{"id":8487,"date":"2005-10-06T00:00:00","date_gmt":"2005-10-05T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20051006-07n"},"modified":"2005-10-06T00:00:00","modified_gmt":"2005-10-05T22:00:00","slug":"staerkekartoffelernte-faellt-kleiner-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/staerkekartoffelernte-faellt-kleiner-aus\/","title":{"rendered":"St\u00e4rkekartoffelernte f\u00e4llt kleiner aus"},"content":{"rendered":"<p><b>L P D &#8211; Ihre Liefervertr\u00e4ge werden die Anbauer von St\u00e4rkekartoffeln in diesem Jahr voraussichtlich erf\u00fcllen, \u00dcbermengen wie im vergangenen Jahr wird es aber nicht geben. Seit Mitte August l\u00e4uft jetzt wieder die St\u00e4rkekartoffelkampagne. Die Ertr\u00e4ge auf den Feldern unterschreiten das Vorjahresergebnis deutlich. Zudem haben die Bauern die Anbaufl\u00e4chen etwas eingeschr\u00e4nkt, um den \u00dcberhang aus dem vergangenen Jahr zu kompensieren. Wegen der \u00fcberdurchschnittlichen Erntemenge 2004 hatten die St\u00e4rkefabriken ihre Quoten im Vorgriff auf die jetzt laufende Ernte \u00fcbererf\u00fcllt; sie d\u00fcrfen deshalb ihre Quoten in diesem Jahr nur zu 95 Prozent ausnutzen.<\/b><\/p>\n<p>Vor allem auf die Gr\u00f6\u00dfe der Knollen hat sich die Witterung im diesem Jahr ausgewirkt. K\u00e4lteperioden im Laufe des Wachstums sowie die Trockenheit im Juni bis Anfang Juli haben zu einem \u00fcberdurchschnittlichen Anteil kleiner Kartoffeln gef\u00fchrt, insbesondere dort, wo nicht beregnet werden konnte. \u00dcberraschend hoch ist jedoch der St\u00e4rkegehalt der Kartoffeln, der die Vorjahreswerte mit bis zu 20 Prozent leicht \u00fcbertrifft. <\/p>\n<p>Etwas Sorge machte den Fabriken zu Beginn der Verarbeitungskampagne die st\u00e4rkere F\u00e4ulnisneigung der Kartoffeln aufgrund der teilweise unter feuchten Bedingungen erfolgten Rodungen. Dies hat sich mit trockenerer Witterung im September offenbar leicht verbessert, dennoch lastet auf den Fabriken Druck zur z\u00fcgigen Verarbeitung der gef\u00e4hrdeten Partien. Wegen der geringeren Verarbeitungsmenge rechnen die Fabriken mit einem fr\u00fchzeitigen Ende der Kampagne schon Anfang Februar und damit einen Monat fr\u00fcher als im vergangenen Jahr.<\/p>\n<p>Bef\u00fcrchtungen der Fabriken, dass nach der Agrarreform viele Bauern den St\u00e4rkekartoffelanbau einschr\u00e4nken und damit der Rohstoff knapp wird, haben sich bisher nicht best\u00e4tigt. Erstmals produzieren die Kartoffelanbauer jetzt unter den neuen Rahmenbedingungen der Agrarreform mit der Entkoppelung der Pr\u00e4mien. Vom bisherigen Erzeuger-Mindestpreis der EU erhalten sie nur noch 60 Prozent, als Ausgleich werden ihre Kartoffelfl\u00e4chen in die allgemeine Fl\u00e4chenpr\u00e4mie einbezogen. F\u00fcr die Topp-Betriebe mit guten Ertr\u00e4gen bedeutet dies jedoch ein Minus bis zu 400 Euro pro Hektar gegen\u00fcber der bisherigen Regelung, das den St\u00e4rkekartoffelanbau weniger lukrativ gegen\u00fcber anderen Ackerkulturen macht. <\/p>\n<p>Die Kartoffelst\u00e4rke spielt in Niedersachsen eine wesentliche Rolle. Bei insgesamt 700.000 Tonnen (t) St\u00e4rkequote in Deutschland entfallen allein gut 350.000 t auf die Emslandst\u00e4rke in Emlichheim mit ihren Zweigwerken sowie 175.000 t auf die Werke der AVEBE in L\u00fcchow und Dallmin. Von 127.000 Hektar Anbaufl\u00e4che entfielen im vergangenen Jahr allein 89.000 ha auf Industriekartoffeln, zu denen allerdings auch Kartoffeln etwa zur Chipsherstellung gez\u00e4hlt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>L P D &#8211; Ihre Liefervertr&auml;ge werden die Anbauer von St&auml;rkekartoffeln in diesem Jahr voraussichtlich erf&uuml;llen, &Uuml;bermengen wie im vergangenen Jahr wird es aber nicht<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-8487","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8487","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8487"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8487\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8487"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8487"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8487"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=8487"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}