{"id":8310,"date":"2005-09-27T00:00:00","date_gmt":"2005-09-26T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050927-06n"},"modified":"2005-09-27T00:00:00","modified_gmt":"2005-09-26T22:00:00","slug":"china-wichtigster-lieferant-fuer-bekleidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/china-wichtigster-lieferant-fuer-bekleidung\/","title":{"rendered":"China wichtigster Lieferant f\u00fcr Bekleidung"},"content":{"rendered":"<p><b>Wie das <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/presse\/deutsch\/pm2005\/p4060181.htm\" >Statistische Bundesamt<\/a> mitteilt, wurde im ersten Halbjahr 2005 Bekleidung im Wert von mehr als 7,5 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. Gegen\u00fcber dem gleichen Vorjahreszeitraum sanken die Einfuhren damit um 4,6%.<\/b> <\/p>\n<p>In immer st\u00e4rkerem Ma\u00df bezieht Deutschland Kleidung aus der Volksrepublik China: Lag der Anteil der Einfuhren aus China im Jahr 2002 noch bei 13,8%, belief er sich in den ersten sechs Monaten dieses Jahres bereits auf 22,5%. Der Wert der im ersten Halbjahr 2005 aus der Volksrepublik importierten Kleidung betrug 1,7 Milliarden Euro. Bereits seit dem Jahr 2003 importiert Deutschland aus keinem anderen Land mehr Kleidung als aus dem Reich der Mitte. Die T\u00fcrkei als bis dato wichtigstes Lieferland f\u00fcr Kleidung wurde im gleichen Jahr auf Platz 2 verdr\u00e4ngt. Zu den am h\u00e4ufigsten aus China eingef\u00fchrten Kleidungsst\u00fccken z\u00e4hlten dabei in den ersten sechs Monaten dieses Jahres Hosen aus Baumwolle (255 Millionen Euro) sowie T-Shirts und Unterhemden (114 Millionen Euro). Diese wurden zu einem durchschnittlichen Wert von 4,20 Euro beziehungsweise 2,00 Euro pro St\u00fcck eingef\u00fchrt. <\/p>\n<p>Aus der T\u00fcrkei wurde in den ersten sechs Monaten Kleidung im Wert von 1,2 Milliarden Euro nach Deutschland eingef\u00fchrt. Dies sind 16,3% der gesamten Bekleidungseinfuhren Deutschlands. Auch vom Bosporus gelangten haupts\u00e4chlich T-Shirts, Unterhemden und Baumwollhosen nach Deutschland. Mit einem Durchschnittswert von 3,60 Euro f\u00fcr die T-Shirts und Unterhemden und 8,60 Euro f\u00fcr die Hosen waren diese allerdings deutlich teurer als die gleichen Kleidungsst\u00fccke chinesischer Herkunft. <\/p>\n<p>Andere wichtige Lieferl\u00e4nder f\u00fcr Bekleidung waren Bangladesch (409 Millionen Euro) und Rum\u00e4nien (400 Mio. Euro). Innerhalb der EU wurden die meisten Kleidungsst\u00fccke aus Italien (357 Millionen Euro) und Polen (233 Millionen Euro) bezogen. <\/p>\n<p>Die Ausfuhr von Bekleidung belief sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres auf 3,9 Milliarden Euro. Das waren 5,2% mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum (3,7 Milliarden Euro). Der Hauptabsatzmarkt f\u00fcr Bekleidung aus Deutschland waren die L\u00e4nder der Europ\u00e4ischen Union. Hier lagen \u00d6sterreich mit 680 Millionen Euro und die Niederlande mit 519 Millionen Euro an der Spitze. <\/p>\n<p><b>Weitere Ausk\u00fcnfte gibt:<\/b> <br \/>Konrad Schemer, <br \/>Telefon: (0611) 75-2312, <br \/>E-Mail: <a href=\"mailto:konrad.schemer@destatis.de\">konrad.schemer@destatis.de<\/a><br \/>Internet: <a href=\"http:\/\/www.destatis.de\/\" >www.destatis.de<\/a><\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/grosse-aufregung-um-erschoepfte-importquoten-fuer-chinesische-textilien\/\" >2005-08-26<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurde im ersten Halbjahr 2005 Bekleidung im Wert von mehr als 7,5 Milliarden Euro nach Deutschland importiert. 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