{"id":9012,"date":"2006-06-02T00:00:00","date_gmt":"2006-06-01T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20060602-05n"},"modified":"2006-06-02T00:00:00","modified_gmt":"2006-06-01T22:00:00","slug":"papierindustrie-praesentiert-innovationen-und-kooperationen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/papierindustrie-praesentiert-innovationen-und-kooperationen\/","title":{"rendered":"Papierindustrie pr\u00e4sentiert Innovationen und Kooperationen"},"content":{"rendered":"<p><b>Eine hochrangig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema &#8220;Forst Holz Papier &#8211; Kooperation f\u00fcr die Zukunft&#8221; bildete den Auftakt zur <a href=\"http:\/\/www.ipz.tugraz.at\/APV%20Tagung\/\" >19. Internationalen \u00d6sterreichischen Papiertagung<\/a>, die diese Woche in Graz stattfand. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurden in zahlreichen Fachvortr\u00e4gen und in einer begleitenden Ausstellung neue Entwicklungen bei der Herstellung von Zellstoff und Papier pr\u00e4sentiert.<\/b><\/p>\n<p><b>Leistungen der gesamten Holz-Wertsch\u00f6pfungskette hervorgehoben.<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Um sich im globalen Standortwettbewerb erfolgreich behaupten zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen die Betriebe unserer Branche kontinuierlich die Effizienz ihrer Prozesse und die Qualit\u00e4t ihrer Produkte erh\u00f6hen. Investitionen am Standort \u00d6sterreich erfordern jedoch Rahmenbedingungen, die den Betrieben eine nachhaltig positive wirtschaftliche Entwicklung und die Schaffung neuer Arbeitspl\u00e4tze erm\u00f6glichen. <\/p>\n<p>Aus diesem Grund werden durch die neue Kooperation Forst-Holz-Papier (FHP) die Bedeutung und die Leistungen der gesamten Holz-Wertsch\u00f6pfungskette f\u00fcr \u00d6sterreich und seine Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft hervorgehoben&#8221;, stellten Franz Tauber, Technischer Direktor der Mondi Packaging, und Ferdinand Fuhrmann, Generaldirektor der Smurfit Kappa Nettingsdorfer, fest. Sie forderten vern\u00fcnftige Rahmenbedingungen im Bereich der Energie-, Umwelt- und Forschungspolitik sowie eine rasche Beseitigung von klaren Standortnachteilen in \u00d6sterreich (Ausschluss industrieller \u00d6kostrom-Eigenanlagen von der F\u00f6rderung, knappe Zuteilung beim CO<sub>2<\/sub>-Emissionshandel).<\/p>\n<p><b>Montecuccoli: Entwicklung neuer M\u00e4rkte bietet Forstwirtschaft enorme Chancen<\/b><\/p>\n<p>Die Forstwirtschaft war bei der Er\u00f6ffnungsveranstaltung durch Felix Montecuccoli, Pr\u00e4sident der Land&#038;Forst Betriebe \u00d6sterreich, sowie durch Herbert Pretterhofer, Obmann des Waldverbandes \u00d6sterreich, vertreten. &#8220;F\u00fcr die Forstwirtschaft bieten sich enorme Chancen durch die Entwicklung neuer, alternativer Absatzm\u00f6glichkeiten. Es gilt nun, diese aufnahmef\u00e4higen M\u00e4rkte zu nutzen und zu bedienen. Es sind noch ausreichende Reserven im heimischen Privatwald vorhanden&#8221;, waren sich Montecuccoli und Pretterhofer einig.<\/p>\n<p><b>Offner: Alternative Biomassenutzung gewinnt rasch an Bedeutung<\/b><\/p>\n<p>Hans Michael Offner, Vorsitzender der europ\u00e4ischen und \u00f6sterreichischen S\u00e4geindustrie, vertrat die Holzindustrie bei der Grazer Auftaktveranstaltung. &#8220;Holz und Holzverarbeitung haben in \u00d6sterreich nicht nur enormes wirtschaftliches Potenzial, sondern auch ein sehr positives Image. Nur bewirtschaftete W\u00e4lder sind die Basis und der Schl\u00fcssel zu einer erfolgreichen wirtschaftlichen Entwicklung entlang der Wertsch\u00f6pfungskette. Den Holzabsatz zu f\u00f6rdern hilft daher der Gesellschaft, der Umwelt und der Wirtschaft unseres Landes&#8221;, so Offner.<\/p>\n<p>&#8220;Alternative M\u00f6glichkeiten der Biomassenutzung werden zum Wohl der gesamten Wertsch\u00f6pfungskette Holz rasch an Bedeutung gewinnen. Auch innerhalb des Sektors Forst-Holz-Papier werden daf\u00fcr Vorbereitungen getroffen und das pers\u00f6nliche Engagement jedes einzelnen Beteiligten wird erforderlich sein. Unsere Betriebe schaffen zehntausende Arbeitspl\u00e4tze in den strukturschwachen l\u00e4ndlichen Regionen, sie investieren aber gleichzeitig auch in anderen L\u00e4ndern und tragen damit \u00f6sterreichisches Know-how und heimische Standards weit \u00fcber die Grenzen hinaus&#8221;, strich Offner die Bedeutung seiner Branche hervor.<\/p>\n<p><b>\u00d6sterreichs Forst- und Holzwirtschaft international h\u00f6chst anerkannt<\/b><\/p>\n<p>Die Podiumsdiskussion wurde von G\u00fcnther Lutschinger, Umwelt-Unternehmensberater und fr\u00fcherer WWF-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, moderiert. Er wies auf die Leistungen und den Stellenwert der \u00f6sterreichischen Forst- und Holzwirtschaft und des neu geschaffenen Kooperationsforums hin: &#8220;FHP repr\u00e4sentiert 250.000 Arbeitspl\u00e4tze und die H\u00e4lfte der \u00f6sterreichischen Staatsfl\u00e4che. Die Kooperation steht f\u00fcr einen j\u00e4hrlichen Produktionswert von EUR 10 Mrd. sowie den zweitwichtigsten Aktivposten der heimischen Leistungsbilanz, gleich nach dem Fremdenverkehr. \u00d6sterreichs Forst- und Holzwirtschaft ist international h\u00f6chst anerkannt, seine innovative Holzforschung genie\u00dft Weltruf und die Papier- und Holzindustrie ist der Schl\u00fcsselsektor zu einer nachhaltigen Industriestruktur&#8221;, so Lutschinger.<\/p>\n<p>Die Internationale \u00d6sterreichische Papiertagung, an der heuer vom 30.05. bis 01.06. rund 400 G\u00e4ste teilnahmen, wird seit 1988 vom APV, dem <a href=\"http:\/\/www.ipz.tugraz.at\/\" >Akademischen Papieringenieurverein<\/a> der TU Graz, und der <a href=\"http:\/\/www.austropapier.at\/\" >\u00d6ZEPA<\/a> (\u00d6sterreichische Gesellschaft der Papier- und Zellstofftechniker und -chemiker) veranstaltet. Das diesj\u00e4hrige Programm beinhaltete Fachvortr\u00e4ge von Experten aus neun L\u00e4ndern. <\/p>\n<p>Parallel zum Kongress fand die <a href=\"http:\/\/www.ipz.tugraz.at\/APV%20Tagung\/\" >Internationale Fachmesse der Zellstoff- und Papierindustrie<\/a> mit \u00fcber 25 Ausstellern statt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Eine hochrangig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema &#8220;Forst Holz Papier &#8211; Kooperation f&uuml;r die Zukunft&#8221; bildete den Auftakt zur 19. 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