{"id":86759,"date":"2021-04-01T07:51:30","date_gmt":"2021-04-01T05:51:30","guid":{"rendered":"https:\/\/news.bio-based.eu\/?p=86759"},"modified":"2021-09-09T19:32:36","modified_gmt":"2021-09-09T17:32:36","slug":"wastx-plastic-weltweit-groesster-standort-fuer-chemisches-recycling-angekuendigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wastx-plastic-weltweit-groesster-standort-fuer-chemisches-recycling-angekuendigt\/","title":{"rendered":"WASTX Plastic: Weltweit gr\u00f6\u00dfter Standort f\u00fcr chemisches Recycling angek\u00fcndigt"},"content":{"rendered":"<p><strong>In einem Gemeinschaftsprojekt der Biofabrik und der Schweizer Enespa AG entsteht der weltweit gr\u00f6\u00dfte Standort f\u00fcr chemisches Recycling von Kunststoffabf\u00e4llen \u2013 bestehend aus vielen modularen Kleinanlagen. Die erste WASTX Plastic wird bereits im Fr\u00fchjahr ihren Betrieb aufnehmen. Im Laufe der n\u00e4chsten Jahre wird der Standort dann schrittweise auf eine Kapazit\u00e4t von mehreren hundert Tonnen pro Tag ausgebaut. Und dank der von Enespa ausgegebenen Aktien und Obligationen kann sich erstmals jeder beteiligen.<\/strong><\/p>\n<p><em>\u201eTun Sie etwas f\u00fcr die Zukunft Ihrer Kinder. Tun Sie etwas f\u00fcr sich selbst. Investieren Sie in Plastik-Recycling.\u201c<\/em><\/p>\n<p>\u2013 Cyrill Hugi, CEO Enespa AG<\/p>\n<p><strong>Mit vereinten Kr\u00e4ften gegen Plastikm\u00fcll<\/strong><\/p>\n<p>\u201eJeder wei\u00df eigentlich von der Plastikkrise \u2013 es ist ein allgemeines Problem der Menschheit. Die Sache ist nur: Wenn man es nicht permanent vor Augen hat, vergisst man es und k\u00fcmmert sich einfach nicht mehr darum. Aber es ist immer noch da drau\u00dfen. Wir m\u00fcssen lernen, mit dem Plastikm\u00fcll richtig umzugehen\u201c, so Cyrill Hugi, der Inhaber und CEO des in der Schweiz ans\u00e4ssigen Unternehmens Enespa. Erstaunlicherweise ist selbst in einem Land wie der Schweiz die Recyclingrate von Kunststoffen immer noch erschreckend niedrig \u2013 mit Verbrennungsraten von bis zu 80 %.<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise werden sich immer mehr Menschen der Plastikverschmutzung bewusst und fordern von Regierungen und lokalen Beh\u00f6rden Ma\u00dfnahmen zu ergreifen. Aber es gibt noch viel zu tun: \u201eDas Bewusstsein f\u00fcr Plastikm\u00fcll ist von Land zu Land verschieden. Zum Beispiel ist ein Land wie Deutschland ziemlich fortschrittlich, wenn es um Recycling geht, aber wir k\u00f6nnen nicht dasselbe \u00fcber die alle L\u00e4nder der Welt behaupten. Jede Region der Welt hat ihre Probleme und Besonderheiten, aber der Prozess muss \u00fcberall gleicherma\u00dfen vorangetrieben werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Reduzierung von CO<sub>2<\/sub>-Emissionen durch Schlie\u00dfen des Kunststoffkreislaufs<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDas Umdenken in Bezug auf Plastikrecycling hat bereits begonnen. Die Menschen sagen \u2013 okay, technisch ist es m\u00f6glich, wirtschaftlich ist es m\u00f6glich. Wir m\u00fcssen allen klarmachen, dass der M\u00fcll gesammelt werden muss.\u201c Aber der reine Wille zum Recyceln reicht leider nicht aus \u2013 es muss auch richtig gemacht werden. Klassische M\u00fcllverbrennungsanlagen scheinen zwar eine einfache M\u00f6glichkeit zu sein, die Plastikverschmutzung zu bek\u00e4mpfen, aber sie ist auch eine der umweltsch\u00e4dlichsten.<\/p>\n<p>\u201eWenn 1 kg Plastik verbrannt wird,\u00a0 entstehen 3 kg CO<sub>2<\/sub>. Es ist nicht sichtbar, wird bei dem Verbrennungsprozess freigesetzt hat jedoch eine enorme Wirkung auf den gesamten Planeten.\u201c Die Aufkl\u00e4rung der \u00d6ffentlichkeit \u00fcber die Verschmutzung von Kunststoffen und deren Auswirkungen auf unsere Umwelt ist laut Cyrill ebenfalls ein wichtiger Faktor, um den Recyclingprozess zu beschleunigen: \u201eUnd nat\u00fcrlich auch, um jede Menge Biofabrik-Anlagen aufzustellen\u201c.<\/p>\n<p><strong>Biofabrik &amp; Enespa: Ein Projekt, das seinesgleichen sucht<\/strong><\/p>\n<p>Seit mehr als 10 Jahren arbeiten unsere Teams zusammen, in der Schweiz, in Deutschland und auch international: \u201eMit Biofabrik sind wir st\u00e4rker. Die erste modulare Kunststoff-Recycling-Fabrik zu bauen, ist nur einer von vielen Schritten, die wir f\u00fcr die Zukunft geplant haben\u201c. Derzeit arbeiten die Teams von Biofabrik und Enespa daran, eine Kunststoffrecyclinganlage in Deutschland zu bauen, die in der Lage ist, mehrere hundert Tonnen Kunststoffabf\u00e4lle pro Tag zu verarbeiten \u2013 Biofabrik als Technologielieferant und ENESPA als Finanzier und Betreiber.