{"id":8501,"date":"2005-09-29T00:00:00","date_gmt":"2005-09-28T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050929-02n"},"modified":"2005-09-29T00:00:00","modified_gmt":"2005-09-28T22:00:00","slug":"europaeisches-parlament-will-ein-viertel-des-energiebedarfs-mit-erneuerbaren-energien-decken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/europaeisches-parlament-will-ein-viertel-des-energiebedarfs-mit-erneuerbaren-energien-decken\/","title":{"rendered":"Europ\u00e4isches Parlament will ein Viertel des Energiebedarfs mit Erneuerbaren Energien decken"},"content":{"rendered":"<p><b>Stra\u00dfburg, 29. September 2005. Das Europ\u00e4ische Parlament h\u00e4lt es f\u00fcr realistisch, den Anteil regenerativer Energien an der Energieversorgung bis zum Jahr 2020 auf 25 Prozent zu erh\u00f6hen. Das sind 5 Prozentpunkte mehr, als das bisherige Ziel des Parlaments vorgibt. &#8220;Neue Studien kommen zu dem Ergebnis, dass eine Zielvorgabe von mindestens 25 Prozent realisierbar ist, wenn bessere Rahmenbedingungen f\u00fcr erneuerbare Energietr\u00e4ger und Energieeffizienz gegeben sind&#8221;, hei\u00dft es in einer Entschlie\u00dfung, die das EU-Parlament heute verabschiedet hat.<\/b><\/p>\n<p>Der Erfolg Erneuerbarer Energien sei nicht nur notwendig, um die klimapolitischen Ziele der EU zu erreichen, sondern auch, um die Export- und Innovationsf\u00e4higkeit der europ\u00e4ischen Wirtschaft sicherzustellen sowie um Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen, stellt das Parlament fest. Mit Nachdruck weist es zudem darauf hin, dass Erneuerbare Energien die Abh\u00e4ngigkeit Europas von Energieeinfuhren verringern und damit politische und wirtschaftliche Risiken eind\u00e4mmen.<\/p>\n<p>Um den Erneuerbaren Energien weiter zum Erfolg zu verhelfen, setzt das Parlament auf die F\u00f6rderung von 21 verschiedenen Technologien. Besondere Bedeutung k\u00f6nne neben der schon jetzt sehr erfolgreichen Windenergie die Bioenergie bekommen. Unter der \u00dcberschrift &#8220;Biomasse &#8211; der schlafende Riese unter den erneuerbaren Energietr\u00e4gern&#8221; hei\u00dft es in der Entschlie\u00dfung, dass die Bioenergie ihrer zahlreichen Vorz\u00fcge wegen besonders unterst\u00fctzt werden m\u00fcsse. So solle beispielsweise die Europ\u00e4ische Kommission die Mineral\u00f6lkonzerne verpflichten, dem Benzin Bioethanol beizumischen und dessen Anteil am Kraftstoff schrittweise zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Verbessert werden soll nach dem Willen des Parlamentes auch die Entwicklung neuer Technologien zur Nutzung Erneuerbarer Energien &#8211; beispielweise Kraftwerke, die von Wellen oder Meeresstr\u00f6mungen angetrieben werden. Die Parlamentarier dr\u00e4ngen deshalb darauf, im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU 300 Millionen Euro j\u00e4hrlich f\u00fcr die Erneuerbare-Energie-Forschung bereitzustellen.<\/p>\n<p>In der Entschlie\u00dfung stellt das Parlament namentlich Deutschland und Spanien gute Noten bei der Einf\u00fchrung Erneuerbarer Energien aus. Diese Mitglieder haben &#8220;einen geeigneten politischen Rahmen f\u00fcr die Erf\u00fcllung ihrer nationalen Zielvorgaben geschaffen&#8221;, hei\u00dft es. Damit beziehen sich die Parlamentarier auf F\u00f6rdermodelle, die einen Mindestpreis f\u00fcr Strom aus Erneuerbaren Energien vorschreiben, etwa das deutsche Erneuerbare-Energien-Gesetz. Auch bei einer europaweit harmonisierten F\u00f6rderung der Erneuerbaren Energien k\u00f6nnten solche Einspeiseregelungen sinnvoll sein, um allen Technologien zum Erfolg zu verhelfen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20050929-02\/P6_A(2005)0227_DE.pdf\" >Das Papier zum Download<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Stra&szlig;burg, 29. September 2005. 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