{"id":8222,"date":"2005-08-23T00:00:00","date_gmt":"2005-08-22T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050823-01n"},"modified":"2005-08-23T00:00:00","modified_gmt":"2005-08-22T22:00:00","slug":"das-erste-wiener-strohhaus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/das-erste-wiener-strohhaus\/","title":{"rendered":"Das erste Wiener Strohhaus"},"content":{"rendered":"<p><center><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20050823-01\/Strohhaus.jpg\" align=\"center\" BORDER=\"0\" ALT=\"Strohhaus\"\/><\/center><br style=\"clear:left;\"\/><br \/><b>Bei diesem <a href=\"http:\/\/www.allmermacke.at\/ews\/frameset.html\" >Projekt<\/a> handelt es sich um den Ausbau eines ebenerdigen Hofgeb\u00e4udes und eines Dachbodens zur Schaffung einer Wohnung und eines Ateliers mit 180 m<sup>2<\/sup> Gesamtnutzfl\u00e4che unter Beibehaltung der erdgeschossigen Garagennutzung. Die Verwendung von Strohballen als W\u00e4rmed\u00e4mmung steht exemplarisch f\u00fcr den \u00f6kologischen Zugang zum Projekt. \u00dcberlegungen zum Thema Ressourceneffizienz und Wirtschaftlichkeit waren f\u00fcr den gesamten Planungsprozess ma\u00dfgeblich. Dar\u00fcberhinaus waren die Architekten um eine zeitgem\u00e4\u00dfe, unpr\u00e4tenti\u00f6se, nicht formalistische architektonische Formensprache bem\u00fcht.<\/b><\/p>\n<p>Mit relativ geringem finanziellem Aufwand konnte unter Einbringung von Eigenleistungen wertvoller zus\u00e4tzlicher Wohnraum im dicht verbauten Stadtgebiet geschaffen werden. Die bestehende Bausubstanz wurde durch den Eingriff aufgewertet, die Hofsituation insgesamt verbessert. Die parallele Nutzung des Geb\u00e4udes als Garage und Wohnung\/ Atelier hat sich in der Praxis als unproblematisch erwiesen.<\/p>\n<p><b>Situation und Raumkonzept<\/b><\/p>\n<p>Vorgefunden wurde ein ebenerdiges L-f\u00f6rmiges Hofgeb\u00e4ude mit Pultdach, das bei der Parifizierung des Vorderhauses entkernt und zu einer Garage mit 5 Stellpl\u00e4tzen umgewidmet worden war. Der ungenutzte Bereich im Erdgeschoss und der gesamte Dachboden dar\u00fcber standen f\u00fcr den Ausbau zur Verf\u00fcgung. <\/p>\n<p>Die besondere Herausforderung bestand darin, die Raumausnutzung f\u00fcr eine begrenzte Fl\u00e4che von etwa 120 m<sup>2<\/sup> zu optimieren und einen Fl\u00e4chenbedarf von 180 m<sup>2<\/sup> abzudecken. Das wurde durch die Umwandlung des Dachumrisses von Pult- zu Walmdach, durch die Staffelung der Nebenr\u00e4ume im Erschliessungskern und die Schaffung zus\u00e4tzlicher (funktionell variabler) Bereiche in Podesten und Galerien erreicht. <\/p>\n<p>Eine weitere Herausforderung bestand darin, ein Raumkonzept zu finden, das einerseits Ausblicke erm\u00f6glicht, andererseits vor Einblicken sch\u00fctzt. Ein offenes Stiegenhaus aus Gitterrosten, Regale als Raumteiler anstelle von Trennw\u00e4nden (Stichwort interne Sichtbeziehungen), eine zum Hof hin orientierte Schiebet\u00fcrverglasung, eine niedrige Traufkante in Verbindung mit einem Dachvorsprung (Sichtschutz und Beschattung) und die Positionierung von Dachfl\u00e4chenfenstern am h\u00f6chsten Punkt des Geb\u00e4udes (Blick in die B\u00e4ume) sind Teil dieses Raumkonzepts, das vielf\u00e4ltige Sichtbeziehungen mit Einblicken, Durchblicken und Ausblicken erm\u00f6glicht. <\/p>\n<p>Ein gro\u00dfz\u00fcgiger hofseitig vorgelagerter Balkon sollte den Innenraum optisch und funktionell erweitern, in der warmen Jahreszeit als zus\u00e4tzliche Erschlie\u00dfungszone dienen und durch Bepflanzung Sichtschutz und Beschattung bieten. <\/p>\n<p><b>Planung und Genehmigungsverfahren<\/b> <\/p>\n<p>Restriktive Bebauungsbestimmungen lie\u00dfen anfangs die Hoffnung auf eine Realisierung des