{"id":9060,"date":"2006-05-19T00:00:00","date_gmt":"2006-05-18T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20060519-07n"},"modified":"2006-05-19T00:00:00","modified_gmt":"2006-05-18T22:00:00","slug":"kongress-fuer-nachwachsende-rohstoffe-dbu-und-basf-diskutieren-mit-politik-wissenschaft-und-industrie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/kongress-fuer-nachwachsende-rohstoffe-dbu-und-basf-diskutieren-mit-politik-wissenschaft-und-industrie\/","title":{"rendered":"Kongress f\u00fcr Nachwachsende Rohstoffe: DBU und BASF diskutieren mit Politik, Wissenschaft und Industrie"},"content":{"rendered":"<p><b>Mit der F\u00f6rderung nachwachsender Rohstoffe gewinnen nach Meinung von <a href=\"http:\/\/www.dbu.de\/\" >DBU<\/a>-Generalsekret\u00e4r Dr. Fritz Brickwedde Raps, Sonnenblumen und Getreide an Mehrwert durch die Verwendung als Energiepflanzen. Brickwedde sprach in Berlin beim <a href=\"http:\/\/www.basf.de\/\" >BASF<\/a>-Kongress &#8220;Wege zur Nachhaltigkeit \u2013 Die Rolle Nachwachsender Rohstoffe&#8221;.<\/b><\/p>\n<p>Begrenzte fossile Rohstoffe und der weltweite Anstieg des Energiebedarfs &#8211; wer heute fragt: &#8220;Was kommt nach \u00d6l und Gas?&#8221; bekommt h\u00e4ufig zur Antwort: &#8220;Nachwachsende Rohstoffe&#8221;. <\/p>\n<p>Welchen Beitrag sie tats\u00e4chlich zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz leisten k\u00f6nnen, ist jedoch bislang unklar. Die <a href=\"http:\/\/www.dbu.de\/\" >Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)<\/a> und die <a href=\"http:\/\/www.basf.de\/\" >BASF Aktiengesellschaft<\/a> wollen gemeinsam Antworten finden. In Berlin veranstalteten sie am 15. Mai 2006) erstmals den Kongress &#8220;Wege zur Nachhaltigkeit &#8211; Die Rolle Nachwachsender Rohstoffe&#8221;.<\/p>\n<p><b>DBU und BASF f\u00f6rdern Dialog: Gemeinsames Engagement unterst\u00fctzt Nutzung alternativer Energieformen<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Ziel unserer Veranstaltung ist es, im Dialog mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung Wege aufzuzeigen, wie sich Nachwachsende Rohstoffe nachhaltig nutzen lassen. Damit beschreiten wir einen neuen Weg&#8221;, sagt Ernst Schwanhold, Leiter des Kompetenzzentrums Umwelt, Sicherheit und Energie der BASF Aktiengesellschaft. &#8220;Denn die Nutzung nachwachsender Rohstoffe kann umso schneller und nachhaltiger gef\u00f6rdert werden, je st\u00e4rker sich Wirtschaft, Politik und \u00d6ffentlichkeit gemeinsam daf\u00fcr engagieren&#8221;, so Schwanhold weiter.<\/p>\n<p><b>Brickwedde: &#8220;Billiger werden \u00d6l und Gas auf Dauer gewiss nicht mehr&#8221;<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Die erkennbare Endlichkeit fossiler Rohstoffe kombiniert mit dem weltweiten Anstieg des Energiebedarfs macht klar, dass unser Durst nach Erd\u00f6l und Gas in gar nicht so ferner Zukunft nicht mehr gedeckt werden kann&#8221;, betont DBU-Generalsekret\u00e4r Dr. Fritz Brickwedde in Berlin. &#8220;Eines ist sicher jedem klar: Billiger werden \u00d6l und Gas auf Dauer gewiss nicht mehr.&#8221; <\/p>\n<p>Biomasse stellt hier eine Alternative dar. Die Vorteile liegen f\u00fcr Brickwedde auf der Hand: &#8220;Die Energieversorgung Europas wird weiter aufgef\u00e4chert, die Abh\u00e4ngigkeit von Energieeinfuhren sinkt. Neben der Lebensmittelproduktion gewinnen Raps, Sonnenblumen und Getreide an Mehrwert durch die Verwendung als Energiepflanzen&#8221;, so der DBU-Generalsekret\u00e4r. <\/p>\n<p><b>BASF investiert 100 Millionen Euro in Forschung zum Rohstoffwandel<\/b><\/p>\n<p>Der derzeitige Anteil von nachwachsenden Rohstoffen an der organisch chemischen Produktion in Deutschland liegt mit etwa zwei Millionen Tonnen bei mindestens zehn Prozent. F\u00fcr die Mehrzahl der Wertsch\u00f6pfungsketten in der chemischen Industrie sind heute jedoch Olefine und Aromaten die wichtigsten Ausgangsstoffe. Sie werden haupts\u00e4chlich durch Aufspalten von Rohbenzin (Naphtha) erzeugt. <\/p>\n<p>Als alternativer Rohstoff kommt aber auch Erdgas in Betracht, da eine fl\u00e4chendeckende Umstellung der Chemieproduktion auf nachwachsende Rohstoffe mittelfristig nicht m\u00f6glich ist. &#8220;F\u00fcr Einzelanwendungen k\u00f6nnen nachwachsende Rohstoffe bereits heute eine wettbewerbsf\u00e4hige Alternative sein&#8221;, so Schwanhold. F\u00fcr die Forschungsarbeiten im Forschungscluster &#8220;Rohstoffwandel\u201d wird die BASF in den Jahren 2006 bis 2008 100 Millionen Euro investieren. <\/p>\n<p><b>DBU f\u00f6rdert Innovationen mit regenerativen Energien<\/b><\/p>\n<p>Die DBU hat seit 1991 mehr als 6.200 Projekte kleiner und mittelst\u00e4ndischer Unternehmen mit einem F\u00f6rdervolumen von fast 1,2 Milliarden Euro unterst\u00fctzt. Von Anfang an f\u00f6rderte die weltweit gr\u00f6\u00dfte Umweltstiftung Projekte zu Nachwachsenden Rohstoffen. <\/p>\n<p>Mit ihrer Hilfe entwickelten Unternehmen etwa eine Anlage zur dezentralen Herstellung von Biodiesel oder l\u00f6semittelfreien Naturfarben. Allein in der Biotechnologie mit ihrem hohen Energiesparpotenzial f\u00f6rderte die DBU seit 1996 rund 260 Projekte kleiner und mittelst\u00e4ndischer Unternehmen mit etwa 90 Millionen Euro. <\/p>\n<p><b>Ansprechpartner f\u00fcr Fragen zum Kongress:<\/b> <br \/><a href=\"http:\/\/www.basf.de\/\" >BASF Aktiengesellschaft<\/a><br \/>Birte Kattelmann<br \/>Telefon: 0621\/60-48271<br \/>Telefax: 0621\/60-92933<br \/>E-mail: <a href=\"mailto:birte.kattelmann@basf.com\">birte.kattelmann@basf.com<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Mit der F&ouml;rderung nachwachsender Rohstoffe gewinnen nach Meinung von DBU-Generalsekret&auml;r Dr. Fritz Brickwedde Raps, Sonnenblumen und Getreide an Mehrwert durch die Verwendung als Energiepflanzen. 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