{"id":8112,"date":"2005-07-19T00:00:00","date_gmt":"2005-07-18T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050719-02n"},"modified":"2005-07-19T00:00:00","modified_gmt":"2005-07-18T22:00:00","slug":"oekolandbau-gleiche-fruechte-aber-30-prozent-energieeinsparung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/oekolandbau-gleiche-fruechte-aber-30-prozent-energieeinsparung\/","title":{"rendered":"\u00d6kolandbau: Gleiche Fr\u00fcchte aber 30 Prozent Energieeinsparung"},"content":{"rendered":"<p><b>\u00d6kologischer Landbau erzeugt die gleichen Produkte wie herk\u00f6mmlicher. Allerdings mit einigen Vorteilen gegen\u00fcber konventioneller Landwirtschaft: \u00d6kolandbau verbraucht um 30 Prozent weniger Energie, deutlich weniger Wasser und keine Pestizide. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der <a href=\"http:\/\/www.cornell.edu\/\" >Cornell University<\/a>, die 22 Jahre lang die beiden Arten des Landbaus untersucht hat. <\/b><\/p>\n<p>&#8220;\u00d6kologischer Landbau ist aber nicht nur im Hinblick auf die fossile Energie g\u00fcnstiger, sondern die B\u00f6den halten auch die Feuchtigkeit l\u00e4nger. Das f\u00fchrt dazu, dass die Erosion deutlich geringer ist und die B\u00f6den wesentlich l\u00e4nger gesund bleiben. Eine weitere Folge des \u00d6kolandbaus ist daher die bessere Erhaltung biologischer Ressourcen, berichtet Studienleiter David Pimentel, Professor f\u00fcr \u00d6kologie und Landwirtschaft an der Cornell University. Der Wissenschaftler hatte die beiden Arten des Landbaus anhand von Mais- und Sojapflanzungen miteinander verglichen. An der Untersuchung nahmen auch die Agrarforscher Paul Hepperly und Rita Seidel vom Rodale Institute, David Douglas vom Agricultural Research Service des US-Landwirtschaftsministeriums und der Landwirtschafts\u00f6konom James Hanson von der University of Maryland teil. Untersucht wurde neben den Ertr\u00e4gen auch die Bodenbeschaffenheit, die Energieeffizienz, die Humusschicht, die organischen Ver\u00e4nderungen, Stickstoffwerte und Nitratauswaschung. <\/p>\n<p>Verglichen wurde eine Farm, die mit konventionellen Methoden, unter Einsatz von D\u00fcnger und Pestiziden und Stallmist die Mais und Soja anbauten, mit zwei Bio-Bauernh\u00f6fen. Die Ertr\u00e4ge aus den verschiedenen Anbausystemen waren mehr oder weniger ident. In den ersten vier Jahren waren die Ertr\u00e4ge aus dem \u00d6kolandbau um knapp ein Drittel niedriger. Dann stieg allerdings der Ertrag aus dem nachhaltigen Anbau deutlich an. Besonders w\u00e4hrend trockener Perioden waren die Pflanzen aus dem \u00f6kologischen Landbau besser. Nach Angaben von Pimentel nehmen Pflanzen aus dem \u00d6kolandbau deutlich mehr Kohlenstoff auf als jene nach konventionellem Anbau. <\/p>\n<p>Nach dem Ergebnissen der Untersuchung sind besonders Mais, Sojabohnen, Weizen, Hafer und andere Getreide gut f\u00fcr den \u00f6kologischen Landbau geeignet, berichtet Pimentel. F\u00fcr \u00c4pfel, Weintrauben, Kirschen und Kartoffel sei dies problematischer, da es eine Vielzahl von Sch\u00e4dlingen gebe. Das Untersuchungsergebnis wurde in der j\u00fcngsten Ausgabe des Wissenschaftsmagazins Bioscience ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>(Vgl. Meldungen vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/forschungszentrum-karlsruhe-weniger-fleisch-mehr-bioenergie\/\" >2004-10-04<\/a> und <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/landwirtschaft-oekolandbau-als-weg-aus-der-welthungerkrise\/\" >2002-02-15<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>&Ouml;kologischer Landbau erzeugt die gleichen Produkte wie herk&ouml;mmlicher. 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