{"id":9063,"date":"2006-05-18T00:00:00","date_gmt":"2006-05-17T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20060518-04n"},"modified":"2006-05-18T00:00:00","modified_gmt":"2006-05-17T22:00:00","slug":"fuer-biogas-viel-mehr-mais-angebaut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/fuer-biogas-viel-mehr-mais-angebaut\/","title":{"rendered":"F\u00fcr Biogas: Viel mehr Mais angebaut"},"content":{"rendered":"<p><b>L P D \u2013 Mais war offenbar der gro\u00dfe Gewinner bei der versp\u00e4tet jetzt abgeschlossenen Fr\u00fchjahrsbestellung. Das <a href=\"http:\/\/www.landvolk.net\/\" >Landvolk Niedersachsen<\/a> beruft sich bei dieser Feststellung auf eine Trendberechnung des <a href=\"http:\/\/www.nls.niedersachsen.de\/\" >nieders\u00e4chsischen Landesamtes f\u00fcr Statistik<\/a> auf der Basis einer Erhebung bei ausgew\u00e4hlten Testbetrieben.<\/b> <\/p>\n<p>Danach k\u00f6nnte die Maisanbaufl\u00e4che gegen\u00fcber dem vergangenen Jahr um bis zu 9,5 Prozent auf 390.000 Hektar (ha) ausgedehnt worden sein, davon allein gut 310.000 ha Silomais, der sogar um 15 Prozent zugelegt haben k\u00f6nnte. Grund ist der Boom bei den Biogasanlagen, in denen bevorzugt Mais eingesetzt wird. Der gro\u00dfe Bedarf der Biogasanlagen entlastet bereits deutlich den Zucker-, Braugersten- und Kartoffelmarkt. <\/p>\n<p>Viele Bauern, die ihre R\u00fcbenanbaufl\u00e4chen aufgrund der Neuordnung der Zuckermarktordnung einschr\u00e4nken mussten oder wegen der K\u00fcrzung der pr\u00e4mienberechtigten Fl\u00e4chen weniger Speisekartoffeln anbauen d\u00fcrfen, haben den Mais zur Energiegewinnung als Alternative entdeckt. Aber auch die wenig attraktiven Preise f\u00fcr Braugerste in diesem Jahr haben die Anbauentscheidungen mit beeinflusst.<\/p>\n<p>Die Fl\u00e4chenausdehnung beim Mais ging auf Kosten aller anderen im Fr\u00fchjahr angebauten Kulturen. Besonders stark verloren hat die Sommergerste, die vor allem als Braugerste angebaut wird, aufgrund schlechter Preise aber sehr an Attraktivit\u00e4t verloren hat. Ihr Fl\u00e4chenanteil ging nach ersten Trendberechnungen um gut 22 Prozent von 71.500 ha auf 55.000 ha zur\u00fcck. <\/p>\n<p>Auch der Hafer als zweite Sommergetreideart musste mit einem Minus von 14 Prozent erhebliche Einbu\u00dfen verzeichnen. Die ohnehin schon bescheidene Haferfl\u00e4che von 19.800 ha im vergangenen Jahr schrumpfte auf 17.000 ha. <\/p>\n<p>Lediglich der Sommerweizen, der allerdings ein Nischendasein fristet und im vergangenen Jahr lediglich auf 6.200 ha wuchs, konnte um die H\u00e4lfte zulegen und soll nach den Sch\u00e4tzungen jetzt auf 9.000 ha stehen. <\/p>\n<p>Stark eingeschr\u00e4nkt, und zwar um ungef\u00e4hr 17 Prozent, wurde der Zuckerr\u00fcbenanbau. Damit sind die Bauern den Empfehlungen gefolgt, im Hinblick auf erwartete K\u00fcrzungen ihre Quoten nicht voll auszunutzen, und haben die Fl\u00e4che von 105.350 ha auf knapp 90.000 ha verringert. <\/p>\n<p>Aber auch die Kartoffeln nehmen mit voraussichtlich 120.000 ha etwa 2,5 Prozent weniger Fl\u00e4che ein als im vergangenen Jahr. Lediglich die Fr\u00fchkartoffelfl\u00e4che wurde um 2,9 Prozent auf 4.100 ha ausgedehnt.<\/p>\n<p>Im Wesentlichen durch die Umfrage best\u00e4tigt wurden die Prognosen zur Aussaat des Wintergetreides. Danach hat der Winterweizen seine f\u00fchrende Stellung mit 420.800 ha unver\u00e4ndert gehalten. Der Wintergerstenanbau wurde um knapp 18 Prozent auf 213.800 ha ausgedehnt, Roggen gewann mit knapp 120.000 ha 6 Prozent hinzu. Triticale b\u00fc\u00dfte dagegen zehn Prozent der Fl\u00e4che ein und w\u00e4chst nur noch auf 86.000 ha. <\/p>\n<p>Der Rapsanbau stieg bei guter Nachfrage nach \u00d6lsaaten erneut um ungef\u00e4hr acht Prozent auf nunmehr etwa 125.000 ha.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>L P D &ndash; Mais war offenbar der gro&szlig;e Gewinner bei der versp&auml;tet jetzt abgeschlossenen Fr&uuml;hjahrsbestellung. 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