hnlichen gerichtlichen Klagen kommen wird. Der wachsende Druck auf die Entscheidungstr\u00e4ger, rasch etwas gegen die fortschreitende Erderw\u00e4rmung zu unternehmen, wird dazu beitragen, solchen Ma\u00dfnahmen zur CO<sub>2<\/sub>-Minderung, wie sie im REDWine-Projekt vorgestellt werden, zum Erfolg zu verhelfen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1) Stefan Rahmstorf (29.07.2017). Der globale CO<sub>2<\/sub>-Anstieg: die Fakten und die Bauernf\u00e4ngertricks. Spektrum.de SciLogs, KlimaLounge, Allgemein. Abgerufen am 21.06.2021, https:\/\/scilogs.spektrum.de\/klimalounge\/der-globale-co2-anstieg-die-fakten-und-die-bauernfaengertricks\/<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im EU-Projekt REDWine wird das bei der Weing\u00e4rung entstehende CO2\u00a0aufgefangen und zur Produktion von Algen-Biomasse genutzt. Die Novis GmbH aus T\u00fcbingen liefert daf\u00fcr das Komplettsystem zur CO2-Verwertung. 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