{"id":93647,"date":"2021-08-11T07:26:00","date_gmt":"2021-08-11T05:26:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=93647"},"modified":"2021-08-05T14:26:38","modified_gmt":"2021-08-05T12:26:38","slug":"eni-und-basf-kooperieren-bei-forschung-und-entwicklung-fe-zur-senkung-der-co2-emissionen-im-transportsektor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/eni-und-basf-kooperieren-bei-forschung-und-entwicklung-fe-zur-senkung-der-co2-emissionen-im-transportsektor\/","title":{"rendered":"Eni und BASF kooperieren bei Forschung und Entwicklung (F&#038;E) zur Senkung der CO2-Emissionen im Transportsektor"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>Die Unternehmen entwickeln nachhaltige Technologie zur Herstellung von Biopropanol aus industriellen R\u00fcckst\u00e4nden<\/strong><\/li><li><strong>Innovative Technologie setzt auf die Nutzung eines Nebenprodukts aus der Biodieselproduktion<\/strong><\/li><li><strong>Neuartiges Verfahren zur Herstellung von fortschrittlichem biobasiertem Propanol<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p><strong>Eni und BASF haben eine strategische Vereinbarung \u00fcber eine gemeinsame F&amp;E-Initiative zur Senkung der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen im Transportsektor unterzeichnet. Mit der Zusammenarbeit wird das Ziel verfolgt, eine neue Technologie zur Herstellung von fortschrittlichem Biopropanol aus Glycerin zu entwickeln, einem Nebenprodukt aus der Herstellung von industriellem Biodiesel (FAME,\u00a0<em>fatty acid methyl ester<\/em>, Fetts\u00e4uremethylester), das Eni von europ\u00e4ischen Herstellern beziehen wird. Im Rahmen der zu entwickelnden Technologie soll Glycerin mithilfe eines innovativen katalytischen Hydrotreating-Verfahrens in Propanol umgewandelt werden.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei dem neuen Ansatz wird ein BASF-Katalysator einer Hochdruckhydrierungsreaktion ausgesetzt, um Biopropanol mit einer hohen Ausbeute und Reinheit herzustellen und gleichzeitig Nebenprodukte zu minimieren. Biopropanol bietet das Potenzial, Treibhausgasemissionen gegen\u00fcber fossilen Brennstoffen um 65 bis 75% zu senken.<\/p>\n\n\n\n<p>Das mit dieser innovativen Methode gewonnene Propanol l\u00e4sst sich einfach als Drop-in-Biokraftstoff zu Benzin beimischen. Aufgrund der besseren physikochemischen Eigenschaften im Vergleich zu Bioethanol und seiner sehr hohen Oktanzahl ist Biopropanol ein wertvoller Bestandteil f\u00fcr die Herstellung von Superbenzin.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Optimale Nutzung der zunehmenden Glycerin-Produktion<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Mehr als die H\u00e4lfte der weltweiten Glycerinproduktion geht auf Nebenprodukte aus der Biodieselindustrie zur\u00fcck: bei jeder Tonne Biodiesel fallen ca. 10% Glycerin an. Infolge der zunehmenden Biodieselproduktion stieg die weltweite Glycerinproduktion von 2003 bis 2020 von 200.000&nbsp;Tonnen\/Jahr auf ca. 5.000.000&nbsp;Tonnen\/Jahr. Als pflanzlicher Rohstoff wird Glycerin gem\u00e4\u00df der europ\u00e4ischen RED-II-Richtlinie (Erneuerbare-Energien-Richtlinie Anhang&nbsp;IX, Teil&nbsp;A) als fortschrittlicher Biorohstoff eingestuft.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eWir sind stolz darauf, die Entwicklung des fortschrittlichen Biopropanols zu unterst\u00fctzen, indem wir den besten Katalysator mit einer hohen Effizienz und Nutzungsdauer beisteuern. \u201eDie M\u00f6glichkeit, mit starken Industriepartnern wie Eni zusammenzuarbeiten, ist f\u00fcr uns ein wichtiger Motor f\u00fcr Innovation und Wachstum\u201c, sagt Detlef Ruff, Senior Vice President, Process Catalysts bei BASF.