{"id":9051,"date":"2006-05-24T00:00:00","date_gmt":"2006-05-23T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20060524-01n"},"modified":"2017-10-18T14:22:02","modified_gmt":"2017-10-18T12:22:02","slug":"fnr-veroeffentlicht-wpc-studie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/fnr-veroeffentlicht-wpc-studie\/","title":{"rendered":"FNR ver\u00f6ffentlicht WPC-Studie"},"content":{"rendered":"<p><b>In den USA entwickelt, erobern Wood-Plastic-Composites (WPC) jetzt auch den deutschen Markt. Um Potenzial und Perspektiven auszuloten, hat die <a href=\"http:\/\/www.fnr.de\/\">Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) e.V.<\/a> das <a href=\"http:\/\/www.nova-institut.de\/\">nova Institut<\/a> mit einer Marktanalyse beauftragt. Die Ergebnisse sind jetzt in Band 28 der Schriftenreihe Nachwachsende Rohstoffe nachzulesen.<\/b><\/p>\n<p>Preiswert ist er, vielseitig und bietet soviel Potenzial, dass Fachkreise schon vom &#8220;schlafenden Riesen&#8221; sprechen. Mit &#8220;Wood-Plastic-Composite&#8221; oder &#8220;Holz-Kunststoff-Verbundwerkstoff&#8221; hat der neueste Spr\u00f6ssling der Werkstoffindustrie zwar einen ungl\u00fccklichen Namen abbekommen, daf\u00fcr hat man ihm aber offenbar die besten Eigenschaften in die Wiege gelegt.<\/p>\n<p>Er ist nicht nur frei formbar und feuchteresistenter als Holz, sondern au\u00dferdem kosteng\u00fcnstiger als so mancher synthetische Kunststoff. Denn sein Hauptbestandteil ist Holz. Bodenbel\u00e4ge beispielsweise werden aus Mischungen aus 70 Prozent Holzmehl, 24 Prozent Polyethylen oder Polypropylen und Additiven hergestellt.<\/p>\n<p>Seit den 90er Jahren in den USA und Japan auf dem Markt, m\u00fcssen sich WPC in Deutschland jedoch erst etablieren. Da sie auf Standardmaschinen der Kunststoffindustrie verarbeitbar sind, stehen die Chancen gut. Ob f\u00fcr Terrassenfu\u00dfb\u00f6den, M\u00f6bel oder Autoteile, WPC bieten zwar f\u00fcr verschiedenste Anwendungen Potenzial, stecken aber noch in den Kinderschuhen. Praxiserfahrungen werden zeigen, f\u00fcr welche Produkte das neue Material wirklich geeignet ist.<\/p>\n<p>Das nova Institut gibt in der vorliegenden Studie nicht nur den \u00dcberblick \u00fcber Produktionsverfahren und Eigenschaften, sondern analysiert auch weltweit die M\u00e4rkte. F\u00fcr Deutschland werden Chancen und Hemmnisse im Detail ausgelotet und daraus auch Empfehlungen abgeleitet. Die Studie l\u00e4sst hoffnungsvoll in die Zukunft blicken: je nach Mischung und Verarbeitung sind WPC nicht nur sehr vielseitig einsetzbar, steigende Erd\u00f6lpreise k\u00f6nnten ihre Entwicklung zus\u00e4tzlich forcieren.<\/p>\n<p>Wer sich \u00fcber den WPC-Markt und die wichtigsten Akteure informieren will, kann die Studie jetzt f\u00fcr 10,00 Euro erwerben. Sie ist unter der ISBN-Nummer 3-7843-3397-4 beim Landwirtschaftsverlag M\u00fcnster erschienen und kann im Buchhandel oder \u00fcber <a href=\"http:\/\/www.agrarshop.de\/\">www.agrarshop.de<\/a> bestellt werden.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/nova-wpc-studie-neue-ueberarbeitete-und-ergaenzte-auflage-verfuegbar\/\">2006-01-17<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>In den USA entwickelt, erobern Wood-Plastic-Composites (WPC) jetzt auch den deutschen Markt. 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