{"id":8306,"date":"2005-07-20T00:00:00","date_gmt":"2005-07-19T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050720-06n"},"modified":"2005-07-20T00:00:00","modified_gmt":"2005-07-19T22:00:00","slug":"zukunftsperspektiven-fuer-biogas-und-brennstoffzelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/zukunftsperspektiven-fuer-biogas-und-brennstoffzelle\/","title":{"rendered":"Zukunftsperspektiven f\u00fcr Biogas und Brennstoffzelle"},"content":{"rendered":"<p><b>Ein gro\u00dfes Brennstoffzellenprojekt im Kompostwerk Leonberg wird als Demonstrationsvorhaben vom Wirtschaftsministerium Baden-W\u00fcrttemberg mit einem Zuschuss in H\u00f6he von 350.000 Euro gef\u00f6rdert. Dies teilte Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) gestern in Stuttgart mit.<\/b><\/p>\n<p>Der Landkreis f\u00fchrt auf dem Gel\u00e4nde des Kompostwerks zwischen Autobahn und Frauenkreuz eine neuartige Technologie ein, um das dort gewonnene Biogas in Strom und W\u00e4rme umzuwandeln. Dabei kommt erstmals in einem solchen Umfeld eine Hochtemperatur-Brennstoffzelle zum Einsatz. Biogas und Brennstoffzelle sollen nun Strom und W\u00e4rme liefern.<\/p>\n<p>&#8220;Auf Grund der besonders effizienten Stromerzeugung in der Brennstoffzelle sind die Zukunftsperspektiven f\u00fcr diese Technologie so gut, dass dieses Vorhaben ein Modell f\u00fcr zahlreiche andere vergleichbar gelagerte F\u00e4lle darstellt&#8221;, erkl\u00e4rte Ernst Pfister. Das Vorhaben sei als bundesweites &#8220;Leuchtturmprojekt&#8221; anzusehen, so der Minister. Davon werde wiederum die baden-w\u00fcrttembergische Forschungslandschaft profitieren. &#8220;Zudem ist es ein wichtiges Signal f\u00fcr die Wirtschaft, dass das Land den praktischen Einstieg in diese wichtige Zukunftstechnologie f\u00f6rdert und unterst\u00fctzt&#8221;, so Ernst Pfister. Die Bedeutung des Vorhabens zeigt sich auch daran, dass der RWE-Konzern bereit ist, im Versorgungsgebiet der EnBW zu investieren.<\/p>\n<p>Die Technologie der zum Einsatz kommenden Schmelzkarbonat-Brennstoffzelle basiert ma\u00dfgeblich auf Arbeiten der MTU Friedrichshafen. In das Vorhaben sollen sowohl das Deutsche Zentrum f\u00fcr Luft- und Raumfahrt in Stuttgart als auch das Zentrum f\u00fcr Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung in Ulm eingebunden werden. Auch die Forschungsallianz wird das Vorhaben begleiten. Damit soll sichergestellt werden, dass die praktischen Erkenntnisse aus der Brennstoffzellentechnik als Wissen unmittelbar zur\u00fcckflie\u00dfen.<\/p>\n<p>&#8220;Mit der Demonstrationsanlage sollen die verschiedenen M\u00f6glichkeiten dieser viel versprechenden Entwicklung im praktischen Einsatz dargestellt werden&#8221;, so Wirtschaftsminister Ernst Pfister. Bisher friste die Brennstoffzelle eher ein Nischendasein in der Raumfahrt und Milit\u00e4rtechnik. Gerade wegen der besonders effizienten Energieumwandlung seien jedoch die Perspektiven ganz hervorragend &#8211; wie auch Automobilhersteller wie DaimlerChrysler zeigen. &#8220;Brennstoffzellen werden in Zukunft in allen Sektoren der Energiewandlung anzutreffen sein. Die Bandbreite geht dabei vom Handy bis zum Kraftwerk&#8221;, so Pfister.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/leonberg-bio-strom-aus-der-braunen-tonne\/\" >2005-06-08<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Ein gro&szlig;es Brennstoffzellenprojekt im Kompostwerk Leonberg wird als Demonstrationsvorhaben vom Wirtschaftsministerium Baden-W&uuml;rttemberg mit einem Zuschuss in H&ouml;he von 350.000 Euro gef&ouml;rdert. 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