{"id":8199,"date":"2005-06-22T00:00:00","date_gmt":"2005-06-21T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050622-07n"},"modified":"2005-06-22T00:00:00","modified_gmt":"2005-06-21T22:00:00","slug":"symposiumsbericht-hanfanbau-und-verwertung-eine-chance-fr-die-lausitz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/symposiumsbericht-hanfanbau-und-verwertung-eine-chance-fr-die-lausitz\/","title":{"rendered":"Symposiumsbericht: &#8220;Hanfanbau und Verwertung &#8211; eine Chance f&uuml;r die Lausitz&#8221;"},"content":{"rendered":"<p><b>Am 03.06.2005 veranstalteten die Fachhochschule Lausitz, das Lausitzer Technologiezentrum GmbH sowie die VDI Landesvertretung Sachsen in Lauta im Nordosten Sachsens ein Symposium unter dem Titel &#8220;Hanfanbau und Verwertung &#8211; eine Chance f\u00fcr die Lausitz&#8221;. Zahlreiche Teilnehmer aus Praxis und Wissenschaft diskutierten dabei den aktuellen Stand der Entwicklungen in den Bereichen Naturfasererzeugung, -aufbereitung und -verarbeitung.<\/b><\/p>\n<p>Die <a href=\"http:\/\/www.fh-lausitz.de\/\" >FH Lausitz<\/a> und das <a href=\"http:\/\/www.lautech.de\/\" >Technologiezentrum LAUTECH<\/a> bieten nunmehr seit 1996 jeweils 2 Symposien im Jahr zu Fragen der Strukturentwicklung in der Region an. Im Mittelpunkt stehen dabei die Sicherung vorhandener und die Schaffung neuer Arbeitspl\u00e4tze, die Schaffung von attraktiven Angeboten f\u00fcr Investoren sowie Angebote und Hilfestellungen zur Existenzgr\u00fcndung. <\/p>\n<p>Als Schirmherrin der Veranstaltung machte Frau Dipl.-Jur. Brigitte Klotz, Pr\u00e4sidentin der Fachhochschule Lausitz, in Ihrem Plenarbeitrag Ausf\u00fchrungen zu den aktuellen und anwendungsbezogenen Forschungs- und Lehrgebieten des Fachhochschule an ihren Standorten Senftenberg sowie Cottbus. Dabei hat sich die Fachhochschule LAUSITZ in der Vergangenheit als kompetenter Begleiter von Forschungs- und Entwicklungsinitiativen in der Region und dar\u00fcber hinaus entwickelt. Deutlich wird dies auch durch die Initiative der beiden Dekane Prof. Dr.-Ing. Ingolf Petrick sowie Prof. Dr.-Ing. Peter Biegel, die durch die Arbeit in ihren Fachbereichen den Ansto\u00df zu dieser Veranstaltung gaben.<\/p>\n<p>Dipl.-Ing. agr. Torsten Br\u00fcckner, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Sachsen Leinen GmbH gab einen allgemeinen \u00dcberblick \u00fcber aktuelle Entwicklungen und Tendenzen auf den Naturfaserm\u00e4rkten in Deutschland sowie Europa. \u00dcber seinen Vortrag unter dem Titel <b>&#8220;Faserpflanzenanbau und Naturfaserverarbeitung in Deutschland \u2013 Tendenzen, Chancen, Risiken nach zehn Jahren Wiederzulassung des Hanfes&#8221;<\/b> wurden auch im Verlauf der anschlie\u00dfenden Diskussion entsprechende Schlussfolgerungen f\u00fcr die regionale Entwicklung er\u00f6rtert. <\/p>\n<p>In gleicher Weise lieferte Dr. J\u00fcrgen Paulitz, Ingenieurb\u00fcro f\u00fcr Naturfasertechnologien Dresden, in seinem Beitrag <b>&#8220;Aktuelle Entwicklungen der Naturfaserernte und \u2013aufbereitungstechnik&#8221;<\/b> weitere Argumente, wie die marktseitigen Entwicklungstendenzen durch entsprechend moderne und effektive Prozesstechnologien zu unterst\u00fctzen sind. <\/p>\n<p>Im Zusammenhang verwies R\u00fcdiger Albert, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des <a href=\"http:\/\/www.cit-guben.de\/\" >Centrums f\u00fcr Innovation und Technologie Guben GmbH (CIT)<\/a>, auf die bereits vor einigen Jahren durchgef\u00fchrten Studien (RETEX) und erg\u00e4nzenden Planungen f\u00fcr die Umsetzung solcher Technologien f\u00fcr den Naturfaseraufschluss sowie die Verarbeitung zu Spezialzellstoffen und hochwertigem Papier in der Region Lausitz. Die Konzeptionen insbesondere im Zusammenhang mit den technologischen Entwicklungen von Dipl.