{"id":8866,"date":"2006-02-24T00:00:00","date_gmt":"2006-02-23T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20060224-07n"},"modified":"2006-02-24T00:00:00","modified_gmt":"2006-02-23T22:00:00","slug":"daimlerchrysler-und-unep-zusammenarbeit-zur-nachhaltigen-mobilitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/daimlerchrysler-und-unep-zusammenarbeit-zur-nachhaltigen-mobilitaet\/","title":{"rendered":"DaimlerChrysler und UNEP &#8211; Zusammenarbeit zur nachhaltigen Mobilit\u00e4t"},"content":{"rendered":"<p><b>Heute haben Prof. Dr. Klaus T\u00f6pfer, Exekutivdirektor des <a href=\"http:\/\/www.unep.org\/\" >Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP)<\/a>, sowie Prof. Dr. Herbert Kohler, Leiter der Forschungsdirektion Fahrzeugaufbau und Antrieb und DaimlerChrysler-Umweltbevollm\u00e4chtigter, und Dr. Michael J. Inacker, Leiter Politik und Au\u00dfenbeziehungen <a href=\"http:\/\/www.daimlerchrysler.com\/\" >DaimlerChrysler AG<\/a>, ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet, das dazu beitragen soll, im Bereich der nachhaltigen Mobilit\u00e4t weitere Fortschritte zu erzielen.<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Nachhaltige Mobilit\u00e4t ist ein wichtiges Ziel. In Anbetracht der steigenden Nachfrage f\u00fcr Transportdienstleistungen und deren Auswirkungen auf die Sicherheit der Energieversorgung und die Umwelt &#8211; ich nenne hier nur Klimawandel und Luftqualit\u00e4t &#8211; m\u00fcssen wir Produktions- und Verbrauchsmuster \u00fcberdenken. <\/p>\n<p>Diese Aufgabe k\u00f6nnen wir nur gemeinsam und in Partnerschaften zwischen entwickelten L\u00e4ndern und Entwicklungsl\u00e4ndern, zwischen Regierungen, privatem Sektor und der Zivilgesellschaft erf\u00fcllen. Die Zusammenarbeit mit DaimlerChrysler ist ein Beispiel f\u00fcr solche Public-Private-Partnerships&#8221;, sagte Prof. T\u00f6pfer. <\/p>\n<p>&#8220;Mit dem Memorandum of Understanding schaffen wir die Voraussetzung, die erfolgreiche Partnershaft mit DaimlerChrysler fortzuf\u00fchren und in Zunkunft Strategien und Projekte zu entwickeln und durchzuf\u00fchren, die helfen, ganz konkret die Risiken von Mobilit\u00e4t zu verringern und gleichzeitig die Nachfrage nach Transport zu befriedigen.&#8221; <\/p>\n<p>Das MoU regelt die Art der Zusammenarbeit und nennt in nicht abschlie\u00dfender Weise Nachhaltigkeits-Projekte, auf die sich DaimlerChrysler und die Umweltorganisation der Vereinten Nationen im Zeitraum 2006 bis 2008 konzentrieren wollen. <\/p>\n<p>&#8220;Wir geben mit dem Memorandum of Understanding ein klares Commitment dazu ab, die erfolgreiche Partnerschaft mit UNEP zu intensivieren&#8221;, sagt Prof. Kohler. &#8220;Wir werden an die &#8220;Magdeburger Erkl\u00e4rung&#8221; ankn\u00fcpfen und insbesondere dem Thema Biokraftstoffe unsere Aufmerksamkeit widmen. <\/p>\n<p>Gerade auf diesem Gebiet k\u00f6nnen wir einen wichtigen Beitrag leisten. Der nachhaltige, umweltvertr\u00e4gliche Anbau von Biomassse einerseits und die Frage der entsprechenden Motorentechnologie andererseits sind entscheidende Stellgr\u00f6\u00dfen f\u00fcr einen Markterfolg von Biokrafstoffen. Wir werden uns aber auch dar\u00fcber hinaus bei allen Akteuren daf\u00fcr einsetzen, dass wir das Potenzial von Biokraftstoffen besser nutzen.