{"id":8070,"date":"2005-06-01T00:00:00","date_gmt":"2005-05-31T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050601-13n"},"modified":"2005-06-01T00:00:00","modified_gmt":"2005-05-31T22:00:00","slug":"energy-farming-congress-tagungs-cd-jetzt-erhaeltlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/energy-farming-congress-tagungs-cd-jetzt-erhaeltlich\/","title":{"rendered":"Energy-Farming Congress: Tagungs-CD jetzt erh\u00e4ltlich!"},"content":{"rendered":"<p><b>\u00dcber 300 Teilnehmer aus 10 Nationen \u2013 Das gro\u00dfe Interesse am dreit\u00e4gigen Internationalen Energy-Farming Congress vom 2. bis 4. M\u00e4rz 2005 zeigt: Im Anbau von Pflanzen zur Energiegewinnung werden gro\u00dfe Potentiale gesehen.<\/b><\/p>\n<p>\u00dcber 40 Referenten zeigten die Chancen aber auch die Risiken und Anforderungen dieses Marktes auf, der durch die Kyoto-Vereinbarungen und in Deutschland aktuell durch die Novelierung des Erneuerbare Energiengesetzes (EEG) erneut Aufschwung erhalten hat. Ausgerichtet wurde der Kongress im Rahmen des Projektes &#8220;<a href=\"http:\/\/www.northseabioenergy.org\/\" >NorthSeaBioEnegy<\/a>&#8220;, an dem neben dem RIS <a href=\"http:\/\/www.ris-naro.net\/\" >Kompetenzzentrum f\u00fcr Nachwachsende Rohstoffe (NaRo.Net)<\/a> und dem Land Niedersachsen auch die <a href=\"http:\/\/www.lwk-we.de\/\" >Landwirtschaftskammer Weser-Ems<\/a> sowie die Partnerorganisationen aus den Niederlanden, Belgien und Schottland beteiligt sind. <\/p>\n<p> &#8220;F\u00fcr die Landwirtschaft bietet die Energieerzeugung aus Biomasse gute Entwicklungsperspektiven&#8221;, so Friedrich Scholten (Pr\u00e4sident der Landwirtschaftskammer Weser-Ems) in seiner Er\u00f6ffnungsrede zum Internationalen Energy-Farming Congress in der Alten Werft in Papenburg. <\/p>\n<p> Nach der langj\u00e4hrigen Erfahrung der Landwirte im Anbau von Biomasse f\u00fcr Futter- und Lebensmittel stelle die Umstellung eines Teils des Pflanzenanbaus auf eine Verwertbarkeit auf dem Energiemarkt eine Chance und gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr die europ\u00e4ische Landwirtschaft dar, betonte auch A.Oostra, General Direktor vom Niederl\u00e4ndischen Ministerium f\u00fcr Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualit\u00e4t . <\/p>\n<p> Welche Voraussetzungen der Energiepflanzenanbau erf\u00fcllen muss, um f\u00fcr die Betriebe zu einem wirtschaftlich interessanten Produktionszweig zu werden; welche Techniken dazu in der Forschung derzeit weiterentwickelt werden und welche Pflanzen und Fruchtfolgen sich f\u00fcr den Einsatz in der Energieerzeugung eignen \u2013 Auf diese Fragen Antworten zu finden, war Aufgabe und Ziel des internationalen Forums, auf dem Referenten aus Forschung, Industrie und der landwirtschaftlichen Praxis \u00fcber neueste Forschungsergebnisse und Erfahrungen berichteten. Nicht nur f\u00fcr die Abstimmung zwischen Wissenschaft und Praxis, auch f\u00fcr den Erfahrungsaustausch der teilnehmenden L\u00e4nder mit ihren unterschiedlichen Schwerpunkten bot der EnergyFarmingCongress den passenden Rahmen. <\/p>\n<p> Auf die Bedeutung der Biomasse als regenerativer Energierohstoff bei steigendem Weltenergiebedarf und die dringende Notwendigkeit zum Handeln auch im Hinblick auf die Klimarelevanz, ging Referent Dr. Ir. T. van Herwijnen (ETC Energy Technology, Niederlande) ein. <\/p>\n<p> Am zweiten und dritten Tagungstag stand der Pflanzenbau und die technische Nutzung und Umwandlung der gewonnenen Biomasse zu Ethanol, Treibstoffen oder Biogas im Mittelpunkt. <\/p>\n<p> Intensiv diskutiert wurden Z\u00fcchtungsstrategien und erste Ergebnisse im Mais-, Getreide- und Mischkulturanbau speziell zur Biogasproduktion. Erg\u00e4nzt wurden die Vortr\u00e4ge der Z\u00fcchterfirmen KWS, Pioneer und DSV durch Ergebnisse von niederl\u00e4ndischen, \u00f6sterreichischen und deutschen Forschungsanstalten. \u00dcber die