-Ing. Hoffmann, Ortrand konnten jedoch aufgrund administrativer und investiver Probleme nicht umgesetzt werden. (Vgl. Meldungen vom  <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/millionen-investition-in-der-lausitz-200-arbeitsplaetze-sollen-entstehen\/\" >2001-12-28<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/faserpflanzenprojekt-retex-mit-guten-perspektiven-fr-die-lausitz-abgeschlossen\/\" >2001-12-11<\/a>). <\/p>\n<p>Unter dem Titel <b>&#8220;Charakterisierung von Qualit\u00e4ten und qualitative Anforderungen an Naturfasern im nichttextilen Bereich&#8221;<\/b> stellte Dr. Hans-J\u00f6rg Gusovius, Lehrstuhl Aufbereitungstechnik, aktuelle Forschungsschwerpunkte und Ergebnisse an der <a href=\"http:\/\/www.tu-cottbus.de\/\" >Brandenburgischen Technischen Universit\u00e4t Cottbus<\/a> vor. <\/p>\n<p>Der wissenschaftliche Teil der Veranstaltung wurde durch die Arbeitsergebnisse der Diplomarbeit von Dipl.-Ing. (FH) Stephanie Stefaniak unter Betreuung von Prof. Dr.-Ing. Ingolf Petrick zum Thema <b>&#8220;Zellstoff aus Hanf&#8221;<\/b> erg\u00e4nzt. Dabei wurden vor allem die bisherigen Erkenntnisse von Herrn Hoffmann aufgegriffen und unter den aktuellen Rahmenbedingungen evaluiert und bewertet. Weitere Arbeiten zu diesem Thema sind an der FH Lausitz vorgesehen, um unter den gegenw\u00e4rtigen Marktverh\u00e4ltnissen zu pr\u00fcfen, ob und wie Hanfzellstoff aus heimischer Produktion erfolgreich in praktische Anwendungen umgesetzt werden kann.<\/p>\n<p>In Vertretung von Dipl.-Ing. Attila Homonyik, Hungarohemp Hanfindustrie und Logistik AG, referierte zum Abschluss Herr Dr. Hubertus Domschke, PPC GmbH \u00fcber <b>&#8220;Hanfforschung und Entwicklung von Erntetechnik, Produkten und neuen Einsatzgebieten in Ungarn&#8221;<\/b>. Dabei wurde deutlich, dass auch in den traditionellen Anbau- und Verarbeitungsregionen Ungarns der harte Preisdruck wirkt, unter dem bereits einige Anlagen stillgelegt worden sind. Dennoch sind potenzielle Marktteilnehmer an der weiteren Entwicklung der aktuellen technischen und \u00f6konomischen Trends auf Europas M\u00e4rkten interessiert und beteiligt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Am 03.06.2005 veranstalteten die Fachhochschule Lausitz, das Lausitzer Technologiezentrum GmbH sowie die VDI Landesvertretung Sachsen in Lauta im Nordosten Sachsens ein Symposium unter dem Titel<\/b><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","nova_meta_subtitle":"","footnotes":""},"categories":[5572],"tags":[],"supplier":[],"class_list":["post-8199","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-bio-based"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8199","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8199"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8199\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8199"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8199"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8199"},{"taxonomy":"supplier","embeddable":true,"href":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-json\/wp\/v2\/supplier?post=8199"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}