<\/p>\n<p>Unsere WASTX Plastic ist eine modular aufgebaute Kunststoff-Recycling-Anlage. Dank ihres einzigartigen Designs und ihrer technischen Eigenschaften ist sie leicht skalierbar, was die M\u00f6glichkeit bietet, so viel Kunststoffabf\u00e4lle zu recyceln, wie der Standort ben\u00f6tigt. Beginnend mit 1.000 kg t\u00e4glich (je P-1000 Modul) und praktisch unbegrenzt skalierbar. Die Zusammenarbeit mit Enespa bei diesem Projekt ist der Beweis daf\u00fcr, dass auch gro\u00dfe Recyclingstandorte aus modularen Kleinanlagen gebaut werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Die gr\u00f6\u00dfte Kunststoff-Recycling-Anlage der Welt \u2013 aus vielen Kleinanlagen<\/strong><\/p>\n<p>\u201eIm Moment befinden wir uns in der Fertigstellung des ersten P1000-Moduls der WASTX Plastic, das t\u00e4glich bis zu 1.000 kg Kunststoff verarbeitet. Wenn diese Anlage steht, wird der Standort schrittweise hochskaliert. So entsteht in der N\u00e4he von Dresden eine Fabrik, die mehrere hundert Tonnen Kunststoff pro Tag verwertet. Das ist etwas, was bisher noch niemand gemacht hat.\u201c Auch wenn die COVID-19-Krise die Inbetriebnahme des Projekts erheblich erschwert hat, wird diese Ende M\u00e4rz dieses Jahres stattfinden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auf die Frage, was das Projekt in Europa, ja sogar in der Welt einzigartig macht, sagt Cyrill: \u201eEs wird sich herausstellen, dass es besser ist, eine modulare Technologie zu verwenden, um gro\u00df angelegte Kunststoff-Recyclinganlagen zu betreiben. Das System ist so nicht nur besser skalierbar, sondern auch besser gegen Ausf\u00e4lle gewappnet. Es ist \u00e4hnlich wie bei einem Serverschrank: F\u00e4llt ein Modul aus, arbeiten die anderen weiter.\u201c Dar\u00fcber hinaus ist es auch ein Bildungsprojekt \u2013 wir machen auf das Problem der Plastikverschmutzung aufmerksam und zeigen eine L\u00f6sung daf\u00fcr auf.<\/p>\n<p><strong>Willst du helfen, die Welt vom Plastikm\u00fcll zu befreien? Hier ist deine Chance<\/strong><\/p>\n<p>In den vergangenen Monaten und Jahren haben wir immer wieder Anfragen von Klein- und Gro\u00dfinvestoren erhalten, ob es m\u00f6glich ist in unsere Technologien zu investieren. Bis auf wenige Ausnahmen mussten wir aufgrund der komplexen Rahmenbedingungen meist ablehnen. Dank der Aktien und Obligationen unseres erfahrenen Finanzpartners Enespa ist es nun erstmalig f\u00fcr jeden m\u00f6glich, sich am Bau des Standorts zu beteiligen und eine attraktive Rendite f\u00fcr ein nachhaltiges Projekt zu erhalten. Gemeinsam k\u00f6nnen wir mehr bewirken und einen echten Beitrag gegen die Plastikkrise leisten.<\/p>\n<p>Im Team der Biofabrik sind wir \u00fcberzeugt, dass sich unsere L\u00f6sungen schneller verbreiten, wenn sie nicht nur \u00f6kologisch, sondern auch \u00f6konomisch attraktiv sind. Geld, dass bisher in klassische Industrien wie \u00d6l und Gas investiert wurde, wird sich mehr und mehr auf Investitionsalternativen verlagern, die dazu beitragen, unsere Umwelt sauber zu halten. Damit stoppen wir nicht nur Negativspiralen, sondern l\u00f6sen gleichzeitig Positivspiralen aus. Denn wenn sich nichts \u00e4ndert, wird dies verheerende Auswirkungen auf unsere Umwelt haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fertigstellung des ersten P1000-Moduls der WASTX Plastic, das t\u00e4glich bis zu 1.000 kg Kunststoff verarbeitet<\/p>\n","protected":false},"author":58,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572,17143],"tags":[17202,10416],"supplier":[18370,18369],"class_list":["post-86759","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based","category-recycling","tag-chemicalrecycling","tag-circulareconomy","supplier-biofabrik-technologies","supplier-enespa-ag"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86759","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/58"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=86759"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/86759\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=86759"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=86759"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=86759"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=86759"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}