{"id":8766,"date":"2006-01-24T00:00:00","date_gmt":"2006-01-23T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20060124-02n"},"modified":"2006-01-24T00:00:00","modified_gmt":"2006-01-23T22:00:00","slug":"waldzustandsbericht-2005-wald-hat-sich-gegenueber-2004-leicht-erholt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/waldzustandsbericht-2005-wald-hat-sich-gegenueber-2004-leicht-erholt\/","title":{"rendered":"Waldzustandsbericht 2005: Wald hat sich gegen\u00fcber 2004 leicht erholt"},"content":{"rendered":"<p><b>&#8220;Der Wald hat sich gegen\u00fcber 2004 leicht erholt, aber eine echte Trendwende ist bisher nicht erkennbar. In der Luftreinhaltung darf daher nicht nachgelassen werden&#8221;, erkl\u00e4rte heute in Berlin der Parlamentarische Staatssekret\u00e4r im Bundesministerium f\u00fcr Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Peter Paziorek, bei der Vorstellung des Waldzustandsberichts 2005.<\/b><\/p>\n<p>Der Anteil deutlicher Kronenverlichtungen sei im bundesweiten Durchschnitt \u00fcber alle Baumarten um zwei Prozentpunkte zur\u00fcckgegangen und liege nun bei 29%. Dies sei immer noch ein vergleichsweise hoher Stand. <\/p>\n<p>Der Anteil der B\u00e4ume ohne sichtbare Kronenverlichtung betrage ebenfalls 29% und habe sich gegen\u00fcber dem Tiefststand von 2004 (28%) nur unwesentlich ver\u00e4ndert. <\/p>\n<p>Besorgniserregend sei der Kronenzustand der Eiche. Er habe sich 2005 zum dritten Mal hintereinander verschlechtert. Der Anteil deutlicher Kronenverlichtungen erreiche bei dieser Baumart mit 51% einen neuen H\u00f6chststand.<\/p>\n<p>Ursache der Kronenverlichtungen sei die Kombinationswirkung verschiedener Umweltfaktoren, wie z.B. Witterung, Schaderreger und Luftverschmutzung. Bei der Eiche spielte die Massenvermehrung blattfressender Insekten eine wesentliche Rolle.<\/p>\n<p>Insbesondere die durch Luftverschmutzung verursachten Stoffeintr\u00e4ge seien aber immer noch zu hoch und m\u00fcssten weiter gemindert werden. &#8220;Den Schl\u00fcssel hierzu sehe ich im rationellen Umgang mit Energie. Hierzu kann jeder einzelne beitragen&#8221;, sagte Paziorek. <\/p>\n<p>Ansatzpunkte l\u00e4gen im Mobilit\u00e4tsverhalten, in energiesparenden Heizungen, Autos und Hausger\u00e4ten, vor allem aber auch bei der energetischen Sanierung von Geb\u00e4uden. Die Bundesregierung habe k\u00fcrzlich beschlossen, die energetische Geb\u00e4udesanierung zwischen 2006 und 2009 mit einem Gesamtf\u00f6rdervolumen von vier Milliarden &#8211; zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>&#8220;Der nachwachsende Rohstoff und Energietr\u00e4ger Holz kann hierbei eine hervorragende Rolle spielen&#8221;, unterstrich Paziorek. Holzbaustoffe b\u00f6ten sich f\u00fcr intelligente L\u00f6sungen nicht nur im Neubau von Niedrigenergieh\u00e4usern, sondern auch bei der Renovierung und energetischen Sanierung bestehenden Wohnraums an. Zur Gewinnung der dann noch erforderlichen Heizenergie seien moderne Holzfeuerungen eine CO<sub>2<\/sub>-neutrale Alternative zur \u00d6lheizung.<\/p>\n<p>Eine st\u00e4rkere Verwendung von Holz anstelle von nicht erneuerbaren Rohstoffen und Energietr\u00e4gern sei gelebter Umweltschutz. Sie helfe aber auch dem Wald und sichere Arbeitspl\u00e4tze im l\u00e4ndlichen Raum. <\/p>\n<p>&#8220;In unseren W\u00e4ldern gibt es hierzu noch ungenutztes Potential&#8221;, sagte Paziorek. Die Bundeswaldinventur habe gezeigt, dass Deutschland in Europa hinsichtlich Holzvorr\u00e4ten und Zuwachs eine Spitzenposition einnehme und der nachhaltig nutzbare Zuwachs bislang unvollst\u00e4ndig ausgesch\u00f6pft werde.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20060124-02\/0000E29BFC4F13D5B17B6521C0A8D816.0.pdf\" >Bericht \u00fcber den Zustand des Waldes 2005<\/a> (PDF-Download 500 KB) <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>&#8220;Der Wald hat sich gegen&uuml;ber 2004 leicht erholt, aber eine echte Trendwende ist bisher nicht erkennbar. 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