{"id":93921,"date":"2021-08-18T07:26:00","date_gmt":"2021-08-18T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=93921"},"modified":"2021-08-13T11:40:00","modified_gmt":"2021-08-13T09:40:00","slug":"das-grose-potenzial-biologischer-reststoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/das-grose-potenzial-biologischer-reststoffe\/","title":{"rendered":"Kunststoff vom Acker: Das gro\u00dfe Potenzial biologischer Reststoffe"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<p><strong>Sowohl w\u00e4hrend der Produktion von Lebensmitteln als auch beim Verbraucher fallen gro\u00dfe Mengen an Abf\u00e4llen an. Das Fachgebiet Konversionstechnologien nachwachsender Rohstoffe am Institut f\u00fcr Agrartechnik der Universit\u00e4t Hohenheim hat ein Verfahren entwickelt, mit dem diese Biomasse in die hochpotente Basischemikalie Hydroxymethylfurfural (HMF) umgewandelt werden kann, die zur Herstellung von Kunststoffen dient.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Jedes Jahr werden in Deutschland rund 12 Mio. Tonnen Lebensmittel weggeworfen.<sup>1&nbsp;<\/sup>Der Gro\u00dfteil der Abf\u00e4lle (52 %) entsteht dabei in Privathaushalten, weil die Produkte alt, unansehnlich oder verdorben sind. Doch auch auf dem Weg zum Verbraucher fallen betr\u00e4chtliche Mengen an: Obst und Gem\u00fcse werden h\u00e4ufig bereits auf dem Acker aussortiert, wenn sie den g\u00e4ngigen Vorstellungen bez\u00fcglich Gr\u00f6\u00dfe, Form oder Farbe nicht entsprechen und deshalb keine Abnehmer finden (12 %). Die w\u00e4hrend der industriellen Verarbeitung der Nahrungsmittel anfallenden Reste landen genauso im M\u00fcll (18 %) wie \u00dcbriggebliebenes aus Restaurants und Gro\u00dfk\u00fcchen (14 %). Und immerhin vier Prozent des Abfalls entstehen im Handel aufgrund von Transport- oder Lagerungssch\u00e4den. Auch wenn durch Verbrennung oder Umsetzung in Biogasanlagen aus dem weggeworfenen Material noch Energie gewonnen wird, ist dies nicht besonders nachhaltig, da f\u00fcr die Erzeugung der Nahrungsmittel deutlich mehr Ressourcen (Energie, Wasser, N\u00e4hrstoffe) verbraucht werden.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"619764\">HMF als hochpotente Basischemikalie f\u00fcr Kunststoffe<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.biooekonomie-bw.de\/download_file\/view_inline\/20105\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.biooekonomie-bw.de\/application\/files\/6516\/2877\/5945\/Unbenannt.png\" alt=\"Links ein Portr\u00e4t einer freundlich l\u00e4chelnden Frau mit langen braunen Haaren und einer dunklen eckigen Brille in roter Bluse und schwarzer Jacke. Rechts ein Portr\u00e4t eines jungen Mannes mit Bart in grauem Hemd und blauem Pullover.\" width=\"384\" height=\"282\"\/><\/a><figcaption>Prof. Dr. Andrea Kruse und Markus G\u00f6tz entwickeln Verfahren zur optimalen Umwandlung biologischer Reststoffe in die Basischemikalie HMF.&nbsp;\u00a9&nbsp;Universit\u00e4t Hohenheim, Jan Winkler \/ Peters<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Um die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, gibt es unterschiedliche Vorgehens\u00adweisen. Einerseits kann die Qualit\u00e4t der Verpackungen verbessert werden, damit die Produkte besser gesch\u00fctzt und l\u00e4nger haltbar sind. Andererseits sollen M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine sinnvollere Verwertung der unvermeidbaren Reste gefunden werden. An beiden L\u00f6sungsans\u00e4tzen ist Markus G\u00f6tz, Doktorand am Fachgebiet Konversionstechnologien nachwachsender Rohstoffe am Institut f\u00fcr Agrartechnik der Universit\u00e4t Hohenheim unter Leitung von Prof. Dr. Andrea Kruse ma\u00dfgeblich beteiligt. Schon w\u00e4hrend seines Masterstudiums \u201eNachwachsende Rohstoffe und Bioenergie\u201c besch\u00e4ftigte er sich intensiv mit der Nutzung von biologischem Material zur Synthese von 5-Hydroxymethylfurfural (HMF). \u201eHMF ist eine hochpotente Basischemikalie, die als Ausgangsstoff f\u00fcr Kunststoffe und viele weitere Materialien dient\u201c, erl\u00e4utert G\u00f6tz.