{"id":83496,"date":"2021-01-12T07:32:30","date_gmt":"2021-01-12T06:32:30","guid":{"rendered":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/?p=83496"},"modified":"2021-01-07T16:00:04","modified_gmt":"2021-01-07T15:00:04","slug":"mode-aus-holz-hotelier-mischt-nun-auch-in-der-bekleidungsindustrie-mit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/mode-aus-holz-hotelier-mischt-nun-auch-in-der-bekleidungsindustrie-mit\/","title":{"rendered":"Mode aus Holz: Hotelier mischt nun auch in der Bekleidungsindustrie mit"},"content":{"rendered":"<p>Immer wieder st\u00f6rte Hotelier, Bauunternehmer und \u201eM\u00fchlviertel Classic\u201c-Organisator Dietmar Hehenberger aus Guglwald an Mode das Gleiche: Sie war entweder sch\u00f6n oder umweltfreundlich \u2013 aber eigentlich nie beides. Deshalb hat er die Dinge selbst in die Hand genommen und stellt nun unter dem Label \u201eWood Fashion\u201c nachhaltige Mode aus Holzfasern her.<\/p>\n<p>Wood Fashion steht f\u00fcr Mode aus dem Holz europ\u00e4ischer W\u00e4lder. F\u00fcr die Herstellung dieser komplett neuartigen Idee, n\u00e4mlich Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit mit einer ordentlichen Prise Idealismus zu vereinen, suchte Hehenberger sich Experten in verschiedensten Bereichen. Nach vielen Besprechungen und Arbeitsstunden mit Modedesig\u00adner Emanuel Burger, dem Faserhersteller Lenzing AG, dem Stoffproduzenten Feinjersey und dem Modeproduzenten L\u00f6ffler war schlie\u00dflich die Marke Wood Fashion geboren.<\/p>\n<p>100 Prozent aus \u00d6sterreich<br \/>\nDie nachhaltige Mode wird aus sogenanntem Tencel gemacht, einer Lyocellfaser. Was diese so umweltfreundlich macht, erkl\u00e4rt Dietmar Hehenberger so: \u201eDer Anbau der Rohstoffe und die Herstellung eines Wood Fashion-Shirts verbrauchen um 90 Prozent weniger Wasser als ein Baumwoll-Shirt. Zum Vergleich: F\u00fcr die Herstellung eines Shirts aus Baumwolle werden 1.200 Liter Wasser ben\u00f6tigt, hinzu kommen 160 Gramm Pestizide pro Kilo Baumwolle. Die Faser Tencel, aus der unser Holzstoff besteht, wird aus entrindetem Holz gemacht, in einem besonders ressourcenschonenden Verfahren. Von der Faser bis zum fertigen Shirt entsteht alles hier bei uns in \u00d6sterreich. Und der Rohstoff Holz muss nicht eigens angebaut werden, denn es wird vor allem nachhaltige Forstwirtschaft genutzt. So ist weder der Einsatz von Fungiziden oder Pestiziden noch eine Bew\u00e4sserung notwendig \u2013 und auch keine gesonderten Anbaufl\u00e4chen oder lange Transportwege.\u201c<\/p>\n<p>Komplett kompostierbar<br \/>\nUnd so soll auch Wood Fashion keine Mode f\u00fcr nur eine Saison sein, sondern hat den Anspruch, jahrelanger Begleiter in den Kleiderschr\u00e4nken der Kunden zu werden. Und sollte dann doch einmal der Tag kommen, an dem die Produkte ausgedient haben: Als sogenanntes \u201eNo Traces\u201c-Material ist Wood Fashion komplett kompostierbar. Bei entsprechender Witterung ist es nach nur sechs Wochen komplett spurlos wieder mit der Natur verschmolzen.<\/p>\n<p>Spenden f\u00fcr die Region<br \/>\nAuch finanziell geht Wood Fashion nachhaltige Wege: Die H\u00e4lfte der Bilanznettosumme geht n\u00e4mlich an soziale und regionale Projekte, Organisationen, Vereine und Initiativen, die sich der Hilfe f\u00fcr Mitmenschen oder der Verbesserung der Umwelt verschrieben haben. Wohin die Spendengelder aktuell gehen, dar\u00fcber berichtet das Label regelm\u00e4\u00dfig auf seiner Website <a href=\"http:\/\/www.wood-fashion.at\/\" target=\"_blank\">www.wood-fashion.at<\/a> und in seinem Blog.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Immer wieder st\u00f6rte Hotelier, Bauunternehmer und \u201eM\u00fchlviertel Classic\u201c-Organisator Dietmar Hehenberger aus Guglwald an Mode das Gleiche: Sie war entweder sch\u00f6n oder umweltfreundlich \u2013 aber eigentlich nie beides. Deshalb hat er die Dinge selbst in die Hand genommen und stellt nun unter dem Label \u201eWood Fashion\u201c nachhaltige Mode aus Holzfasern her. 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