{"id":8132,"date":"2005-07-13T00:00:00","date_gmt":"2005-07-12T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050713-04n"},"modified":"2005-07-13T00:00:00","modified_gmt":"2005-07-12T22:00:00","slug":"nrw-programm-lndlicher-raum-luft-weiter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/nrw-programm-lndlicher-raum-luft-weiter\/","title":{"rendered":"NRW-Programm &#8220;L&auml;ndlicher Raum&#8221; l&auml;uft weiter"},"content":{"rendered":"<p><b>Die F\u00f6rderprogramme f\u00fcr die Landwirtschaft und f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum sind von der am 30. Juni 2005 in Nordrhein-Westfalen verh\u00e4ngten Haushaltssperre nicht betroffen. Darauf weist Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg hin. <\/p>\n<p>&#8220;Alle Programme, die von der Europ\u00e4ischen Union und vom Bund mitfinanziert werden, sind von der Haushaltsperre ausgenommen. Das betrifft insbesondere das NRW-Programm &#8220;L\u00e4ndlicher Raum&#8221;, das LEADER+-Programm und die Ma\u00dfnahmen der Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Agrarstruktur und des K\u00fcstenschutz&#8221;, erl\u00e4utert der Minister. &#8220;Alleine f\u00fcr die Entwicklung des L\u00e4ndlichen Raums stehen uns in diesem Jahr rund 45 Mio. Euro aus Br\u00fcssel und weitere 45 Mio. Euro aus Berlin zur Verf\u00fcgung. Diese Mittel w\u00fcrden dem Land unwiderruflich verloren gehen, wenn sie nicht termingerecht bis zum Ende des Haushaltsjahres verausgabt werden. Deshalb haben wir die o.g. Programme von der Haushaltssperre ausgenommen. Die F\u00f6rderprogramme k\u00f6nnen damit wie geplant weiterlaufen.&#8221;<\/b><\/p>\n<p>Die F\u00f6rdergelder stehen schwerpunktm\u00e4\u00dfig f\u00fcr das NRW-Programm &#8220;L\u00e4ndlicher Raum&#8221; zur Verf\u00fcgung. Insgesamt sind in den letzten f\u00fcnf Jahren knapp 510 Millionen Euro ausgezahlt worden. Das Geld wird gemeinsam von EU, Bund und Land bereit gestellt und in insgesamt elf verschiedenen F\u00f6rderbereichen f\u00fcr die Land- und Forstwirtschaft sowie f\u00fcr den L\u00e4ndlichen Raum eingesetzt. Neben der einzelbetrieblichen Agrarinvestitionsf\u00f6rderung geht es vor allem um den Ausbau der nordrhein-westf\u00e4lischen Verarbeitungs- und Vermarktungsstrukturen in der Landwirtschaft sowie im Gartenbau. \u00dcber Flurbereinigungs- und Dorferneuerungsma\u00dfnahmen wird die l\u00e4ndliche Infrastruktur verbessert. Im Forstbereich zielen die F\u00f6rderma\u00dfnahmen auf die F\u00f6rderung neuer Einsatzm\u00f6glichkeiten f\u00fcr Holz insbesondere bei der W\u00e4rme- und Stromgewinnung. <\/p>\n<p><b>Landwirtschaftsminister Eckhard Uhlenberg: &#8220;Der Landesregierung geht es darum, ein neues Investitionsklima in NRW zu erzeugen. Wir werden sicher nicht jeden f\u00f6rdern k\u00f6nnen, aber wir werden bessere Rahmenbedingungen f\u00fcr Investitionen schaffen. Bei Umwelt- und Naturschutz setzen wir auf Partnerschaft mit den Landwirten. Freiwillige gesellschaftliche Leistungen der Landwirte, die \u00fcber das gesetzlich vorgeschriebene hinausgehen, m\u00fcssen angemessen honoriert werden. Deshalb sind Agrarumweltma\u00dfnahmen und der Vertragsnaturschutz ein weiterer Kernbereich der NRW-F\u00f6rderprogramme. Damit das Land dieses tatkr\u00e4ftig weiter leisten kann, m\u00fcssen die entsprechenden F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten von EU und Bund auch in Zukunft erhalten bleiben.