{"id":8374,"date":"2005-09-06T00:00:00","date_gmt":"2005-09-05T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050906-06n"},"modified":"2005-09-06T00:00:00","modified_gmt":"2005-09-05T22:00:00","slug":"zmp-waechst-winterrapsflaeche-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/zmp-waechst-winterrapsflaeche-weiter\/","title":{"rendered":"ZMP: W\u00e4chst Winterrapsfl\u00e4che weiter?"},"content":{"rendered":"<p><b>Die diesj\u00e4hrige Winterrapsernte wird nach vorl\u00e4ufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes auf etwa 4,6 Millionen Tonnen veranschlagt. 2004 kam mit einer Erntemenge von 5,24 Millionen Tonnen so viel Winterraps zusammen wie noch niemals zuvor. Nach der aktuellen Ver\u00f6ffentlichung d\u00fcrften die Ertr\u00e4ge 2005 mit durchschnittlich 34,9 Dezitonnen pro Hektar bundesweit um etwa 16 Prozent unter den Rekordertr\u00e4gen des vergangenen Jahres von 41,3 Dezitonnen liegen, der sechsj\u00e4hrige Durchschnittsertrag von 34,5 Dezitonnen wird damit jedoch leicht \u00fcbertroffen.<\/b><\/p>\n<p>Deutschlandweit belegte Winterraps in diesem Jahr mit 1,32 Millionen Hektar \u2013 plus 4,4 Prozent gegen\u00fcber 2004 \u2013 zuletzt elf Prozent der gesamten Ackerfl\u00e4che. Dabei gibt es zwischen den einzelnen Bundesl\u00e4ndern in Bezug auf die Anbaubedeutung erhebliche Unterschiede: In Mecklenburg-Vorpommern nahm Raps in diesem Jahr mehr als ein F\u00fcnftel der Ackerfl\u00e4che ein. Auch absolut gab es in Mecklenburg-Vorpommern mit 230.200 Hektar das bundesweit mit Abstand gr\u00f6\u00dfte Areal. Dagegen verlor Winterraps zur Ernte 2005 in Schleswig-Holstein 8.200 Hektar oder gut sieben Prozent an Fl\u00e4che, so viel wie in keiner anderen Region. Hier blieben 104.900 Hektar \u00fcbrig. Entsprechend ist der Anteil von Winterraps an der Ackerfl\u00e4che im n\u00f6rdlichsten Bundesland auf 16,1 Prozent geschrumpft.<\/p>\n<p>Den gr\u00f6\u00dften Fl\u00e4chenzuwachs hatte die Winter\u00f6lfrucht im vergangenen Herbst in S\u00fcddeutschland. Nach den Einbr\u00fcchen 2003 aufgrund der trockenen B\u00f6den war der Zuwachs der Winterrapsfl\u00e4che zur Ernte 2005 in Bayern um 13.000 Hektar auf 161.400 Hektar am umfangreichsten; Bayern kam damit auf einen Anteil an der Ackerfl\u00e4che von 7,6 Prozent. In Baden-W\u00fcrttemberg bestellten die Landwirte 67.300 Hektar mit Winterraps, 4.900 Hektar mehr als im Vorjahr. Auch in Niedersachsen wuchs das Rapsareal weiter: Im Kammergebiet Hannover s\u00e4ten die Landwirte 12,9 Prozent mehr Raps aus, womit die Erntefl\u00e4che nunmehr rund 94.450 Hektar betr\u00e4gt. Im Kammergebiet Weser-Ems war der Zuwachs mit 18,5 Prozent auf 20.840 Hektar noch kr\u00e4ftiger. Damit hatte Raps in Niedersachsen 2005 einen Anteil an der Ackerfl\u00e4che von 6,2 Prozent.<\/p>\n<p>Der Anbau von Winterraps d\u00fcrfte in den kommenden Jahren noch weiter steigen. Nicht nur aufgrund eines steigenden Absatzes an Biodiesel, sondern vor allen Dingen in den Gebieten, wo umfangreich Zuckerr\u00fcben angebaut werden. Dort kann Winterraps eine Alternative darstellen, um die L\u00fccke in der Fruchtfolge mit einer Blattfrucht zu schlie\u00dfen.<\/p>\n<p><b>Raps \u2013 vielseitig verwendbar<\/b><\/p>\n<p>Nach Angaben der Bundesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung wurden von Juli 2004 bis M\u00e4rz 2005 in Deutschland 4,1 Millionen Tonnen Raps verarbeitet, 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Daraus wurden 1,7 Millionen Tonnen Raps\u00f6l hergestellt, die dann zu 473.000 Tonnen Speise\u00f6l, Margarine und anderen Nahrungsmitteln sowie zu 795.000 Tonnen Biodiesel, Schmierstoffen, Farben und \u00e4hnlichem weiterverarbeitet wurden. Vor allen Dingen bei Biodiesel wird EU-weit auch in den kommenden Jahren die Nachfrage kr\u00e4ftig anziehen. Immerhin wurden die Produktionskapazit\u00e4ten seit 2002 bis Ende 2005 auf \u00fcber 3,5 Millionen Tonnen mehr als verdoppelt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die diesj&auml;hrige Winterrapsernte wird nach vorl&auml;ufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes auf etwa 4,6 Millionen Tonnen veranschlagt. 2004 kam mit einer Erntemenge von 5,24 Millionen Tonnen<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-8374","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8374","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8374"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8374\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8374"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8374"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8374"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=8374"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}