{"id":84903,"date":"2021-02-09T06:55:33","date_gmt":"2021-02-09T05:55:33","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=84903"},"modified":"2021-09-09T21:12:00","modified_gmt":"2021-09-09T19:12:00","slug":"upm-treibt-die-weitere-umsetzung-seiner-wachstumsplaene-bei-biokraftstoffen-voran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/upm-treibt-die-weitere-umsetzung-seiner-wachstumsplaene-bei-biokraftstoffen-voran\/","title":{"rendered":"UPM treibt die weitere Umsetzung seiner Wachstumspl\u00e4ne bei Biokraftstoffen voran"},"content":{"rendered":"<p><strong>UPM stellt mit dem Start des Basic Engineerings f\u00fcr eine Bioraffinerie der zweiten Generation die Weichen f\u00fcr weiteres Wachstum bei Biokraftstoffen. Die Kapazit\u00e4t der geplanten Bioraffinerie w\u00fcrde bei j\u00e4hrlich 500.000 Tonnen an hochwertigen, erneuerbaren Kraftstoffen liegen. Unter anderem sollen in der Raffinerie auch nachhaltige Flugzeugtreibstoffe hergestellt werden. Die Produkte der Raffinerie k\u00f6nnen den Kohlenstofffu\u00dfabdruck des Stra\u00dfen- und Flugverkehrs ma\u00dfgeblich reduzieren und dar\u00fcber hinaus fossile Rohstoffe in Chemikalien und Biokunststoffen durch erneuerbare Alternativen ersetzen.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie geplante Bioraffinerie w\u00fcrde das erfolgreiche Biokraftstoffgesch\u00e4ft von UPM auf eine neue Stufe heben. Gleichzeitig w\u00fcrde sie die Wettbewerbsf\u00e4higkeit und Nachhaltigkeitsleistung von UPM Biofuels langfristig verbessern, indem sie nachhaltige Rohstoffe nutzt und im Vergleich zu den derzeit am Markt erh\u00e4ltlichen Biokraftstoffen eine deutlich st\u00e4rkere Reduzierung von CO<sub>2<\/sub>-Emissionen erm\u00f6glicht\u201c, sagt Jyrki Ovaska, Chief Technology Officer, UPM.<\/p>\n<p>Einen wichtigen Teil im Rohstoffmix der Raffinerie w\u00fcrden die bei UPM anfallenden Holzreststoffe und Nebenstr\u00f6me ausmachen. Dar\u00fcber hinaus w\u00fcrde sie nachhaltige fl\u00fcssige Abf\u00e4lle und Reststoffe verarbeiten. \u201eUPM verf\u00fcgt \u00fcber ausgezeichnete Voraussetzungen und langj\u00e4hriges Know-how bei der Beschaffung von Biomasse in Finnland und Europa. Dabei profitiert das Unternehmen von seinen ausgedehnten Gesch\u00e4ftst\u00e4tigkeiten in den Bereichen Zellstoff, Papier, Schnittholz und Sperrholz. Dar\u00fcber hinaus entwickelt und erprobt UPM derzeit innovative Konzepte zur Kohlenstoffanreicherung in landwirtschaftlich genutzten B\u00f6den \u00fcber alternative Bewirtschaftungsma\u00dfnahmen (\u201aCarbon Farming\u2018).\u201c<\/p>\n<p>UPM wird nun eine detaillierte kommerzielle Machbarkeits- und Basic Engineering-Studie durchf\u00fchren, um den Gesch\u00e4ftsfall zu definieren, die innovativste Technologieoption auszuw\u00e4hlen und den Investitionsbedarf abzusch\u00e4tzen. Das Technologiekonzept umfasst den Einsatz von gr\u00fcnem Wasserstoff im Produktionsprozess. Im Rahmen der Studie wird UPM auch das betriebliche Umfeld an zwei Standorten \u2013 Kotka in Finnland und Rotterdam in den Niederlanden \u2013 untersuchen.<\/p>\n<p>Die Basic Engineering Phase wird sch\u00e4tzungsweise mindestens 12 Monate in Anspruch nehmen. \u00a0Nach erfolgreichem Abschluss aller Vorbereitungen w\u00fcrde UPM sein Standardverfahren f\u00fcr die Analyse und Vorbereitung einer Investitionsentscheidung einleiten.<\/p>\n<p>\u201eDie UPM Bioraffinierie in Lappeenranta mit einer Jahreskapazit\u00e4t von 130.000 Tonnen war ein Musterbeispiel f\u00fcr die Schaffung eines neuen Gesch\u00e4ftsfelds ohne fossile Rohstoffe. Jahrelange Investitionen in F &amp; E und Innovation haben sich ausgezahlt. Darum sind wir zuversichtlich, dass wir dieses spannende Gesch\u00e4ft weiter ausbauen k\u00f6nnen\u201c, sagt Ovaska.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>UPM stellt mit dem Start des Basic Engineerings f\u00fcr eine Bioraffinerie der zweiten Generation die Weichen f\u00fcr weiteres Wachstum bei Biokraftstoffen. Die Kapazit\u00e4t der geplanten Bioraffinerie w\u00fcrde bei j\u00e4hrlich 500.000 Tonnen an hochwertigen, erneuerbaren Kraftstoffen liegen. Unter anderem sollen in der Raffinerie auch nachhaltige Flugzeugtreibstoffe hergestellt werden. 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