<\/p>\n\n\n\n<p>\u201eDie Technologie zur Herstellung von fortschrittlichem Biopropanol aus Glycerin ist Teil der F&amp;E-Aktivit\u00e4ten von Eni im Bereich Dekarbonisierung. Diese Zusammenarbeit erm\u00f6glicht es uns, Innovationen voranzutreiben und Markteinf\u00fchrungszeiten deutlich zu verk\u00fcrzen. Dies steht in Einklang mit der Strategie von Eni zum Aufbau von Lieferketten f\u00fcr fortschrittliche Biokraftstoffe, bei denen es hinsichtlich der Rohstoffe nicht zu Konflikten mit Lebensmittellieferketten kommt\u201c, sagt Luisa Lavagnini, Head of Research &amp; Technological Innovation bei Eni.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcber den Unternehmensbereich Catalysts der BASF<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Der Unternehmensbereich Catalysts von BASF ist der weltweit f\u00fchrende Anbieter von Umwelt- und Prozesskatalysatoren. Er bietet hervorragende Expertise bei der Entwicklung von Technologien zum Schutz der Luft, zur Produktion von Kraftstoffen und zur effizienten Herstellung einer Vielzahl von Chemikalien, Kunststoffen und anderen Produkten inklusive Batteriematerialien. Mit unserer branchenweit f\u00fchrenden F&amp;E-Plattform, unserem leidenschaftlichen Streben nach Innovationen und unserem umfassenden Wissen \u00fcber Edel- und Nichtedelmetalle entwickelt der Unternehmensbereich Catalysts von BASF eigene, einzigartige Katalysatoren und Adsorptionsmittel, die unseren Kunden helfen, noch erfolgreicher zu sein. Weitere Informationen \u00fcber den Unternehmensbereich Catalysts von BASF sind online verf\u00fcgbar unter&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.catalysts.basf.com\/\">www.catalysts.basf.com<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcber BASF<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Chemie f\u00fcr eine nachhaltige Zukunft, daf\u00fcr steht BASF. Wir verbinden wirtschaftlichen Erfolg mit dem Schutz der Umwelt und gesellschaftlicher Verantwortung. Mehr als 110.000\u00a0Mitarbeitende in der BASF-Gruppe tragen zum Erfolg unserer Kunden aus nahezu allen Branchen und in fast allen L\u00e4ndern der Welt bei. Unser Portfolio haben wir in sechs Segmenten zusammengefasst: Chemicals, Materials, Industrial Solutions, Surface Technologies, Nutrition &amp; Care und Agricultural Solutions. BASF erzielte 2020 weltweit einen Umsatz von 59\u00a0Milliarden\u00a0Euro. BASF-Aktien werden an der B\u00f6rse in Frankfurt (BAS) sowie als American Depositary Receipts (BASFY) in den USA gehandelt. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00dcber Eni<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Eni ist ein Energieunternehmen, das in 68 L\u00e4ndern weltweit t\u00e4tig ist und rund 30.000 Mitarbeiter besch\u00e4ftigt. Das Unternehmen ist in den Bereichen Erd\u00f6l- und Erdgasexploration, -erschlie\u00dfung und -produktion, Raffination und Marketing, Handel und Schifffahrt, Chemie, erneuerbare Energien und innovative L\u00f6sungen f\u00fcr die Kreislaufwirtschaft t\u00e4tig. Die Mission von Eni ist von der UN-Agenda 2030 inspiriert. Diese Werte spiegeln sich im Gesch\u00e4ftsmodell wider, das auf drei S\u00e4ulen beruht: langfristige Kohlenstoffneutralit\u00e4t, operative Exzellenz und die Schaffung von Allianzen f\u00fcr lokale Entwicklung. Die neue Eni basiert auf Effizienz, Integration und dem Einsatz neuer Technologien. Die Dekarbonisierung ist strukturell in die Gesamtstrategie von Eni eingebettet, mit dem neuen Ziel von Netto-Null-Emissionen im Jahr 2050.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Unternehmen entwickeln nachhaltige Technologie zur Herstellung von Biopropanol aus industriellen R\u00fcckst\u00e4nden Innovative Technologie setzt auf die Nutzung eines Nebenprodukts aus der Biodieselproduktion Neuartiges Verfahren zur Herstellung von fortschrittlichem biobasiertem Propanol Eni und BASF haben eine strategische Vereinbarung \u00fcber eine gemeinsame F&amp;E-Initiative zur Senkung der CO2-Emissionen im Transportsektor unterzeichnet. 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