Projekts schwinden. Eine gro\u00dfz\u00fcgige Auslegung der Bauordnung seitens der Beh\u00f6rde, eine verst\u00e4ndnisvolle Beurteilung des Bauvorhabens durch den Bezirksbauausschuss sowie der sensible Umgang mit Nachbar- und Eigentumsrechten unsererseits, haben die Realisierung schlie\u00dflich m\u00f6glich gemacht. <\/p>\n<p>Das Genehmigungsverfahren konnte allen anf\u00e4nglichen Unkenrufen zum Trotz reibungslos abgewickelt werden. Seitens der Baubeh\u00f6rde, Abteilung f\u00fcr Bauphysik und baulichen Brandschutz gab es zwar Widerstand gegen die Verwendung von Stroh (wegen der erh\u00f6hten Brandlast), die Probleme konnten aber nach einigem Hin und Her unter Aufbietung von Experten befriedigend gel\u00f6st werden.<\/p>\n<p><b>Raumorganisation und Erschlie\u00dfung<\/b><\/p>\n<p>Das Geb\u00e4ude wird von einem Stellplatz im Erdgeschoss, der zum Vorplatz umgewidmet wurde, erschlossen. Von dort gelangt man in das Stiegenhaus von wo zwei Zwischengeschosse und die beiden Fl\u00fcgel des Dachgeschosses erschlossen werden. Die Zwischengeschosse, in denen B\u00e4der und Nebenr\u00e4ume untergebracht sind, sind gegen\u00fcber dem Dachgeschoss jeweils um einen Halbstock versetzt (split level). <\/p>\n<p>Das Dachgeschoss ist in einen Wohn- und in einen Arbeitsbereich gegliedert, die r\u00e4umlich voneinander getrennt jeweils in einem Fl\u00fcgel untergebracht sind. Den beiden Bereichen ist jeweils eine Galerie zugeordnet, die getrennt vom Stiegenhaus erschlossen wird. Das Geb\u00e4ude ist also in 5 Ebenen gegliedert, die alle \u00fcber das Stiegenhaus zug\u00e4nglich sind.<\/p>\n<p><b>Konstruktion und Statik<\/b><\/p>\n<p>Die gesamte Konstruktion wurde in Leichtbauweise ausgef\u00fchrt (Holzskelettbau). Sie ist praktisch auf das bestehende Geb\u00e4ude aufgesetzt. Die Aussteifung des Bauwerks erfolgt \u00fcber schubsteife Wand- und Dachfl\u00e4chen. Die Lastableitung erfolgt \u00fcber die bestehenden massiven W\u00e4nde des Erdgeschosses. Zus\u00e4tzliche Fundierungsarbeiten waren nicht erforderlich. Das Bauwerk wurde auf ein Maximum an Material- und Kosteneffizienz ausgelegt. Der Bestand sollte als Ressource genutzt und vorhandenes Material so weit wie m\u00f6glich wiederverwendet werden. Formal\u00e4sthetische \u00dcberlegungen wurden der Pr\u00e4misse nach maximaler Ressourceneffizienz untergeordnet. <\/p>\n<p>Konkret wurden die alten Ziegel ausgel\u00f6st, gereinigt und wiederverbaut. Das Holz des alten Dachstuhles wurde, soweit m\u00f6glich, f\u00fcr die nicht sichtbaren Teile der Konstruktion wiederverwendet. Das neue Dach wurde mit den alten Dachziegeln gedeckt. Die vorhandenen Dachbodenziegel wurden gewaschen und im Erdgeschoss wiederverlegt.<\/p>\n<p><b>Energiekonzept und Haustechnik<\/b><\/p>\n<p>Es handelt es sich um ein Energiesparhaus ohne kontrollierte Rauml\u00fcftung (Energiekennzahl 40 kWh\/m<sup>2<\/sup>a). Die energetisch ung\u00fcnstige Geb\u00e4udegeometrie wird durch den hohen W\u00e4rmed\u00e4mmstandard der Geb\u00e4udeh\u00fclle kompensiert (U = 0,15 W\/m<sup>2<\/sup>K). Aus konstruktiven und bauphysikalischen Gr\u00fcnden (Vermeidung von W\u00e4rmebr\u00fccken) wurde f\u00fcr eine innen liegende W\u00e4rmed\u00e4mmung entschieden. Die gro\u00dfen Glasfl\u00e4chen, die tags\u00fcber solare Zugewinne versprechen, entsprechen dem Passivhausbzw. Niedrigenergiehaus-Standard (U = 0,8\u2013 0,9 W\/m<sup>2<\/sup>K). Auf eine zus\u00e4tzliche Heizebene entlang der hofseitigen Vertikalverglasung (Unterflurkonvektoren) konnte daher verzichtet werden. <\/p>\n<p>Als Notkamin wurde ein keramischer Edelstahlkamin errichtet. Ein daran angeschlossener Schwedenofen, der mit Holz befeuert wird, sorgt zus\u00e4tzlich f\u00fcr Behaglichkeit an kalten Wintertagen. <\/p>\n<p>Die Leitungen der Elektro- und Sanit\u00e4rinstallation wurden zum einen Teil in der D\u00e4mmebene der W\u00e4nde, zum anderen Teil unter dem Schiffboden zwischen den Polsterh\u00f6lzern verlegt.