{"id":8856,"date":"2006-02-28T00:00:00","date_gmt":"2006-02-27T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20060228-03n"},"modified":"2006-02-28T00:00:00","modified_gmt":"2006-02-27T22:00:00","slug":"volkswagen-setzt-bei-kraftstoffen-auf-nachwachsende-rohstoffe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/volkswagen-setzt-bei-kraftstoffen-auf-nachwachsende-rohstoffe\/","title":{"rendered":"Volkswagen setzt bei Kraftstoffen auf nachwachsende Rohstoffe"},"content":{"rendered":"<p><b>Mit einem Dreipunkte-Programm will <a href=\"http:\/\/www.volkswagen.de\/\" >VW<\/a>-Chef Bernd Pischetsrieder das Thema Nachhaltigkeit im Konzern st\u00e4rken. K\u00fcnftig soll jedes neu entwickelte Modell weniger Kraftstoff verbrauchen als sein Vorg\u00e4nger.<\/b><\/p>\n<p>Ein Ziel, das angesichts h\u00f6herer Gewichte auch in der j\u00fcngeren Vergangenheit nicht immer erreicht wurde. Dar\u00fcber hinaus soll das Thema Dreiliter-Auto wieder auf den Tisch. Ein erster Versuch mit dem Lupo scheiterte am hohen Endpreis des Fahrzeugs, der in keinem Verh\u00e4ltnis zum Sparpotenzial stand. <\/p>\n<p>Jetzt soll das Dreiliter-Auto erneut popularisiert werden. Ein auf dem Genfer Salon gezeigter Polo mit Namen BlueMotion tr\u00e4gt bei der Verbrauchsangabe zwar bereits eine drei vor dem Komma, ist mit 3,9 Litern Diesel jedoch von einem echten Dreiliter-Auto noch weit entfernt. Der Polo BlueMotion leistet immerhin 59 kW\/80 PS und soll \u00e4hnliche Fahrleistungen wie ein \u00e4hnlich motorisiertes Serienfahrzeug aufweisen.<\/p>\n<p>Der dritte Punkt des Pischetsrieder-Programms bezieht sich auf alternative Kraftstoffe. Bis zum Ende des Jahrzehnts sollen alle VW-Motoren so entwickelt werden, dass sie sowohl mit traditionellen fossilen Kraftstoffen als auch mit erneuerbaren Kraftstoffen, etwa aus Biomasse, laufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Gemeinsam mit <a href=\"http:\/\/www.shell.de\/\" >Shell<\/a> und der <a href=\"http:\/\/www.iogen.com\/\" >Iogen<\/a>-Corporation pr\u00fcft VW zurzeit die Produktion von Zellulose-Ethanol in Deutschland. Der Kraftstoff kann aus landwirtschaftlichen Abfallprodukten erzeugt werden und reduziert so kosteng\u00fcnstig den Aussto\u00df von Treibhausgasen. Im Vergleich zu herk\u00f6mmlichen Treibstoffen fallen 90 Prozent weniger CO<sub>2<\/sub>-Emissionen an.<\/p>\n<p>Erneut \u00e4u\u00dferte sich der VW-Chef skeptisch \u00fcber die Brennstoffzelle, vor allem \u00fcber den Transport des notwendigen Wasserstoffs. Dies bedeute einen erheblichen Transportaufwand. Wenn dabei Erdgas oder ein anderer fossiler Energietr\u00e4ger eingesetzt wird, so Pischetsrieder, verliere die Wasserstofftechnologie unter dem Strich ihre \u00f6kologischen Vorteile. <\/p>\n<p>VW setze daher auf Kraftstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen, also auf SunFuel-Produkte, Biomasse oder synthetische Treibstoffe aus Kohle oder Erdgas. Dabei sollten die verschiedenen Treibstoffe zur Qualit\u00e4tssicherung den konventionellen Kraftstoffen beigemischt und \u00fcber die bestehende Tankstelleninfrastruktur in Umlauf gebracht werden.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/volkswagen-shell-und-iogen-pruefen-machbarkeit-der-produktion-von-zellulose-ethanol-in-deutschland\/\" >2006-01-10<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Mit einem Dreipunkte-Programm will VW-Chef Bernd Pischetsrieder das Thema Nachhaltigkeit im Konzern st&auml;rken. 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