<\/p>\n\n\n\n<p>Bisher stellen Produzenten das HMF direkt aus dem Zucker Fructose her, der allerdings teuer und selbst ein Nahrungsstoff ist. \u201eWir haben deshalb die Herstellungskette vorne erweitert und nutzen verschiedenste Kohlenhydratquellen aus Reststoffbiomasse. Die Palette ist sehr gro\u00df: von Cellulose aus Holz oder Miscanthus (Chinagras) \u00fcber Inulin aus der Chicor\u00e9e-Wurzelr\u00fcbe oder Zwiebelschalen bis hin zu St\u00e4rke aus alten Br\u00f6tchen oder Kartoffelschalen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Herstellung von HMF kommt das Verfahren der hydrothermalen Umwandlung zum Einsatz. Dabei wird das biologische Ausgangsmaterial in einem Reaktor quasi wie in einem Schnellkochtopf mit leicht anges\u00e4uertem Wasser und unter Druck (20 bar) auf 160 bis 200 \u00b0C erhitzt. Dies f\u00fchrt zur Zersetzung der Kohlenhydratketten in die einzelnen Zuckerbausteine. Aus Fructose entsteht dann unter diesen Bedingungen durch dreifache Wasserabspaltung HMF. Glucose hingegen ist kein direktes Ausgangsmaterial, sondern muss sich erst in Fructose umwandeln (Tautomerisierung). Damit nicht zu viele unerw\u00fcnschte Nebenprodukte entstehen, wird der Prozess nach kurzer Zeit gestoppt und das HMF aus der noch vorhandenen Zuckerl\u00f6sung entfernt. Die Restzucker k\u00f6nnen in der n\u00e4chsten Runde zur erneuten HMF-Synthese eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright\"><a href=\"https:\/\/www.biooekonomie-bw.de\/download_file\/view_inline\/20100\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.biooekonomie-bw.de\/application\/files\/9016\/2445\/3169\/umwandlung-fructose-HMF.jpg\" alt=\"Fructose (in Keilstrichformel) reagiert unter Abspaltung von drei Wassermolek\u00fclen zu HMF ( Keilstrichformel).\"\/><\/a><figcaption>Reaktionsgleichung der Umsetzung von Fructose zu HMF.&nbsp;\u00a9&nbsp;BICKER, M., 2005. Stoffliche Nutzung von Biomasse mithilfe \u00fcberkritischer Fluide, Technische Universit\u00e4t Darmstadt, bearbeitet von M. G\u00f6tz.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>HMF dient als Basischemikalie f\u00fcr die Synthese des Kunststoffs PEF (Polyethylenfuranoat), eines neuartigen Hochleistungspolymers, das \u00e4hnlich wie PET (Polyethylenterephthalat) zu Flaschen, Textilfasern oder Folien verarbeitet werden kann. Im Gegensatz zu PET, das aus fossilem Erd\u00f6l erzeugt wird, ist das aus nachwachsenden Rohstoffen bzw. biologischen Abfallprodukten hergestellte PEF deutlich nachhaltiger, auch weil seine Verarbeitung weniger Energie ben\u00f6tigt. Zudem besitzt PEF bessere Barriere-Eigenschaften gegen\u00fcber Kohlendioxid, Sauerstoff und Wasser, wodurch die Haltbarkeit verpackter Lebensmittel verbessert wird, bzw. die Verpackungen d\u00fcnner und damit auch leichter sein k\u00f6nnen. Dies spart Material und Gewicht und reduziert so die Entstehung von Treibhausgasen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"619766\">EU-Projekt MyPack unterst\u00fctzt Markteinf\u00fchrung<\/h3>\n\n\n\n<p>Aufgrund des hohen Preises von PEF ist der kommerzielle Einsatz allerdings noch Zukunftsmusik und wird deshalb von der Arbeitsgruppe im Rahmen des EU-Projekts MyPack (Best markets for the exploitation of innovative sustainable food packaging solutions) n\u00e4her untersucht. MyPack unterst\u00fctzt die Markteinf\u00fchrung innovativer Verpackungen, um sowohl Lebensmittel\u00adverschwendung als auch Verpackungsm\u00fcll zu reduzieren. \u201eWir f\u00fchren eine Ist-Analyse durch und entwerfen f\u00fcr die Akteure der Verpackungsindustrie einen Entscheidungskatalog\u201c, beschreibt G\u00f6tz das Vorhaben. Die Synthese gro\u00dfer Mengen von HMF ist machbar, bei der Herstellung von PEF-Produkten gibt es allerdings bisher noch technische Herausforderungen. Zudem ist das PEF-Granulat nicht transparent, sondern hat eine gelbliche Farbe; eine Eigenschaft, die viele Lebensmittelanbieter abschreckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Obwohl PEF biobasiert und damit ein Biokunststoff ist, ist es nicht kompostierbar. Genau wie PET geh\u00f6rt es in den gelben Sack und kann wiederaufbereitet werden. \u201eWir haben uns aus \u00dcberzeugung dazu entschlossen, nicht an biologisch abbaubaren Kunststoffen zu arbeiten\u201c, erkl\u00e4rt der Wissenschaftler. \u201eAbbaubare Kunststoffe sind nicht sehr nachhaltig. Sie werden nur kurz genutzt, aber auch ihre Herstellung erfordert Energie und verursacht Emissionen. Im Recyclingkreislauf wird das Material l\u00e4nger genutzt, die Wiederverwertung ben\u00f6tigt weniger Energie, und es muss weniger neues Material produziert werden.