{"id":8694,"date":"2005-12-02T00:00:00","date_gmt":"2005-12-01T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20051202-07n"},"modified":"2005-12-02T00:00:00","modified_gmt":"2005-12-01T22:00:00","slug":"hanf-als-daemmstoff-umweltfreundlich-und-gesund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/hanf-als-daemmstoff-umweltfreundlich-und-gesund\/","title":{"rendered":"Hanf als D\u00e4mmstoff &#8211; umweltfreundlich und gesund"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Hanfmatten des <a href=\"http:\/\/www.ict.fraunhofer.de\/\" >Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Chemische Technologie (ICT)<\/a> sind biologisch abbaubar. Das ist neu &#8211; bisher konnten D\u00e4mmmaterialien auch aus Naturstoffen nicht voll recycelt werden. Die <a href=\"http:\/\/www.dbu.de\/\" >Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)<\/a> f\u00f6rdert das Forschungsprojekt mit rund 290.000 Euro.<\/b><\/p>\n<p>Hanffasern als D\u00e4mmmaterial sind atmungsaktiv und f\u00f6rdern ein gesundes Raumklima. Zudem sind sie biologisch abbaubar &#8211; ein Grund, aus dem die DBU die Weiterentwicklung von Hanfmatten f\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Vollst\u00e4ndig abbaubare D\u00e4mmmatten aus Hanf entwickeln das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Chemische Technologie (ICT) und die <a href=\"http:\/\/www.bafa-gmbh.de\/\" >Badische Naturfaseraufbereitung GmbH (BaFa)<\/a> mit drei weiteren Unternehmen und der <a href=\"http:\/\/www.dbu.de\/\" >Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU)<\/a>.<\/p>\n<p>&#8220;H\u00e4uslebauer&#8221; kennen die gelbe Wolle zwischen Ziegel und Decke: Mineralwolle wird beim Bau als D\u00e4mmstoff verwendet. Doch die Herstellung ist energieaufw\u00e4ndig, und gesundheitssch\u00e4dlich kann das Material auch sein. Umweltfreundlicher sind da D\u00e4mmstoffe aus Naturmaterialien. Obwohl: Auch sie kommen nicht ohne Kunststoffst\u00fctzfasern aus. <\/p>\n<p>Das Fraunhofer-Institut f\u00fcr Chemische Technologie (ICT) und die Badische Naturfaseraufbereitung GmbH (BaFa) haben sich gemeinsam mit drei weiteren Unternehmen das Ziel gesetzt, neuartige Isoliermatten auf Hanfbasis zu entwickeln. Das D\u00e4mmmaterial und die St\u00fctzfasern sollen ausschlie\u00dflich aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen, und deshalb voll kompostierbar und recyclingf\u00e4hig sein. Dieses innovative, umweltschonende Modellprojekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) mit rund 290.000 Euro gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p><b>Nat\u00fcrliche Fasern st\u00fctzen Hanfmatten<\/b><br \/><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20051202-07\/web021205091348edaf.jpg\" align=\"right\" style=\"margin-left:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"Bild\"\/>Damit ein Geb\u00e4ude gut isoliert ist, muss ein D\u00e4mmstoff unter anderem Luft einschlie\u00dfen k\u00f6nnen. Demnach ist es bei Isoliermatten wichtig, dass sie nicht zusammensacken und so ihr Luftpolster verringern oder sogar verlieren. Bisher haben immer k\u00fcnstliche Fasern D\u00e4mmmatten gest\u00fctzt &#8211; auch die aus nachwachsenden Rohstoffen. Der daraus resultierende Material-Mix ist biologisch nicht vollst\u00e4ndig abbaubar. Bei den Hanfmatten aus dem Verbundprojekt sollen nun nat\u00fcrliche Fasern aus beispielsweise St\u00e4rke als St\u00fctzen verwendet werden. Zudem k\u00f6nnten die Matten dann weiterhin das von Verbrauchern stark beachtete G\u00fctesiegel &#8220;natureplus&#8221; erhalten. Wer sich beim Bau an entsprechend ausgezeichnete Materialien halte, k\u00f6nne spezielle F\u00f6rderungen erhalten, meint Darius Primus vom ICT. <\/p>\n<p><b>Besser d\u00e4mmen und l\u00e4nger halten soll das innovative Material<\/b><br \/>Das Institut hat sich aber nicht nur vorgenommen, ein ausschlie\u00dflich nat\u00fcrliches D\u00e4mmmaterial zu entwickeln. Die Hanfmatten sollen auch noch bessere Eigenschaften haben als die Konkurrenz am Markt: Besser d\u00e4mmen und l\u00e4nger halten soll die Innovation. Dass das Material weiterhin nicht brennbar sein darf, versteht sich fast von selbst. &#8220;Ein weiteres Projektziel ist die Entwicklung eines kosteng\u00fcnstigen und ressourcenschonenden Herstellungsprozesses&#8221;, fasst DBU-Generalsekret\u00e4r Dr. Fritz Brickwedde zusammen. <\/p>\n<p><b>Ziel: mehr als f\u00fcnf Prozent Marktanteil f\u00fcr umweltfreundliche D\u00e4mmstoffe<\/b><br \/>Naturd\u00e4mmstoffe im Allgemeinen sind atmungsaktiv, Feuchtigkeit ausgleichend und f\u00f6rdern ein gesundes Raumklima. Zudem entsteht nur wenig Staub, wenn die Materialen verarbeitet werden. Das wiederum dient dem Arbeitsschutz. Doch die deutlich umweltfreundlicheren Materialien haben bisher erst knapp f\u00fcnf Prozent Marktanteil. &#8220;Mit unserer Unterst\u00fctzung m\u00f6chten wir dazu beitragen, dass umweltfreundliche D\u00e4mmstoffe zuk\u00fcnftig noch weiter verbreitet eingesetzt werden&#8221;, betont Brickwedde. <\/p>\n<p><b>Kontakt<\/b><br \/>Ansprechpartner f\u00fcr Fragen zum Projekt (AZ 22329): <br \/>Darius Primus<br \/><a href=\"http:\/\/www.ict.fraunhofer.de\/\" >Fraunhofer-Institut f\u00fcr Chemische Technologie<\/a><br \/>Telefon: 0721\/ 4640-422<br \/>Fax: 0721\/4640-111<\/p>\n<p>Bernd Frank<br \/><a href=\"http:\/\/www.bafa-gmbh.de\/\" >Badische Naturfaseraufbereitung GmbH<\/a><br \/>Telefon: 07246\/942374<br \/>Telefax: 07246\/942376<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:bafa@swol.de\">bafa@swol.de<\/a> <\/p>\n<p>Carmen Hock-Hey<br \/><a href=\"http:\/\/www.thermohanf.de\/\" >Thermo Hanf<\/a><br \/>Telefon: 09081\/8050-00<br \/>Telefax: 09081\/805000-70<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:hock@thermo-hanf.de\">hock@thermo-hanf.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die Hanfmatten des Fraunhofer-Instituts f&uuml;r Chemische Technologie (ICT) sind biologisch abbaubar. 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