{"id":87413,"date":"2021-05-04T06:45:37","date_gmt":"2021-05-04T04:45:37","guid":{"rendered":"http:\/\/rss.nova-institut.net\/public.php?url=https%3A%2F%2Fwww.fnr.de%2Fpresse%2Fpressemitteilungen%2Faktuelle-mitteilungen%2Faktuelle-nachricht%2Fbiologischer-abbau-kann-sinnvolle-end-of-life-option-bieten"},"modified":"2021-06-18T19:37:12","modified_gmt":"2021-06-18T17:37:12","slug":"biologischer-abbau-kann-sinnvolle-end-of-life-option-bieten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/biologischer-abbau-kann-sinnvolle-end-of-life-option-bieten\/","title":{"rendered":"Biologischer Abbau kann sinnvolle End-of-Life-Option bieten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit F\u00f6rderung des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) hat das nova-Institut im Projekt \u201eBioSinn\u201c Kunststoff-Produkte gefunden, f\u00fcr die der biologische Abbau nach Nutzungsende eine gute Verwertungsm\u00f6glichkeit darstellt. Die Ergebnisse werden am 28. und 30. April auf zwei Online-Konferenzen vorgestellt.<\/strong><\/p>\n<p>Manche Kunststoff-Produkte lassen sich nicht recyceln, sondern enden in der Natur, in Gew\u00e4ssern oder im Kompost. Dazu z\u00e4hlen M\u00e4hf\u00e4den von Rasentrimmern, Blumenbindegarne, Flockungsmittel aus Kl\u00e4ranlagen, die Clips zur Befestigung von Tomatenpflanzen und viele mehr.<\/p>\n<p>Gerade f\u00fcr solche Anwendung ist der Einsatz von biologisch abbaubaren Kunststoffen aus nachwachsenden Rohstoffen pr\u00e4destiniert. Dem ist das Projekt \u201eBioSinn: Steckbriefe sinnvoll biologisch abbaubarer Produkte auf Basis von nawaRo\u201c nachgegangen: Gesucht wurden Anwendungen, bei denen das Einsammeln der Produkte, ihre Abtrennung von organischen Abf\u00e4llen und Reinigung bzw. ein stoffliches Recycling auch unter Nachhaltigkeitsaspekten nicht realisierbar ist.<\/p>\n<p>Zusammen mit einem Projektbeirat aus Vertreter*innen der Industrie, Wissenschaft und Politik konnten die Expert*innen des nova-Instituts 25 Anwendungen identifizieren, f\u00fcr die die biologische Abbaubarkeit eine gute oder sogar die beste End-of-Life-Option darstellt. F\u00fcr 24 der 25 Anwendungen wurden dar\u00fcber hinaus Alternativen aus biologisch abbaubaren Kunststoffen gefunden.<\/p>\n<p>Mit dieser Substitution lie\u00dfen sich in Deutschland j\u00e4hrlich 170.000 Tonnen Kunststoffe weniger dauerhaft in die Umwelt eintragen, EU-weit w\u00e4ren es etwa 1 Million Tonnen.<\/p>\n<p>Nach eineinhalb Jahren Projektlaufzeit stellt das nova-Institut die Ergebnisse des Projekts auf zwei Online-Konferenzen vor: am 28. April in deutscher Sprache und am 30. April, auf Grund des gro\u00dfen internationalen Interesses, in englischer Sprache. Eine Anmeldung zu den kostenfreien Veranstaltungen ist unter <a href=\"http:\/\/www.nova-institute.eu\/biosinn\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.nova-institute.eu\/biosinn<\/a> m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse des Projekts werden au\u00dferdem in einer Brosch\u00fcre (auf Deutsch und Englisch) zusammengestellt. Dort werden alle 25 Anwendungen als Produktsteckbriefe mit umfangreichen Detaildaten vorgestellt.<\/p>\n<p>Weitere Informationen:<\/p>\n<p>Pressemeldung nova-Institut: <a href=\"http:\/\/nova-institute.eu\/press\/?id=256\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/nova-institute.eu\/press\/?id=256<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit F\u00f6rderung des Bundesministeriums f\u00fcr Ern\u00e4hrung und Landwirtschaft (BMEL) hat das nova-Institut im Projekt \u201eBioSinn\u201c Kunststoff-Produkte gefunden, f\u00fcr die der biologische Abbau nach Nutzungsende eine gute Verwertungsm\u00f6glichkeit darstellt. Die Ergebnisse werden am 28. und 30. April auf zwei Online-Konferenzen vorgestellt. 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