<\/p>\n<p><b>Daten<\/b><\/p>\n<p>Nutzfl\u00e4che: 180 m<sup>2<\/sup> <br \/>Nettobaukosten: 162.000 Euro <br \/>Aufbauten <br \/>Boden: U = 0,16 W\/m<sup>2<\/sup>K <br \/>Wand: U = 0,15 W\/m<sup>2<\/sup>K <br \/>Dach: U = 0,14 W\/m<sup>2<\/sup>K <br \/>Vertikalverglasung: U = 0,8 W\/m<sup>2<\/sup>K <br \/>Schr\u00e4gverglasung: U = 0,9 W\/m<sup>2<\/sup>K <br \/>Hofansichten<\/p>\n<p><b>Bauphysik und W\u00e4rmed\u00e4mmung<\/b><\/p>\n<p>Die Gefahr der sommerlichen \u00dcberhitzung ist wegen der Hoflage und der nat\u00fcrlichen Beschattung durch die Nachbargeb\u00e4ude und des alten Baumbestandes gering. Die Begr\u00fcnung des Balkons, insbesondere der Pergola, soll im Sommer zus\u00e4tzlich f\u00fcr nat\u00fcrliche Klimatisierung sorgen. Der Schallschutz stellt angesichts des hohen Raumgewichts der Strohballend\u00e4mmung in der Praxis kein Problem dar. <\/p>\n<p>Der Nachweis im Zuge des Bewilligungsverfahrens erwies sich jedoch als problematisch: Da Strohballen kein zertifizierter Baustoff sind und keine entsprechenden Bauteilpr\u00fcfungen vorlagen, wurde eine amtliche gutachterliche Stellungnahme verlangt. <\/p>\n<p>Womit wir schon beim Stroh w\u00e4ren: nicht nur \u00f6kologische \u00dcberlegungen, sondern auch das g\u00fcnstige Preisleistungsverh\u00e4ltnis und die besonderen bauphysikalischen Eigenschaften haben die Entscheidung zur Wahl dieses D\u00e4mmstoffs best\u00e4rkt. Die Strohballen schaffen aufgrund ihres relativ hohen Raumgewichts Speichermasse im Dach, und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Regulierung des Raumklimas. <\/p>\n<p>Auch \u00dcberlegungen zur W\u00e4rmetransmission (Phasenverschiebung) und das Verh\u00e4ltnis von Raumgewicht und Lambda-Wert sprechen f\u00fcr dieses Material. <\/p>\n<p>Zum Bestand hin (\u00fcber der Decke zum Erdgeschoss und vor den Au\u00dfenw\u00e4nden) wurde eine innenliegende Zelluloseeinblasd\u00e4mmung realisiert. Fallweise in der Grenzschicht von innenliegender W\u00e4rmed\u00e4mmung und Ziegelwand auftretendes Kondensat soll vom Ziegel resorbiert und nach au\u00dfen abgegeben werden.<\/p>\n<p><b>Wandaufbauten und Oberfl\u00e4chen<\/b><\/p>\n<p>Die innere Wand- und Deckenbeplankung besteht aus OSB-Platten. Diese dienen als Containment f\u00fcr die Einblasd\u00e4mmung, als konstruktive Aussteifung, als Tr\u00e4germaterial f\u00fcr die Brandschutzverkleidung und nicht zuletzt als Dampfbremse. Dar\u00fcber liegt eine Brandschutzverkleidung aus Gipsfaserplatten. Die W\u00e4nde wurden mit f\u00e4rbigem Lehmedelputz (Japanputz) beschichtet, die Decken und die Dachschr\u00e4gen wurden wei\u00df gestrichen. <\/p>\n<p>In den Aufenthaltsr\u00e4umen wurde ein L\u00e4rchenschiffboden verlegt, der gleichzeitig als Installationsebene dient. Die Verrohrung f\u00fcr Wandheizung und Elektroinstallation wurde zwischen den Polsterh\u00f6lzern eingelegt. Dadurch konnte auf eine zus\u00e4tzliche Installationsebene in der Wand verzichtet werden. In den Sanit\u00e4rr\u00e4umen wurde Linoleum verlegt. <\/p>\n<p>Die einscheibigen Trennw\u00e4nde in den Nebenr\u00e4umen bestehen aus wasserfest verleimten finnischen Betonschalungsplatten. Auch die als Regale ausgebildeten Raumteiler sowie nachtr\u00e4glich eingezogene Zwischenb\u00f6den sind aus diesem Material. <\/p>\n<p>Die horizontalen Fl\u00e4chen der Stiegen (Trittstufen und Podeste) und die Galerien bestehen aus verzinkten bzw. rohen Stahlgitterrosten. Als Tragkonstruktion und Absturzsicherung fungieren hier unbehandelte Schichtholzscheiben.