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"619771\">Modellraffinerie an der Universit\u00e4t Hohenheim<\/h3>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.biooekonomie-bw.de\/download_file\/view_inline\/20103\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.biooekonomie-bw.de\/application\/files\/6316\/2875\/5704\/bioraffinerie.jpg\" alt=\"Ein Mann und eine Frau knien neben einem Bioreaktor und schrauben bzw. stecken einzelne Verbindungen fest.\" width=\"364\" height=\"242\"\/><\/a><figcaption>Am Versuchsstandort der Universit\u00e4t Hohenheim steht eine Bioraffinerie im Technikumsma\u00dfstab.&nbsp;\u00a9Universit\u00e4t Hohenheim\/Max Kovalenko<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Die Umsetzung von biologischen Reststoffen zu HMF ist das Spezialgebiet der Arbeitsgruppe. Da erst seit etwa zehn Jahren intensiv auf diesem Gebiet geforscht wird, gibt es bisher keine fundierten Daten zur industriellen Anwendung des Verfahrens. Um es f\u00fcr Landwirte oder die lebensmittel\u00adverarbeitende Industrie etablieren zu k\u00f6nnen, entstand deshalb am Versuchsstandort Lindenh\u00f6fe der Universit\u00e4t Hohenheim in Eningen unter Achalm eine kleine Bioraffinerie als Anschauungsobjekt. Hier k\u00f6nnen einige Kilogramm Biomasse pro Stunde umgesetzt werden. Abh\u00e4ngig von Zuckerart und -gehalt des Ausgangsstoffs variieren die Verarbeitungsparameter und auch die erzeugte Menge an HMF. Ein wichtiger Punkt des Produktionskonzepts ist die Kopplung der Raffinerie an eine Biogasanlage, die die Energie f\u00fcr das ben\u00f6tigte hei\u00dfe Wasser liefert.<\/p>\n\n\n\n<p>Zurzeit sind G\u00f6tz und seine Kollegen auf der Suche nach F\u00f6rdermitteln bzw. Investoren f\u00fcr den Bau einer gro\u00dfen Demonstrationsanlage, mit deren Hilfe genaue Daten zur Wirtschaftlichkeit generiert werden k\u00f6nnen. Ziel ist eine voll automatisierte, einfach zu handhabende Bioraffinerie, die vor allem f\u00fcr Landwirte und kleinere Industriebetriebe attraktiv ist.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"619773\">Vielseitige Verwendung von HMF<\/h3>\n\n\n\n<p>Ein entscheidender Faktor f\u00fcr die Wirtschaftlichkeit ist der Bedarf an HMF in der weiterverarbeitenden Industrie. Gro\u00dfes Potenzial hat die Chemikalie als Ersatz f\u00fcr das giftige Formaldehyd, das bei der Produktion industrieller Harze oder Lacke verwendet wird. Die Verarbeitung zu Kunststoffverpackungen er\u00f6ffnet vor allem aufgrund der guten Gasbarrieren viele Anwendungsm\u00f6glichkeiten. Wegen der guten mechanischen Eigenschaften der PEF-Fasern untersucht die Arbeitsgruppe Anwendungen im Textilfaserbereich, beispielsweise f\u00fcr die Automobilindustrie. Auch auf dem Gebiet der Sportausr\u00fcstung (z. B. Kletterseile oder Bekleidung) sind unterschiedlichste Einsatzfelder denkbar. Die Verwertung biologischer Reststoffe nicht nur zur Energiegewinnung, sondern auch zur Produktion neuer Werkstoffe, ist somit eine nachhaltige Alternative zum Einsatz fossiler Rohstoffe, die zudem die lokale Kreislaufwirtschaft beg\u00fcnstigen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Literatur:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1)\u00a0<a href=\"https:\/\/www.bmel.de\/DE\/themen\/ernaehrung\/lebensmittelverschwendung\/studie-lebensmittelabfaelle-deutschland.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.bmel.de\/DE\/themen\/ernaehrung\/lebensmittelverschwendung\/studie-lebensmittelabfaelle-deutschland.html<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sowohl w\u00e4hrend der Produktion von Lebensmitteln als auch beim Verbraucher fallen gro\u00dfe Mengen an Abf\u00e4llen an. 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