{"id":8795,"date":"2006-01-16T00:00:00","date_gmt":"2006-01-15T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20060116-01n"},"modified":"2006-01-16T00:00:00","modified_gmt":"2006-01-15T22:00:00","slug":"volkswagen-fuer-zunehmende-beimischung-von-bioethanol-zum-ottokraftstoff","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/volkswagen-fuer-zunehmende-beimischung-von-bioethanol-zum-ottokraftstoff\/","title":{"rendered":"Volkswagen f\u00fcr zunehmende Beimischung von Bioethanol zum Ottokraftstoff"},"content":{"rendered":"<p><b>Wolfsburg, 12. Januar 2005 &#8211; Anl\u00e4sslich der <a href=\"http:\/\/www.gruene-woche.de\/\" >Internationalen Gr\u00fcnen Woche<\/a> setzt sich <a href=\"http:\/\/www.volkswagen.de\/\" >Volkswagen<\/a> f\u00fcr eine zunehmende Beimischung von Bioethanol zum Ottokraftstoff ein. Volkswagen hat als Entwickler innovativer Motorenkonzepte wie TSI, FSI und TDI bereits fr\u00fchzeitig die Notwendigkeit zur Weiterentwicklung moderner Kraftstoffe erkannt. Ziel ist es dabei, die Nutzung fossiler Energieressourcen durch den Einsatz regenerativ erzeugter Kraftstoffe zu verringern. Vorhandene Erd\u00f6lvorr\u00e4te werden damit geschont und ein aktiver Beitrag zur CO<sub>2<\/sub> Reduzierung und zum Klimaschutz wird geleistet.<\/b> <\/p>\n<p>Biogene Rohstoffe sollen zuk\u00fcnftig der Erzeugung von Kraftstoffen dienen, die an bereits bestehenden Tankstellen vertrieben und von heutigen Fahrzeugen genutzt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8220;Die innovativen Antriebskonzepte von Volkswagen sind bereits f\u00fcr die Zumischung von bis zu zehn Volumenprozent Bioethanol zum Ottokraftstoff (E10) innerhalb der Vorgaben einer zuk\u00fcnftigen Kraftstoffnorm ger\u00fcstet. Mit der f\u00fcr den Einsatz von Ethanol-Mischkraftstoffen vorbereiteten modernen Motorentechnologie f\u00f6rdert Volkswagen die zunehmende Verbreitung biogener Kraftstoffe. Dies ist ein wichtiges Element unserer zukunftsorientierten Kraftstoffstrategie.&#8221; macht Matthias Rabe, Leiter der Konzernforschung der Volkswagen AG, deutlich.<\/p>\n<p><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20060116-01\/PopUppopupDB2006AU00156_small.jpg\" align=\"left\" style=\"margin-right:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"\"\/>Auf der Internationalen Gr\u00fcnen Woche steht hierf\u00fcr der Golf GT mit der neuartigen TSI\u00ae-Technologie. TSI\u00ae kombiniert zwei Laderkonzepte, Kompressor und Turbolader, in einem direkt einspritzenden Benzinmotor. Mit diesem sowohl extrem kraftvollen als auch sparsamen Aggregat zeigt Volkswagen, dass E10-Mischkraftstoff bereits heute in den fortschrittlichsten direkteinspritzenden Ottomotoren eingesetzt werden kann.<br style=\"clear:left;\"\/><br \/>Um den Anforderungen moderner Ottomotoren an die Kraftstoffqualit\u00e4t optimal Rechnung zu tragen, favorisiert Volkswagen den Einsatz von Bioethanol in Form von ETBE (Ethyl-terti\u00e4rbutylether) nach der g\u00fcltigen Kraftstoffnorm DIN EN 228 (15 Volumenprozent ETBE oder f\u00fcnf Volumenprozent Ethanol). Die Ziele der EU Biokraftstoff-Richtlinie in 2010 erfordern jedoch eine Erweiterung der bestehenden Kraftstoffnorm. H\u00f6here Mengenanteile bis ungef\u00e4hr neun Volumenprozent Ethanol im Ottokraftstoff sind daf\u00fcr notwendig. Volkswagen unterst\u00fctzt deshalb aktiv die Ausarbeitung einer entsprechenden europ\u00e4ischen Norm f\u00fcr den zuk\u00fcnftigen E10-Kraftstoff.<\/p>\n<p>&#8220;Die st\u00e4rkere Nutzung der Biomasse zur Kraftstofferzeugung, wie sie auch in der Kraftstoffstrategie der Bundesregierung formuliert wird, liefert einen wichtigen Beitrag zur Energiesicherheit und zur CO<sub>2<\/sub>-Einsparung. Durch das Engagement f\u00fcr h\u00f6here Beimischungsraten von Ethanol zum Benzin bis zu zehn Prozent unterst\u00fctzt Volkswagen diese Strategie. Dies ist ein weiterer Schritt innerhalb unserer Kraftstoffstrategie auf dem Weg zur Einf\u00fchrung der Biokraftstoffe der 2. Generation mit einer deutlich h\u00f6heren CO<sub>2<\/sub>-Einsparung wie zum Beispiel Ethanol aus Lignocellulose oder <a href=\"http:\/\/www.sunfuel.de\/\" >SunFuel<\/a>, einem aus Biomasse gewonnenen synthetischen Dieselkraftstoff&#8221;, so Rabe.<\/p>\n<p>Volkswagen setzt dabei auf eine einheitliche steuerliche Behandlung der Biokraftstoffe und ihrer Beimischungen entsprechend der Nachhaltigkeitskriterien.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich fordert die EU Biokraftstoff-Richtlinie 2003\/30\/EG des Europ\u00e4ischen Parlamentes, bis Ende 2010 einen energetischen Anteil von 5,75 Prozent aller Otto- und Dieselkraftstoffe f\u00fcr den Verkehrssektor durch Biokraftstoffe zu ersetzen. Hierzu wird die Umsetzung zun\u00e4chst \u00fcber Ethanol und Biodiesel (RME) erfolgen. Volkswagen pr\u00e4feriert dabei die Beimischung zu den heutigen Otto- und Dieselkraftstoffen im Rahmen bestehender oder noch zu verabschiedender Normen gegen\u00fcber dem Einsatz reiner Biokraftstoffe. F\u00fcr Volkswagen ist der europaweite, fl\u00e4chendeckende Einsatz von Ethanol-Mischkraftstoff der \u00f6konomisch sinnvollste Weg f\u00fcr die gro\u00dffl\u00e4chige und schnelle Markteinf\u00fchrung bis 2010. Und dies nicht zuletzt aufgrund der vorhandenen Infrastruktur.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zur Kraftstoff- und Antriebsstrategie von Volkswagen finden Sie auch unter <a href=\"http:\/\/www.sunfuel.de\/\" >www.sunfuel.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Wolfsburg, 12. Januar 2005 &#8211; Anl&auml;sslich der Internationalen Gr&uuml;nen Woche setzt sich Volkswagen f&uuml;r eine zunehmende Beimischung von Bioethanol zum Ottokraftstoff ein. 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