{"id":9073,"date":"2006-05-17T00:00:00","date_gmt":"2006-05-16T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20060517-10n"},"modified":"2006-05-17T00:00:00","modified_gmt":"2006-05-16T22:00:00","slug":"dbv-zur-anhrung-nachbesserungsbedarf-im-energiesteuergesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/dbv-zur-anhrung-nachbesserungsbedarf-im-energiesteuergesetz\/","title":{"rendered":"DBV zur Anh&ouml;rung: &#8220;Nachbesserungsbedarf im Energiesteuergesetz&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><b>In der heutigen (17. Mai 2006) Anh\u00f6rung im Finanzausschuss des Bundestages zum Energiesteuergesetz mahnte der <a href=\"http:\/\/www.bauernverband.de\/\" >Deutsche Bauernverband (DBV)<\/a> dringend notwendige Verbesserungen im Gesetzentwurf der Bundesregierung an. <\/p>\n<p>&#8220;Die erstmalige Besteuerung von Biokraftstoffen ist nach der EU-Regelung zur Vermeidung einer \u00dcberkompensation nachvollziehbar. Die geplante H\u00f6he der Steuers\u00e4tze ist jedoch \u00fcberzogen und gef\u00e4hrdet die mittelst\u00e4ndische Biokraftstoffbranche in Deutschland&#8221;, kritisierte DBV-Generalsekret\u00e4r Dr. Helmut Born die Pl\u00e4ne der Regierungskoalition.<\/b> <\/p>\n<p>Danach soll reiner Biodiesel ab 1. August 2006 mit 10 Cent pro Liter und Pflanzen\u00f6l mit 15 Cent pro Liter besteuert werden soll. &#8220;Mit einer ma\u00dfvollen Besteuerung von 5 Cent pro Liter reinem Biodiesel k\u00f6nnten die Unternehmen leben&#8221;, \u00e4u\u00dferte Born. Der Steuersatz auf Pflanzen\u00f6l m\u00fcsse ebenso mindestens auf diesen Wert gesenkt werden. Auf Grund der hohen Umr\u00fcstungskosten der Fahrzeuge sei jedoch weiterhin eine Steuerbeg\u00fcnstigung notwendig. <\/p>\n<p>&#8220;Vor allem im l\u00e4ndlichen Raum haben sich Wertsch\u00f6pfungsketten bei Raps\u00f6l gebildet. Diese jungen Investitionen d\u00fcrfen wir nicht gef\u00e4hrden&#8221;, so Born. Er sei jedoch zuversichtlich, dass die Abgeordneten des Bundestages die wichtigen Korrekturen im Gesetzentwurf vornehmen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>F\u00fcr die weitere Entwicklung des Biokraftstoffsektors in Deutschland sei es wichtig, wie die im Koalitionsvertrag festgehaltene Beimischungspflicht f\u00fcr Biokraftstoffe ab dem 1. Januar 2007 umgesetzt werde. Im Beimischungsgesetz und im Energiesteuergesetz m\u00fcsse die Kraft stoffqualit\u00e4t als DIN-Norm f\u00fcr Biodiesel und Vornorm f\u00fcr Raps\u00f6l als Voraussetzung f\u00fcr die Steuerbeg\u00fcnstigung festgeschrieben werden. <\/p>\n<p>&#8220;Dem Image der gesamten Biokraftstoffbranche w\u00fcrde es schaden, wenn Fahrzeuge liegen blieben, weil die Biokraftstoffqualit\u00e4t nicht stimmt. Dies k\u00f6nne durch die Festschreibung der Norm im Energiesteuer- und Beimischungsgesetz verhindert werden.&#8221;, schlug Born vor.<\/p>\n<p>Neben den Biokraftstoffen soll das neue Energiesteuergesetz auch alle anderen Bereiche der Energiebesteuerung erfassen. Daher fordert der DBV, dass im Energiesteuergesetz durch eine Verringerung der \u00d6kosteuerlast ein Zeichen f\u00fcr mehr Wachstum im l\u00e4ndlichen Raum gesetzt werden muss. Denn f\u00fcr die Landwirtschaft mit ihrem hohen Anteil an energieabh\u00e4ngigen Aufwendungen an den gesamten Vorleistungen sei eine kosteng\u00fcnstige Energieversorgung von gro\u00dfer Bedeutung. <\/p>\n<p>Die hohen \u00d6kosteuerbelastungen verschlechterten die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der landwirtschaftlichen Unternehmen wie die \u00fcbrige Wirtschaft im Vergleich zu anderen EU-L\u00e4ndern. Zudem k\u00f6nne die Landwirtschaft nicht oder nur in geringem Ma\u00dfe von der Senkung der Lohnnebenkosten und verg\u00fcnstigte Stromsteuers\u00e4tze profitieren. Daraus w\u00fcrde die heimische Landwirtschaft durch die \u00d6kosteuer netto mit ca. 700 Mio. Euro pro Jahr belastet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>In der heutigen (17. 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