{"id":8311,"date":"2005-09-27T00:00:00","date_gmt":"2005-09-26T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050927-13n"},"modified":"2005-09-27T00:00:00","modified_gmt":"2005-09-26T22:00:00","slug":"alginet-forschungsverbund-untersucht-mikroalgen-als-zellfabriken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/alginet-forschungsverbund-untersucht-mikroalgen-als-zellfabriken\/","title":{"rendered":"ALGINET &#8211; Forschungsverbund untersucht Mikroalgen als Zellfabriken"},"content":{"rendered":"<p><b><a href=\"http:\/\/www.search-labs.com\/Alginet\/\" >ALGINET<\/a>, ein von der EU finanziertes internationales Konsortium, erstellt derzeit einen virtuellen Katalog zu Mikroalgen und deren Eigenschaften, der in erster Linie dem industriellen Biotechnologiesektor in Europa zur Verf\u00fcgung stehen soll. Der Forschungsverbund untersucht Mikroalgen und wird dar\u00fcber hinaus Vorschl\u00e4ge f\u00fcr sein k\u00fcnftiges Arbeitsprogramm unterbreiten. Des Weiteren soll er den Technologietransfer zwischen modernen Forschungsunternehmen und kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) unterst\u00fctzen und den Grundstein f\u00fcr ein virtuelles Mikroalgen-Institut legen.<\/b> <\/p>\n<p><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20050927-13\/20050926_2.jpg\" align=\"left\" style=\"margin-right:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"Algen\"\/><br \/>In den vergangenen Jahren hat das Interesse an alternativen Methoden zur Entwicklung chemischer und biochemischer Erzeugnisse in ganz Europa zugenommen. Aufgrund des therapeutischen Potenzials bestimmter Algenarten wollen Wissenschaftler Mikroalgen als nat\u00fcrliche Quelle f\u00fcr eine breite Palette n\u00fctzlicher Produkte wie Pharmaka erschlie\u00dfen. Dar\u00fcber hinaus soll die Verwendung von Mikroalgen zur Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln untersucht werden. <\/p>\n<p>In Europa gibt es viele Spitzenforschungszentren, die sich auf Mikroalgen spezialisiert haben. Wenngleich die Forschungen oft interessante Erkenntnisse hervorbringen, sind die Ergebnisse letztlich durch schlechte Koordinierung und mehrfache Durchf\u00fchrung von Forschungsarbeiten qualitativ begrenzt. Mangelnde Kommunikation zwischen Mitarbeitern hat der Wettbewerbsf\u00e4higkeit geschadet. <\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus bem\u00e4ngelten die Experten die fehlende konkrete Ausrichtung der Forschungsarbeiten, und wenn bestimmte Aspekte eines Problems nicht ausreichend ber\u00fccksichtigt werden, kann die Kommerzialisierung neuer Produkte oder Technologien problematisch werden. Au\u00dferdem werden neue Technologien nur z\u00f6gerlich \u00fcbernommen. <\/p>\n<p>2003 gew\u00e4hrte die Europ\u00e4ische Kommission \u00fcber die Schl\u00fcsselaktion 5 des Programms &#8220;Lebensqualit\u00e4t&#8221; unter dem F\u00fcnften Rahmenprogramm (RP5) dem ALGINET-Projekt 1,22 Millionen Euro. An ALGINET sind etwa 31 Forschungszentren und industrielle Partner aus zw\u00f6lf EU-L\u00e4ndern sowie aus Norwegen und Israel beteiligt. Der Name des Verbunds steht f\u00fcr &#8220;Mikroalgen als Zellfabriken f\u00fcr chemische und biochemische Produkte&#8221;. Der Forschungsverbund tr\u00e4gt dazu bei, die europ\u00e4ischen Forschungsarbeiten im Bereich Mikroalgen zu koordinieren und die Kommunikation innerhalb der europ\u00e4ischen Mikroalgen-Branche zu verbessern und damit die Forschung zur Weiterentwicklung des industriellen Einsatzes von mikroskopischen Algen zu f\u00f6rdern. <\/p>\n<p>Dieses dreij\u00e4hrige Projekt soll im Januar 2006 abgeschlossen sein und mit seiner Online-Datenbank mit Suchfunktion den Grundstein f\u00fcr k\u00fcnftige Forschungsprojekte legen. Die Datenbank enth\u00e4lt eine Sammlung europ\u00e4ischer Mikroalgen-Kulturen und ist eine zentrale Anlaufstelle f\u00fcr Benutzer und potenzielle Benutzer derartiger Kulturen. Das Projekt gibt dar\u00fcber hinaus einen \u00dcberblick \u00fcber den aktuellen Stand der Mikroalgen-Forschung, \u00fcber n\u00fctzliche Produkte, die sich aus Cyanobakterien und Mikroalgen herstellen lassen, sowie \u00fcber k\u00fcnftige Einsatzm\u00f6glichkeiten von Mikroalgen. <\/p>\n<p>Derzeit werden noch bestehende Hemmnisse f\u00fcr den Einsatz von Mikroalgen zur synthetischen Herstellung chemischer Produkte untersucht, sodass m\u00f6gliche L\u00f6sungen unterbreitet werden k\u00f6nnen. Durch die Ver\u00f6ffentlichung der Ergebnisse und T\u00e4tigkeiten des Forschungsverbunds soll der Technologietransfer gef\u00f6rdert und auf die potenziellen Vorteile eines verst\u00e4rkten Einsatzes von Mikroalgen f\u00fcr Europa hingewiesen werden. <\/p>\n<p>Ein weiteres Ziel des Projekts ist die Vorarbeit zur Einrichtung eines virtuellen Instituts f\u00fcr Mikroalgen-Technologie.<\/p>\n<p>Weitere Informationen sind abrufbar unter: <a href=\"http:\/\/www.search-labs.com\/Alginet\/\" >http:\/\/www.search-labs.com\/Alginet\/<\/a>.<\/p>\n<p><b>Kategorie:<\/b> Programmdurchf\u00fchrung<br \/><b>Informationsquelle:<\/b> ALGINET network<br \/><b>Referenz:<\/b> Gest\u00fctzt auf Informationen von Andaluc\u00eda Investiga<br \/><b>Programm &#8211; Akronym:<\/b> FRAMEWORK 5C; LIFE QUALITY<br \/><b>Thematischer Indexkode:<\/b> Biotechnologie; Koordinierung, Zusammenarbeit; Bewertung; Lebensmittel; Industrielle Fertigung; Innovation, Technologietransfer; Biowissenschaften; Wissenschaftliche Forschung; Sonstige Technik<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>ALGINET, ein von der EU finanziertes internationales Konsortium, erstellt derzeit einen virtuellen Katalog zu Mikroalgen und deren Eigenschaften, der in erster Linie dem industriellen Biotechnologiesektor<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-8311","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8311","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8311"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8311\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8311"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8311"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8311"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=8311"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}