{"id":9194,"date":"2006-06-22T00:00:00","date_gmt":"2006-06-21T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20060622-04n"},"modified":"2006-06-22T00:00:00","modified_gmt":"2006-06-21T22:00:00","slug":"volkswagen-shell-und-lurgi-nur-biokraftstoffe-der-2-generation-sind-foerderungswuerdig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/volkswagen-shell-und-lurgi-nur-biokraftstoffe-der-2-generation-sind-foerderungswuerdig\/","title":{"rendered":"Volkswagen, Shell und Lurgi: Nur Biokraftstoffe der 2. Generation sind f\u00f6rderungsw\u00fcrdig"},"content":{"rendered":"<p><b>BERLIN, den 21.06.2006. <a href=\"http:\/\/www.volkswagen.de\/\" >Volkswagen<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.shell.com\/\" >Shell<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.lurgi.de\/\" >Lurgi<\/a> haben sich beim <a href=\"http:\/\/www.zukunftsenergien.de\/\" >Forum f\u00fcr Zukunftsenergien<\/a> f\u00fcr eine F\u00f6rderung von Biokraftstoffen ausgesprochen, die sich an den Vorteilen der Kohlendioxid- (CO<sub>2<\/sub>-) Einsparung orientiert. Hierbei m\u00fcssen Biokraftstoffe der 2. Generation und die dazugeh\u00f6rige Technologie st\u00e4rker unterst\u00fctzt werden als konventionelle Biokraftstoffe.<\/b> <\/p>\n<p>Das Potenzial zur CO<sub>2<\/sub>-Einsparung ist bei den Kraftstoffen der 2. Generation n\u00e4mlich doppelt so hoch. Volkswagen, Shell und Lurgi haben sich anl\u00e4sslich einer Konferenz des Forums f\u00fcr Zukunftsenergien am 21. Juni in Berlin eindeutig f\u00fcr die zukunftsf\u00e4hige Variante der Biokraftstoffe ausgesprochen.<\/p>\n<p>Die drei Unternehmen schlagen zur langfristig orientierten, technologieneutralen F\u00f6rderung der Biokraftstoffe auf europ\u00e4ischer Ebene ein marktwirtschaftliches, auf CO<sub>2<\/sub>-Effizienz und Nachhaltigkeitskriterien basierendes Kraftstoff-Besteuerungsmodell vor.<\/p>\n<p>Volkswagen pl\u00e4diert daf\u00fcr, dieses Besteuerungsmodell anstelle einer Quotenregelung einzuf\u00fchren. Prof. J\u00fcrgen Leohold, Leiter Konzern-Forschung, sagte heute dazu: &#8220;Wir wollen den Wandel zur nachhaltigen Mobilit\u00e4t aktiv mitgestalten und schon heute die Weichen f\u00fcr die Zukunft stellen. Volkswagen ist bereit, mit erheblichen Investitionen die Herstellung von Biokraftstoffen der 2. Generation in Deutschland voranzutreiben. Wir brauchen dazu allerdings klare, europ\u00e4isch harmonisierte Rahmenbedingungen in Form eines CO<sub>2<\/sub>-bezogenen Steuermodells, das uns langfristige Planungssicherheit gibt.&#8221;<\/p>\n<p>Bei der Herstellung von Biokraftstoffen der 2. Generation werden &#8211; im Unterschied zu Biokraftstoffen der 1. Generation &#8211; nicht nur Teile, sondern die ganzen Pflanzen genutzt. Sie haben in puncto CO<sub>2<\/sub>-Effizienz im Vergleich zu allen realistischen Alternativen einen riesigen Vorsprung. <\/p>\n<p>Gegen\u00fcber herk\u00f6mmlichem Diesel weisen Biokraftstoffe der 2. Generation einen Vorteil von rund 90 Prozent auf. &#8220;Wegen ihrer CO<sub>2<\/sub>-Vorteile halte ich nur die Biokraftstoffe der 2. Generation f\u00fcr f\u00f6rderungsw\u00fcrdig&#8221;, sagte der Vorsitzende von Shell Deutschland, Kurt D\u00f6hmel, auf der Veranstaltung.<\/p>\n<p>Am weitesten fortgeschritten ist die Technik zur Herstellung von synthetischen Biokraftstoffen (Biomass To Liquids = BTL), der aus Holzresten produziert werden. Die hohe Effizienz von BTL wird durch die in beliebigen Verh\u00e4ltnissen m\u00f6gliche Beimischung zu konventionellem Diesel sichergestellt; so fallen keine zus\u00e4tzlichen Kosten f\u00fcr die Infrastruktur an.<\/p>\n<p>Die Unternehmen Volkswagen, Lurgi und Shell Deutschland treiben die Einf\u00fchrung der Biokraftstoffe der 2. Generation derzeit mit ganzer Kraft voran. F\u00fcr sie sind verl\u00e4ssliche Rahmenbedingungen notwendig, solange diese Kraftstoffe gegen\u00fcber herk\u00f6mmlichen noch nicht wirtschaftlich wettbewerbsf\u00e4hig sind. <\/p>\n<p>Volkswagen pl\u00e4diert gleichzeitig f\u00fcr eine F\u00f6rderung des Wettbewerbs unter den Biokraftstoffen, damit sich die leistungsf\u00e4higsten Herstellungsverfahren durchsetzen und Fehlallokationen vermieden werden. <\/p>\n<p>Die Unternehmen begr\u00fc\u00dfen die von der Bundesregierung beabsichtigte besondere Behandlung der Biokraftstoffe der 2. Generation bis 2015. Volkswagen und Shell erwarten, dass neben der vorgesehenen Steuerbefreiung f\u00fcr BTL bis 2015 auch f\u00fcr Ethanol der zweiten Generation gleiche Rahmenbedingungen herrschen werden.<\/p>\n<p>Die drei Unternehmen schlagen zur langfristig orientierten, technologieneutralen F\u00f6rderung der Biokraftstoffe auf europ\u00e4ischer Ebene ein marktwirtschaftliches, auf CO<sub>2<\/sub>-Effizienz und Nachhaltigkeitskriterien basierendes Kraftstoff-Besteuerungsmodell vor.<\/p>\n<p><b>Kontakt:<\/b><\/p>\n<p>Katja Freitag                                        <br \/><a href=\"http:\/\/www.zukunftsenergien.de\/\" >Forum f\u00fcr Zukunftsenergien e.V.<\/a><br \/>Stralauer Platz 33-34                           <br \/>10243 Berlin<br \/>Tel.: 030-72 61 59 98-5<br \/>Fax: 030-72 61 59 98-9<br \/>eMail: <a href=\"mailto:freitag@zukunftsenergien.de\">freitag@zukunftsenergien.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>BERLIN, den 21.06.2006. Volkswagen, Shell und Lurgi haben sich beim Forum f&uuml;r Zukunftsenergien f&uuml;r eine F&ouml;rderung von Biokraftstoffen ausgesprochen, die sich an den Vorteilen der<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-9194","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9194"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9194\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9194"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9194"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9194"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=9194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}