{"id":85251,"date":"2021-02-25T07:26:45","date_gmt":"2021-02-25T06:26:45","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=85251"},"modified":"2021-02-19T13:09:35","modified_gmt":"2021-02-19T12:09:35","slug":"frisches-kapital-fuer-bio-lutions","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/frisches-kapital-fuer-bio-lutions\/","title":{"rendered":"Frisches Kapital f\u00fcr BIO-LUTIONS"},"content":{"rendered":"<p>Es ist ein klarer Vertrauensbeweis der Bestandsinvestoren: Delivery Hero und weitere Aktion\u00e4re investieren 2,7 Mio. Euro in das Wachstum des Cleantech-Start-ups BIO-LUTIONS. Damit will das Unternehmen mit Sitz in Hamburg den Produktionsstandort Schwedt ausbauen. Der Hersteller nachhaltiger Verpackungen und Einwegprodukte auf Basis von Agrarreststoffen rechnet mit einer rasant steigenden Nachfrage, wenn Mitte dieses Jahres das EU-Verbot f\u00fcr Wegwerfartikel aus Kunststoff in Kraft tritt.<\/p>\n<p>Regionale Produktion aus Agrarreststoffen<br \/>\nDas 2017 gegr\u00fcndete Unternehmen verfolgt das Ziel, dezentral nachhaltige Alternativen zu Wegwerfgeschirr und anderen Einwegartikel zu produzieren. \u201eIch wollte ein \u00f6kologisch wertvolles Produkt kreieren, das sich dezentral und klimaschonend herstellen l\u00e4sst. Deshalb haben wir uns auf pflanzliche Agrarabf\u00e4lle als Rohstoff konzentriert\u201c, sagte Gr\u00fcnder Eduardo Gordillo bio\u00f6konomie.de. Dabei ist ihm egal, ob es sich um Reisstroh, Bananenst\u00e4mme oder Ananasstr\u00e4ucher handelt.<\/p>\n<p>\u00d6kologisch und \u00f6konomisch nachhaltig<br \/>\nDie patentierte Technologie basiert darauf, die Pflanzenteile mit einer Maschine zu sogenannten selbstbindenden nano- und mikrofibrillierten Fasern zu zermahlen. \u201eDie Naturfasern lagern sich \u00e4hnlich wie bei einem Klettverschluss selbst aneinander an, man muss nur etwas Wasser dazu geben\u201c, erl\u00e4uterte Gordillo. Es entsteht ein Faserbrei, der sich in vielf\u00e4ltige Formen pressen l\u00e4sst \u2013 von der Gem\u00fcseverpackung bis zum Teller. Der Prozess spart Wasser und Energie und kommt ohne Chemikalien und Zus\u00e4tze aus, wie sie in der Zellstoffindustrie \u00fcblich sind. Die Produkte sind kompostierbar oder sie k\u00f6nnen klimaschonend verbrannt werden. \u201eDa wir unsere Rohstoffe vor Ort beziehen und lokal produzieren k\u00f6nnen, ist unser Verfahren sowohl \u00f6kologisch als auch \u00f6konomisch nachhaltig\u201c, betonte Gordillo. Gleich mehrfach gab es f\u00fcr das innovative Material Innovations- oder Nachhaltigkeitspreise.<\/p>\n<p>Weitere Finanzierungsrunde geplant<br \/>\n2018 begann die Produktion am ersten Fertigungstandort, Bangalore. Nach einer erfolgreichen Serie-A-Finanzierung im Jahr 2019 errichtete das Unternehmen 2020 seinen ersten deutschen Standort in Schwedt. Mit der j\u00fcngsten Pre-Serie-B-Finanzierungsrunde soll dieser Standort nun schnell wachsen. Auch die Serie-B-Finanzierungsrunde ist noch f\u00fcr 2021 angesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist ein klarer Vertrauensbeweis der Bestandsinvestoren: Delivery Hero und weitere Aktion\u00e4re investieren 2,7 Mio. 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