praktischen Erfahrungen eines \u00d6kobetriebes im Energiepflanzenanbau und beim Betrieb einer Biogasanlage, informierte Manfred Ebeling, Pr\u00fcggen. Auch die Soltauer Biogasanlage der Firma ProN, arbeitet ausschlie\u00dflich mit NaWaro -Biomasse , die auf 1.300 ha im Vertragsanbau von 60 landwirtschaftlichen Betrieben erzeugt wird, berichtete der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Dr. A. von Felde dem interessierten Fachpublikum. <\/p>\n<p> Wie aus Stroh Ethanol wird, erl\u00e4uterte Maurice Hladik, Direktor of Marketing der kanadischen Firma Iogen, die in Kooperation mit Shell bereits in Ottawa eine Pilotanlage mit dem IOGEN-Verfahren betreibt. Um Rohstoffanforderungen bei der Vergasung von Biomasse ging es im Vortrag der Cutec GmbH, nachdem verschiedene Pyrolyseverfahren von Prof Heeres( Universit\u00e4t Groningen) und Dr. Gouderian von der Biofuel BV, Groningen vorgestellt worden waren. <\/p>\n<p>In der Fachsektion Dauerkuturen, wurde \u00fcber Potentiale und die Anbauerfahrungen in Deutschland, Schweden, den Niederlanden und Gro\u00dfbritannien von mehrj\u00e4hrigen Kulturen wie Switchgras, Reed Canary Gras, Miscanthus, und Kurzumtriebsplantagen diskutiert. <\/p>\n<p> Die Markt und der Handel mit Energiepflanzen hat sich in den letzten Jahren zu einem wachsenden Marktfaktor entwickelt, berichtete D. Agena von der Agravis\/Raiffeisen AG . Neben dem etablierten Biodieselmarkt, dessen vorhandenes Kapazit\u00e4tsvolumen von 1,3 Mio. Tonnen gut ausgelastet sei, wachse die Nachfrage nach Getreide, vorrangig Roggen, f\u00fcr die geplanten oder schon im Bau befindlichen Ethanolanlagen in Ostdeutschland. Bis 2008 k\u00f6nne sich das Nachfragevolumen von derzeit 1,5 Mio. t Getreide noch um 1 Mio. Tonnen erh\u00f6hen, was den Roggenmarkt in Nord- und Ostdeutschland erheblich beeinflussen werde, so Agena. <\/p>\n<p> Ein besonderes Highlight der Tagung war die Erstpr\u00e4sentation von Maschinenneuentwicklungen der Firma Krone. Die speziell f\u00fcr die Energiepflanzenernte optimierten Aggregate sollen auf der Agritechnica im November einem gr\u00f6\u00dferen Publikum vorgestellt werden. <\/p>\n<p> Dass Niedersachsen geographisch genau den richtigen Rahmen f\u00fcr das Internationale Energiepflanzenforum biete, betonte Dr. Ralf Paeschke vom Nieders\u00e4chsischen Ministerium f\u00fcr den l\u00e4ndlichen Raum, Ern\u00e4hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Zum einen sei die Bioenergie f\u00fcr ein Fl\u00e4chenland wie Niedersachsen mit seiner sehr produktiven Landwirtschaft besonders interessant; zum anderen habe Niedersachsen in den vergangenen Jahren bereits gezeigt, dass es Innovationen aus diesem Bereich offen gegen\u00fcberstehe. Als Beispiel nannte Dr. Paeschke die gro\u00dfe Bedeutung der &#8220;Sunfuel-Stretegie&#8221; f\u00fcr das &#8220;Heimatland von VW&#8221;. <\/p>\n<p> Bereits jetzt werden zudem in Niedersachsen bereits auf rund 8.000 Hektar Energiepflanzen angebaut \u2013 gr\u00f6\u00dftenteils Mais &#8211; die dann in Biogasanlagen zu W\u00e4rme und Strom &#8220;verg\u00e4ren&#8221;. 280 solcher Anlagen stehen in Niedersachsen, in 100 davon werden ausschlie\u00dflich nachwachsende Rohstoffe eingesetzt. <\/p>\n<p><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20050601-13\/CD_IEFC_kl.jpg\" align=\"left\" style=\"margin-right:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"Cover\"\/><b><a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20050601-13\/CD-Bestellformular.pdf\" >Bestellformular<\/a>: Die Vortrags-CD kann f\u00fcr 55,- EUR \u00fcber NaRo.Net erworben werden (pdf-Download 12 KB)<\/b>.<br style=\"clear:left;\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>&Uuml;ber 300 Teilnehmer aus 10 Nationen &ndash; Das gro&szlig;e Interesse am dreit&auml;gigen Internationalen Energy-Farming Congress vom 2. bis 4. 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