{"id":8216,"date":"2005-08-24T00:00:00","date_gmt":"2005-08-23T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050824-02n"},"modified":"2005-08-24T00:00:00","modified_gmt":"2005-08-23T22:00:00","slug":"niedersaechsische-ressource-holz-koennte-besser-genutzt-werden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/niedersaechsische-ressource-holz-koennte-besser-genutzt-werden\/","title":{"rendered":"Nieders\u00e4chsische Ressource Holz k\u00f6nnte besser genutzt werden"},"content":{"rendered":"<p><b>Den Kohlenh\u00e4ndler gibt es nicht mehr \u2013 den modernen Energieh\u00e4ndler, der Holz aus nieders\u00e4chsischen W\u00e4ldern anbietet, gibt es allerdings auch noch nicht. Das Landvolk Niedersachsen strebt daher gemeinsam mit dem Waldbesitzerverband Niedersachsen die Entwicklung regionaler Vermarktungskonzepte an, um unter anderem Energieholz besser vermarkten zu k\u00f6nnen.<\/b><\/p>\n<p> Idealerweise w\u00fcrde das Holz dann direkt in der Region verarbeitet. Zum Umweltschutz bildet diese Nutzung nach Meinung von Experten keinen Widerspruch. Denn eine kontrollierte Holznutzung tr\u00e4gt auch zu einer Stabilit\u00e4t des Waldes bei und gibt dem gesunden Baum mehr Raum. Die &#8220;Gr\u00fcne Lunge&#8221; vieler St\u00e4dte wird also durch ihre Nutzung noch gest\u00e4rkt. Bislang werden allerdings 25 Prozent des Holzzuwachses in den nieders\u00e4chsischen W\u00e4ldern nicht geerntet, deutschlandweit sind es sogar 50 Prozent. Besonders gro\u00dfes Potenzial hat dabei der Privatwald.<\/p>\n<p>Damit die Forstwirtschaft ihren Beitrag zum Erhalt gesunder Luft und B\u00f6den weiter erf\u00fcllen kann, fordern die Waldbesitzer eine Verbesserung der Vermarktungschancen. Denn Holz bindet Kohlendioxid, das bei einer Verrottung in den W\u00e4ldern ebenso wieder freigesetzt wird, wie in der w\u00e4rmegewinnenden Verbrennung. Das Potenzial des nachwachsenden Rohstoffs liegt neben seiner langen Tradition als Bau- und Brennstoff auch in einer Zukunft als Konstruktionsmaterial und als \u00f6kologisch einwandfreier Energietr\u00e4ger. Dieser vielseitige Rohstoff ist dabei relativ g\u00fcnstig zu haben. <\/p>\n<p>Die Holzpreise betragen heute real nur noch 15 Prozent der Holzpreise von vor 50 Jahren. Zum Leid der Waldbesitzer, die sich den Weltmarktbedingungen stellen m\u00fcssen, sind die Auflagen au\u00dferdem in vielen Bereichen sehr hoch.<\/p>\n<p>Niedersachsen ist auf \u00fcber 1,1 Mio. Hektar mit Wald bedeckt, das sind 24 Prozent der Landesfl\u00e4che. Dabei dominiert der Privatwald mit einem Anteil von 59 Prozent, rund ein Drittel Wald ist im Eigentum der Anstalt Nieders\u00e4chsische Landesforsten und der Rest ist K\u00f6rperschaftswald (sieben Prozent), sowie Wald der Bundesrepublik Deutschland (f\u00fcnf Prozent). Landesforsten sind mit rund 324.000 Hektar vor allem in den gro\u00dfen geschlossenen Waldgebieten wie Harz, Solling, Elm, Weserbergland und der Heide zu finden. <\/p>\n<p>Im Eigentum der rund 47.000 privaten Waldbesitzer befinden sich derzeit etwa 675.506 Hektar. 46 Prozent der Privatforstbetriebe sind allerdings unter 20 Hektar gro\u00df, die Durchschnittsgr\u00f6\u00dfe betr\u00e4gt lediglich sechs Hektar. Die Bundeswaldinventur hat au\u00dferdem ergeben, dass im Privatwald noch besonders gro\u00dfe Nutzungspotenziale bestehen. <\/p>\n<p>Die privaten Forstbetriebe verf\u00fcgen jedoch meist nicht \u00fcber die n\u00f6tigen Fachkenntnisse und Maschinen f\u00fcr die Waldbewirtschaftung. Sie sind daher auf die Dienstleistungen und die Betreuung durch forstwirtschaftliche Zusammenschl\u00fcsse angewiesenen.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/niedersachsen-heizen-mit-holz-chance-fuer-den-laendlichen-raum\/\" >2004-11-29<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Den Kohlenh&auml;ndler gibt es nicht mehr &ndash; den modernen Energieh&auml;ndler, der Holz aus nieders&auml;chsischen W&auml;ldern anbietet, gibt es allerdings auch noch nicht. 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