{"id":8525,"date":"2005-11-22T00:00:00","date_gmt":"2005-11-21T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20051122-02n"},"modified":"2005-11-22T00:00:00","modified_gmt":"2005-11-21T22:00:00","slug":"wertprodukte-aus-biomasse-innovationsforum-bioraffinerien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wertprodukte-aus-biomasse-innovationsforum-bioraffinerien\/","title":{"rendered":"Wertprodukte aus Biomasse &ndash; Innovationsforum &#8220;Bioraffinerien&#8221;"},"content":{"rendered":"<p>Am 2. und 3. November 2005 richtete der Bioraffinerieverbund Mitte-Ost in der <a href=\"http:\/\/www.potsdam.ihk24.de\/\" >Industrie- und Handelskammer Potsdam<\/a> das Innovationsforum &#8220;Bioraffinerien und Biobasierte Industrielle Produkte&#8221; aus. Das <a href=\"http:\/\/www.bmbf.de\/\" >Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF)<\/a> f\u00f6rdert das Innovationsforum im Rahmen seiner &#8220;Innovationsinitiative Neue L\u00e4nder \u2013 Unternehmen Region&#8221;.<\/p>\n<p>Ziel des Innovationsforums war es, die Potenziale f\u00fcr eine wirtschaftlich tragf\u00e4hige Umsetzung der Bioraffinerie-Technologie zu diskutieren. Daneben sollte die Errichtung von Pilotanlagen in der Region Berlin-Brandenburg vorbereitet werden. Bioraffinerien haben im Kern das Ziel, die Funktionsweise von Erd\u00f6lraffinerien auf die Biomasse zu \u00fcbertragen. Hierbei werden nachwachsende Rohstoffe in Wertprodukte wie Chemikalien, Biopolymere und Gebrauchsg\u00fcter umgewandelt.<\/p>\n<p>Die Koordination des Innovationsforums &#8220;Bioraffinerien und Biobasierte Industrielle Produkte&#8221; liegt beim <a href=\"http:\/\/www.biopos.de\/\" >Forschungsinstitut Bioaktive Polymersysteme e.V. (Biopos)<\/a> unter ma\u00dfgeblicher Mitarbeit der <a href=\"http:\/\/www.zab-brandenburg.de\/\" >ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ZAB)<\/a>.<\/p>\n<p><b>Hintergrund Bioraffinerieverbund Mitte-Ost<\/b><br \/>Die Umstellung von fossilen Rohstoffen auf biologische Rohstoffe ist eine der gr\u00f6\u00dften Herausforderungen der n\u00e4chsten 50 Jahre. F\u00fcr eine nachhaltige Stoffwirtschaft mit den drei S\u00e4ulen Bioenergie, Biokraftstoffe und Biobasierte Produkte ist vor allem die Biomasse eine Alternative. Biomasse ist eine sich st\u00e4ndig erneuernde Chemie- und Pharmaziefabrik und ein vielseitiger Roh- und Werkstoff. Dazu ist sie auch in Deutschland ausreichend vorhanden. Die Umwandlung dieses Werkstoffes in Endprodukte wie Chemikalien, Biopolymere und Gebrauchsg\u00fcter verlangt jedoch grunds\u00e4tzlich neue Basistechnologien. <\/p>\n<p>Solche komplexen Technologien werden Bioraffinerien genannt. Der Bioraffinerieverbund Mitte-Ost ist gepr\u00e4gt durch die drei Ballungsr\u00e4ume Potsdam\/Berlin, Halle\/Leipzig und Dresden. Neben einer leistungsf\u00e4higen Gro\u00dfindustrie und einer ausgereiften Wissenschaftslandschaft finden sich hier innovative kleine und mittelst\u00e4ndische Unternehmen sowie Einrichtungen der Land- und Forstwirtschaft und der Neulandbewirtschaftung (Braunkohlefolgelandschaft). Alleinstellungsmerkmal der Region ist, dass seit Jahren forschungs- und entwicklungsseitig am Zukunftsthema der industriellen stofflichen Verwertung nachwachsender Rohstoffe gearbeitet wird.<\/p>\n<p><b>Hintergrund BMBF-Initiative &#8220;Unternehmen Region&#8221;<\/b><br \/>Mit der Innovationsinitiative &#8220;Unternehmen Region&#8221; unterst\u00fctzt das Bundesministerium f\u00fcr Bildung und Forschung (BMBF) regionale Kooperationsb\u00fcndnisse aus Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Verwaltung und Politik dabei, ein eigenes zukunftsf\u00e4higes technologisches Profil zu entwickeln und konsequent die St\u00e4rken und Potenziale ihrer Region zu nutzen und auszubauen. F\u00fcr die F\u00f6rderung solcher regionaler Initiativen stellt das BMBF f\u00fcr den Zeitraum von 1999 bis 2007 insgesamt \u00fcber 500 Mio. Euro zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Mit der F\u00f6rderung von Innovationsforen unterst\u00fctzt das BMBF innovative Allianzen, die noch am Anfang ihrer Entwicklung stehen. Die F\u00f6rderung l\u00f6st mit einem jeweiligen F\u00f6rderh\u00f6chstbetrag von 85.000 Euro und einem F\u00f6rderzeitraum von sechs Monaten eine Initialz\u00fcndung aus. Seit 2001 hat das BMBF in Zusammenarbeit mit den L\u00e4ndern insgesamt 67 Innovationsforen gef\u00f6rdert.<br \/>Weitere Informationen: <a href=\"http:\/\/www.unternehmen-region.de\/\" >www.unternehmen-region.de<\/a><\/p>\n<p><b>Partner<\/b><br \/>Weitere Partner sind die Brandenburgisch Technische Universit\u00e4t (BTU) Cottbus, das Institut f\u00fcr Agrartechnik (ATB) Potsdam, die Fraunhofer-Institute f\u00fcr Chemische Technologie (ICT) und Angewandte Polymerforschung (IAP) sowie die Unternehmen Degussa, Dow Deutschland, BASF, biorefinery.de und Vattenfall Europe Renewables.<\/p>\n<p><b>Kontakt<\/b><br \/>Dr. Andreas Pachten<br \/>Aufgaben:    \tLife Sciences<br \/>Tel: +49-(0)331-660-38 38<br \/>Fax: +49-(0)331-660-31 44<br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:Andreas.Pachten@zab-brandenburg.de\">Andreas.Pachten@zab-brandenburg.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 2. und 3. 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