&#8221;<\/b><\/p>\n<p><b>Brosch\u00fcre: Das NRW-Programm L\u00e4ndlicher Raum<\/b><\/p>\n<p><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20050713-04\/landraum.jpg\" align=\"left\" style=\"margin-right:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"cover\"\/>Das NRW-Programm &#8220;L\u00e4ndlicher Raum&#8221; ist das Kernst\u00fcck der nordrhein-westf\u00e4lischen F\u00f6rderpolitik f\u00fcr die Land- und Forstwirtschaft sowie f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum insgesamt. In der vorliegenden aktualisierten Brosch\u00fcre erhalten Sie einen \u00dcberblick \u00fcber die vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Mit dem Programm, das f\u00fcr die Jahre 2000 &#8211; 2006 konzipiert ist, erhalten Land- und Forstwirtschaft, aber auch der l\u00e4ndliche Raum, verl\u00e4ssliche Entwicklungsperspektiven f\u00fcr die Zukunft. Nordrhein-Westfalen wird damit die Chancen nutzen, B\u00e4uerinnen und Bauern und mit ihnen den gesamten l\u00e4ndlichen Raum fit zu machen f\u00fcr die k\u00fcnftigen Aufgaben und Herausforderungen. <\/p>\n<p>Langfristige Ziel sind eine \u00f6kologisch und \u00f6konomisch stabile Land- und Forstwirtschaft und attraktive l\u00e4ndliche R\u00e4ume. Die Landesregierung will die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der Land und Forstwirtschaft st\u00e4rken, von der Produktion bis zur Vermarktung. Dabei soll die Erzeugung qualitativ hochwertiger, umweltfreundlich und tierschutzgerecht produzierter Nahrungsmittel und nachwachsender Rohstoffe gef\u00f6rdert und gleichzeitig freiwillige \u00f6kologische Leistungen wie z.B. Extensivierung und Vertragsnaturschutz angemessen honoriert werden. <\/p>\n<p>Und schlie\u00dflich geht es in einem dicht besiedelten Land wie Nordrhein-Westfalen auch darum, die fl\u00e4chendeckende Landbewirtschaftung sicherzustellen, die vielf\u00e4ltigen Funktionen unserer W\u00e4lder zu st\u00e4rken und lebenswerte D\u00f6rfer zu erhalten. Der l\u00e4ndlichen Raum ist auch als Kultur- und Erholungslandschaft unentberlich. Die zunehmende Akzeptanz und die Nachfrage nach F\u00f6rdermitteln zeigt, dass Nordrhein-Westfalen mit dem Programm &#8220;L\u00e4ndlicher Raum&#8221; auf dem richtigen Weg ist. <\/p>\n<p>Dies best\u00e4tigt auch die Halbzeitbewertung, die von einem unabh\u00e4ngigen Gutachter durchgef\u00fchrt wurde und dem NRW-Programm einen guten Programmerfolg bescheinigt. Im mittlerweile f\u00fcnften Programmjahr werden die bestehenden Angebote im Bereich der l\u00e4ndlichen Entwicklung um die Elemente der integrierten l\u00e4ndlichen Entwicklungskonzepte und des Regionalmanagements erg\u00e4nzt. Damit k\u00f6nnen regionale Aktionsgruppen gemeinsam mit den Kommunen vor Ort die verschiedenen Ideen und Ans\u00e4tze zu einem Konzept zusammenf\u00fchren. Einzelne Projekte werden st\u00e4rker miteinander verzahnt und dadurch optimiert.<\/p>\n<p>Der Informations- und Beratungsbedarf zu den vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten der F\u00f6rderung des l\u00e4ndlichen Raums ist gro\u00df, wie die Anfrage nach den ersten Auflagen dieser Brosch\u00fcre gezeigt hat. Gerade in Zeiten, in denen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, aber auch die \u00f6ffentlichen Haushalte mit weniger Geld auskommen m\u00fcssen, ist eine breite und fundierte Information f\u00fcr alle Beteiligten besonders wichtig.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.munlv.nrw.de\/sites\/arbeitsbereiche\/landwirtschaft\/laendl.htm\" >Die Kurzfassung des F\u00f6rderprogramms als Brosch\u00fcre laden<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.munlv.nrw.de\/sites\/arbeitsbereiche\/landwirtschaft\/landraum-main.htm\" >Plan des Landes Nordrhein-Westfalen zur Entwicklung des L\u00e4ndlichen Raums<\/a><br \/>(Langfassung)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.munlv.nrw.de\/sites\/arbeitsbereiche\/landwirtschaft\/eval_bericht-main.htm\" >Zwischenbericht zum NRW-Programm L\u00e4ndlicher Raum<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die F&ouml;rderprogramme f&uuml;r die Landwirtschaft und f&uuml;r den l&auml;ndlichen Raum sind von der am 30. 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