<\/p>\n<p><b>L\u00fcftung und Belichtung<\/b><\/p>\n<p>Die Belichtung erfolgt \u00fcber eine hofseitig angeordnete raumhohe Schiebet\u00fcrverglasung und \u00fcber Dachfl\u00e4chenfenster. Diese sind so angeordnet, dass eine effiziente Entl\u00fcftung am h\u00f6chsten Punkt des Raumes m\u00f6glich ist. Die horizontalen Fl\u00e4chen des Stiegenhauses bestehen zur G\u00e4nze aus Gitterrosten, sodass die nat\u00fcrliche Belichtung aller Geschosse gew\u00e4hrleistet ist. \u00c4hnliches gilt auch f\u00fcr die Galerien. <\/p>\n<p>Auf den Einbau einer kontrollierten Rauml\u00fcftung wurde bewusst verzichtet, um den Aufwand f\u00fcr die Haustechnik nicht in die H\u00f6he zu treiben. Die Kostenersparnis aufgrund der zu erwartenden Reduktion des Heizenergiebedarfs von 40 auf 30 kWh\/m<sup>2<\/sup> erschien angesichts der zus\u00e4tzlichen Investitionskosten als wirtschaftlich nicht sinnvoll. <\/p>\n<p><b>Kosten und Eigenleistung<\/b><\/p>\n<p>Die effektiven Nettobaukosten betragen 117.000 Euro. Sie betreffen vor allem Professionistenleistungen in den Gewerken Baumeister, Zimmerer, Elektriker und Installateur. Ein Teil der Baumeister und Zimmererleistungen sowie praktisch die gesamten Dachdecker-, Trockenbau-, Tischler-, Schlosser- und Bodenlegerarbeiten konnten in Eigenleistung erbracht werden. Die Kosteneinsparung daf\u00fcr bel\u00e4uft sich auf 45.000 Euro. In Anbetracht der relativ kurzen Bauzeit von 9 Monaten konnten durch gezieltes Eigenleistungs-Management also beachtliche Kosteneinsparungen realisiert werden. Nach Evaluierung der Eigenleistung betragen die Nettobaukosten 162.000 Euro, das sind 900 Euro\/m<sup>2<\/sup>. <\/p>\n<p><b>Ausblick der Architekten:<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Wir glauben, dass unser Projekt ein Modell f\u00fcr kosteneffiziente und \u00f6kologisch vertr\u00e4gliche Nachverdichtung im urbanen Raum sein kann. Das Beispiel zeigt, dass die Nachnutzung von Restfl\u00e4chen f\u00fcr Wohnzwecke kein kostspieliges elit\u00e4res Unterfangen sein muss (Stichwort Dachausbau), mit anderen Nutzungen vertr\u00e4glich sein kann (z.B. Werkstatt, Garage, Lager), und dass davon zus\u00e4tzlich ein belebender Effekt auf st\u00e4dtische Innenh\u00f6fe ausgehen kann (Stichwort Strukturverbesserung). <\/p>\n<p>So hat der Innenhof aus Sicht der Hausbewohner durch die beschriebene Bauma\u00dfnahme eine Aufwertung erfahren, welche den Wunsch nach einer Neugestaltung (Hofbegr\u00fcnung) geweckt hat. Eine entsprechende Planung liegt bereits vor und soll demn\u00e4chst realisiert werden. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.allmermacke.at\/\" >Architekturb\u00fcro allmermacke<\/a> <br \/>DI Karen Allmer + Mag. Florian Macke <br \/>1060 Wien, Mollardgasse 12a <br \/>fon + fax: +43-1-595-11 61 <br \/>email: <a href=\"mailto:atelier@allmermacke.at\">atelier@allmermacke.at<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Bei diesem Projekt handelt es sich um den Ausbau eines ebenerdigen Hofgeb&auml;udes und eines Dachbodens zur Schaffung einer Wohnung und eines Ateliers mit 180<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-8222","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8222","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8222"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8222\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8222"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8222"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8222"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=8222"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}