{"id":92895,"date":"2021-07-23T05:41:00","date_gmt":"2021-07-23T03:41:00","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=92895"},"modified":"2021-09-09T19:29:18","modified_gmt":"2021-09-09T17:29:18","slug":"eew-und-gruner-punkt-entwickeln-innovatives-verfahren-fur-nachhaltiges-recycling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/eew-und-gruner-punkt-entwickeln-innovatives-verfahren-fur-nachhaltiges-recycling\/","title":{"rendered":"EEW und Gr\u00fcner Punkt entwickeln innovatives Verfahren f\u00fcr nachhaltiges Recycling"},"content":{"rendered":"\n\n\n<p>Helmstedt\/K\u00f6ln, 15. Juli 2021. Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) und die DSD \u2013 Duales System Holding GmbH &amp; Co. KG wollen gemeinsam ein Verfahren zur Aufbereitung von Mischkunststoffen und Sortierresten unter anderem aus dem dualen System entwickeln. Ziel ist, in gro\u00dfem Umfang Kunststoffabf\u00e4lle f\u00fcr chemisches Recycling zu gewinnen, die bislang aus technischen oder wirtschaftlichen Gr\u00fcnden noch nicht wiederverwertet werden k\u00f6nnen. Hierf\u00fcr haben beide Unternehmen die Gr\u00fcndung eines Gemeinschaftsunternehmens (Joint Ventures) vereinbart. Bis Jahresende 2021 wollen die Partner ein technisch und wirtschaftlich tragf\u00e4higes Verfahren entwickeln, um in einer gemeinsam zu errichtenden und zu betreibenden Anlage j\u00e4hrlich 200.000 Tonnen Kunststoffabf\u00e4lle aufbereiten zu k\u00f6nnen. Die Eingangsmaterialien sollen aus Abfallstr\u00f6men von DSD und EEW gewonnen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Michael Wiener, CEO Der Gr\u00fcne Punkt: \u201eMit diesem Joint Venture schaffen wir eine \u00fcberzeugende L\u00f6sung f\u00fcr Kunststoffabf\u00e4lle, f\u00fcr die ein Recycling heute noch ausgeschlossen ist. Sie k\u00f6nnen bislang allenfalls energetisch in Zementwerken oder Abfallverbrennungsanlagen verwertet oder beseitigt werden. Unsere weit entwickelten Verfahren zum mechanischen Recycling erg\u00e4nzen wir damit komplement\u00e4r um ein v\u00f6llig neues Aufbereitungsverfahren. Damit k\u00f6nnen wir unseren Kunden in Zukunft ein noch breiteres Angebot machen. Das im Rahmen des Joint Ventures entwickelte Modell bietet zudem eine weitere Option, den Weg in ein klimafreundliches Recycling f\u00fcr schwierig zu verwertende Kunststoffabf\u00e4lle zu er\u00f6ffnen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Bernard M. Kemper, CEO EEW GmbH: \u201eMit der Kooperation b\u00fcndeln erstmals Unternehmen auf dem Gebiet der stofflichen und der energetischen Verwertung ihre Kr\u00e4fte, um das chemische Recycling zu st\u00e4rken und damit den Rohstoffkreislauf weiter zu schlie\u00dfen. Das gelingt uns, indem wir aus dem Abfallstrom der Mischkunststoffe und Sortierreste einen Rohstoff als Ausgangsbasis f\u00fcr neue Produkte gewinnen. Dazu wird EEW seine Recyclinganstrengungen vor dem energetischen Verwertungsprozess verst\u00e4rken und bislang f\u00fcr die Energiegewinnung genutzte Abf\u00e4lle f\u00fcr den Rohstoffkreislauf zur\u00fcckgewinnen. Auf einen Nenner gebracht steht unser Joint Venture f\u00fcr mehr und besseres Recycling, f\u00fcr das wir unsere Standorte und unser technisches Know-how im Sinne einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft einsetzen.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das geplante Aufbereitungsverfahren kommen beispielsweise fl\u00e4chige Mischkunststoffe aus der Wertstofftonne oder dem Gelben Sack beziehungsweise der Gelben Tonne, kunststoffhaltige Sortierreste aus der Sortierung von Leichtverpackungen aus dem dualen System und Aufbereitungsreste der beiden Kunststoffrecyclinganlagen des Gr\u00fcnen Punkts in Frage. EEW wird aus dem Hausm\u00fcll vor der energetischen Verwertung in seinen Anlagen darin enthaltene Kunststoffabf\u00e4lle aussortieren und diese Mengen damit einem chemischen Recycling erschlie\u00dfen. In einem weiteren Schritt wird ein Dienstleister die von den Kooperationspartnern EEW und DSD aufbereiteten Kunststoffabf\u00e4lle chemisch recyceln. Dabei kommt das Verfahren der sogenannten Ver\u00f6lung beispielsweise mittels Pyrolyse zum Einsatz. Das gewonnene Pyrolyse\u00f6l wird das Joint Venture als Grundstoff f\u00fcr die Produktion hochreiner und lebensmitteltauglicher Kunststoffe f\u00fcr die Produktion von Verpackungen etwa an Markenartikelhersteller vermarkten. Die Hersteller k\u00f6nnten damit auf einen Rohstoff zugreifen, der nachweislich aus Post-Consumer-Abfall gewonnen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Helmstedt\/K\u00f6ln, 15. Juli 2021. Die EEW Energy from Waste GmbH (EEW) und die DSD \u2013 Duales System Holding GmbH &amp; Co. 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