{"id":8624,"date":"2006-01-03T00:00:00","date_gmt":"2006-01-02T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20060103-03n"},"modified":"2006-01-03T00:00:00","modified_gmt":"2006-01-02T22:00:00","slug":"schweden-15-000-bio-ethanol-fahrzeuge-verkauft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/schweden-15-000-bio-ethanol-fahrzeuge-verkauft\/","title":{"rendered":"Schweden: 15.000 Bio-Ethanol-Fahrzeuge verkauft!"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Markteinf\u00fchrung der Bioethanol-tauglichen Serienfahrzeuge erfolgte im Dezember 2001 in Schweden mit der ersten Generation des Ford Focus FlexFuel (FFV). Diese wurden im Ford-Werk Saarlouis ausschlie\u00dflich f\u00fcr Schweden produziert und waren mit einem 1,6-Liter-Motor ausger\u00fcstet.<\/b> (Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/ford-baut-flexible-fuel-vehicle-3-000-bio-ethanol-pkw-fr-schweden\/\" >2002-01-18<\/a>.)<\/p>\n<p>Seitdem wurden in Schweden \u00fcber 15.000 Ford Focus FFV verkauft. In den Jahren 2003 und 2004 waren je \u00fcber 80 Prozent aller, im Vergleich zu Diesel und Benzin, umweltschonenden Fahrzeuge, die dort abgesetzt wurden, Ford Focus FlexFuels. Der in Schweden \u00fcbliche Kraftstoff E-85 (85 Prozent Bio-Ethanol, 15 Prozent Benzin) ist dort inzwischen an mehr als 250 \u00f6ffentlichen Tankstellen verf\u00fcgbar, zudem an vielen Firmentankstellen zur Bedienung eigener Fuhrparks. Die Zahl der schwedischen Bioethanol-Tankstellen soll bis Ende 2006 auf 600 steigen.<\/p>\n<p>Nun l\u00f6sen der Focus FlexFuel und der Focus C-MAX FlexFuel die erste Generation ab und der Vertrieb wird in Europa weiter ausgedehnt. Diese Fahrzeuge sind auch bereits in Deutschland verf\u00fcgbar. (Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/ford-fuehrt-ethanol-auto-in-deutschland-ein\/\" >2005-06-20<\/a>.)<\/p>\n<p><b>Gute CO<sub>2<\/sub>-Bilanz<\/b><br \/>Da Bioethanol aus Pflanzen (zum Beispiel Getreide, Zuckerr\u00fcben, Holz) sowie aus sonstiger Biomasse gewonnen wird \u2013 und damit aus nachwachsenden pflanzlichen Rohstoffen \u2013 liegt der haupts\u00e4chliche Umweltvorteil der Ford Bioethanol-Fahrzeuge in der Verringerung der CO<sub>2<\/sub>-Emissionen. Denn anders, als bei Kraftstoffen auf Mineral\u00f6lbasis, ist die Verbrennung von Bioethanol im Idealfall CO<sub>2<\/sub>-neutral, da Teil eines geschlossenen CO<sub>2<\/sub>-Kreislaufs: Das beim Verbrennen freiwerdende CO<sub>2<\/sub> war der Atmosph\u00e4re zuvor bei der Photosynthese, also beim Wachstum der Pflanzen, entzogen worden. Die Biomasse, aus der Bioethanol gewonnen wird, hat also CO<sub>2<\/sub> gespeichert. Die CO<sub>2<\/sub>-Bilanz im Ethanolbetrieb, ganzheitlich \u00fcber den gesamten Lebenszyklus betrachtet, liegt daher um bis zu 80 Prozent unter den CO<sub>2<\/sub>-Emissionen im Benzinbetrieb.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldungen vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/flexible-fuel-antrieb-ethanol-als-kraftstoff-hat-zukunft\/\" >2005-11-11<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/schweden-bald-mehr-tankmoeglichkeiten-fuer-bio-treibstoffe\/\" >2005-04-19<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die Markteinf&uuml;hrung der Bioethanol-tauglichen Serienfahrzeuge erfolgte im Dezember 2001 in Schweden mit der ersten Generation des Ford Focus FlexFuel (FFV). 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