&#8221; <\/p>\n<p>Bereits in der <a href=\"http:\/\/www.daimlerchrysler.com\/dccom\/home_d\/%200,,0-5-7145-49-571710-1-0-0-0-0-0-243-0-0-0-0-0-0-0-0,00.html\" >Magdeburger Erkl\u00e4rung<\/a> vom November 2005 haben sich DaimlerChrysler und UNEP vorgenommen, Ma\u00dfnahmen voranzutreiben, die das Potenzial von Biokraftstoffen konsequenter als bisher auch im Interesse nachhaltiger Mobilit\u00e4t erschliessen. <\/p>\n<p>DaimlerChrysler hat sich in Magdeburg dazu verpflichtet, die technischen Voraussetzungen daf\u00fcr zu schaffen, dass Fahrzeuge mit bis zu zehn Prozent Beimischung von Biodiesel beziehungsweise Bioethanol betankt werden k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Konkret soll durch entsprechende Motorenversuche und Weiterentwicklungen eine Verdoppelung des Anteils von Biokraftstoffen im normalen Otto- und Dieselkraftstoff von heute f\u00fcnf auf zuk\u00fcnftig zehn Prozent erm\u00f6glicht werden. <\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus wollen DaimlerChrysler und UNEP das Jatropha-Projekt in Indien zur Nutzung von reinem Biodiesel aus den Fr\u00fcchten der Jatropha-Pflanze weiter f\u00f6rdern. (Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/jatropha-nuesse-vom-oedland-fuer-biodiesel-im-tank\/\" >2004-11-29<\/a>.)<\/p>\n<p>Auch bei Biokraftstoffen der zweiten Generation, den &#8220;Biomass-to-Liquid&#8221; (BTL)-Kraftstoffen, wollen UNEP und DaimlerChrysler verst\u00e4rkt zusammenarbeiten. Dazu wurden die Beteiligung an Kongressen und die Unterst\u00fctzung von Projekten zur Produktion von BTL-Kraftstoffen vereinbart. <\/p>\n<p>Au\u00dferdem wollen sich UNEP und DaimlerChrysler weiter daf\u00fcr einsetzen, dass auch bei dem Anbau von Biomasse f\u00fcr Biokraftstoffe Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte ber\u00fccksichtigt werden. Deshalb soll in einem Projekt die Entwicklung eines &#8220;Nachhaltigkeitssiegel&#8221; f\u00fcr den Anbau von Biomasse f\u00fcr Biokraftstoffe aktiv vorangetrieben werden. <\/p>\n<p>Als Diskussionsplattform f\u00fcr Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zu Fragen nachhaltiger Mobilit\u00e4t der Zukunft wollen DaimlerChrysler und UNEP auch zuk\u00fcnftig das Magdeburger Umweltforum veranstalten. Das Magdeburger Umweltforum findet alle zwei Jahre statt. <\/p>\n<p>&#8220;Mobilit\u00e4t ist ein menschliches Grundbed\u00fcrfnis, das immer wieder mit unternehmerischen Interessen und der \u00f6kologischen Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen ist. Dieser gesellschaftlichen Verantwortung m\u00fcssen sich insbesondere die Automobilunternehmen immer wieder stellen&#8221;, sagt Dr. Inacker. <\/p>\n<p>&#8220;Es ist Teil dieser Strategie, dass wir immer wieder den Dialog und die Diskussion mit allen Beteiligten suchen, um im Interesse nachhaltiger Mobilit\u00e4t effizienten Mitteleinsatz zu gew\u00e4hrleisten und optimale L\u00f6sungen zu finden.&#8221;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Heute haben Prof. Dr. Klaus T&ouml;pfer, Exekutivdirektor des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP), sowie Prof. Dr. Herbert Kohler, Leiter der Forschungsdirektion Fahrzeugaufbau und Antrieb und<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-8866","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8866","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8866"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8866\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8866"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8866"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8866"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=8866"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}