{"id":8016,"date":"2005-06-17T00:00:00","date_gmt":"2005-06-16T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050617-02n"},"modified":"2005-06-17T00:00:00","modified_gmt":"2005-06-16T22:00:00","slug":"internationales-polymer-und-kunststoff-meeting-polymere-und-polymerkomposite-auf-der-basis-von-nawaros","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/internationales-polymer-und-kunststoff-meeting-polymere-und-polymerkomposite-auf-der-basis-von-nawaros\/","title":{"rendered":"Internationales Polymer- und Kunststoff-Meeting: Polymere und Polymerkomposite auf der Basis von NAWAROS"},"content":{"rendered":"<p><b>Vom 19. bis 23. Juni 2005 ist die Stadt Leipzig Austragungsort der 21. internationalen wissen-schaftlichen Konferenz &#8220;21st Annual Meeting of the Polymer Processing Society (PPS-21)&#8221; der weltweit agierenden wissenschaftlichen Gesellschaft <a href=\"http:\/\/www.pps-21.com\/\" >Polymer Processing Society (PPS)<\/a> zur F\u00f6rderung der Kunststofftechnik und Polymerwissenschaft. Die Veranstaltung, zu der sich \u00fcber 500 TeilnehmerInnen aus 46 L\u00e4ndern angemeldet haben, findet im Kongressbereich des Hotels The WESTIN statt. Ausrichter dieses hochkar\u00e4tigen Meetings ist das Institut f\u00fcr Werkstoffwissenschaft (Lehrstuhl Kunststofftechnik) am Fachbereich Ingenieurwissenschaften der <a href=\"http:\/\/www.uni-halle.de\/\" >Martin-Luther-Universit\u00e4t Halle-Wittenberg<\/a> in Kooperation mit dem <a href=\"http:\/\/www.kuz-leipzig.de\/\" >Kunststoffzentrum in Leipzig<\/a> und dem <a href=\"http:\/\/www.tu-chemnitz.de\/mb\/KunstStTechn\/fktu.php\" >Lehrstuhl f\u00fcr Kunststoffverarbeitungstechnik der Universit\u00e4t Chemnitz<\/a>. F\u00fcr die wissenschaftliche Leitung zeichnet Prof. Dr. Hans-Joachim Radusch von der halleschen Universit\u00e4t verantwortlich. Offizielle Er\u00f6ffnung ist am 20. Juni 2005, 9.30 Uhr.<\/b>  <\/p>\n<p><b>Anliegen und Ziel<\/b><br \/>Die j\u00e4hrlich stattfindenden PPS-Meetings sollen der weltweiten wissenschaftlichen Kommunikation und dem globalen Erfahrungsaustausch \u00fcber technische Innovationen und zum besseren wissenschaftlichen Verst\u00e4ndnis f\u00fcr das Gebiet der Polymerwissenschaft und Kunststofftechnik dienen. Aufgrund der Tatsache, dass aus Europa und \u00dcbersee WissenschaftlerInnen aus akademischen Einrichtungen sowie Forschungsinstitutionen der Industrie anreisen, bietet sich das PPS-Meeting als ein daf\u00fcr bestens geeignetes Forum an. Durch die Ansiedlung des renommierten Autoherstellers BMW im Raum Leipzig, werden den Beitr\u00e4gen &#8211; die sich mit den modernsten Technologien zur Fertigung von Kunststoffteilen f\u00fcr die Automobilindustrie befassen &#8211; besondere Aufmerksamkeit zuteil werden. Au\u00dferdem erwarten die Veranstalter nachhaltige Impulse, nicht nur f\u00fcr die kunststofferzeugende und -verarbeitende Industrie Mitteldeutschlands, sondern auch f\u00fcr die polymerspezifischen, akademischen sowie industrienahen Forschungs- und Entwicklungsbereiche in der Region.<\/p>\n<p><b>Zu einigen inhaltlichen Schwerpunkten<\/b><br \/>Das Tagungsprogramm sieht 15 Symposien vor, die einem breiten Spektrum von Themen aus der Kunststofftechnik und Polymerwissenschaft Rechnung tragen. Neben maschinenbaulich und technologisch orientierten Beitr\u00e4gen kommen insbesondere Themen zu aktuellen Aspekten der Polymerwerkstoffentwicklung, zum Polymerrecycling und zu umweltspezifischen Fragen der Polymermaterialien zum Vortrag. <\/p>\n<p><b>Symposium Spritzgie\u00dfen<\/b><br \/>Eine besondere Rolle spielt die Miniaturisierung von Verarbeitungsprozessen zur Herstellung kleinster Bauteile f\u00fcr die Mikroelektronik und Mikromechanik, die in mittlerweile allt\u00e4glichen Gebrauchsg\u00fctern wie Handys, Erzeugnissen der Unterhaltungselektronik, Computertechnik oder der Medizintechnik Eingang gefunden haben. So ist im Symposium &#8220;Spritzgie\u00dfen&#8221; der Mikro-Spritzgie\u00dftechnik mit zahlreichen Beitr\u00e4gen insbesondere aus Japan, Taiwan und aus Deutschland ein spezieller Teil gewidmet. Auch das Kunststoffzentrum in Leipzig wird in einem Beitrag \u00fcber eine dort konzipierte neue Mikro-Spritzgie\u00dfmaschine berichten.<\/p>\n<p><b>Polymermaterialien f\u00fcr die Anwendung im Automobil<\/b><br \/>Ein anderes Thema behandelt die Herstellung von Kunststoffscheiben f\u00fcr PKW, die k\u00fcnftig in hochpr\u00e4zisen Spritzgie\u00df\/Spritzpr\u00e4geverfahren gefertigt, die wesentlich schwereren Verbundglasscheiben abl\u00f6sen. Dar\u00fcber wird in den Tagungsbeitr\u00e4gen der Organisatoren, insbesondere auf den Bereich Entwicklung von neuen Polymermaterialien f\u00fcr die Anwendung im Automobil, unter Beachtung umweltspezifischer Aspekte und einer hohen Nachhaltigkeit, ausf\u00fchrlich eingegangen. <\/p>\n<p><b>Symposium Schaumstoffe<\/b><br \/>Das Symposium &#8220;Schaumstoffe, neue Prozesse und Anwendungen&#8221; besch\u00e4ftigt sich mit der optimalen Gestaltung von polymeren Schaumstoffen und der Auslegung von hocheffektiven Fertigungstechnologien f\u00fcr die Anwendung im Automobil oder anderen technischen Baugruppen und elektronischen Komponenten. So k\u00f6nnen k\u00fcnftig elektronische Bauelemente auf gesch\u00e4umten Fl\u00e4chentr\u00e4germaterialien montiert werden, die leichter und vor allem flexibler als herk\u00f6mmliche Tr\u00e4ger sind und vor allem rationeller und \u00f6konomischer hergestellt werden.<\/p>\n<p><b>Symposium nanostrukturierte Materialien<\/b><br \/>Ein weiteres Symposium widmet sich den nanostrukturierten Materialien, in dem sich die wissenschaftlichen Beitr\u00e4ge zur Entwicklung und Charakterisierung von Polymermaterialien konzentrieren. Polymermaterialien sind in der Lage, spezielle Eigenschaften auszubilden, wenn sie mit anorganischen Nanoteilchen gef\u00fcllt oder selbst zur Ausbildung von Nanostrukturen angeregt werden. Damit kann man zum Beispiel einen bedeutenden Zuwachs der Festigkeit oder der Permeationseigenschaften von Kunststofffolien f\u00fcr Verpackungszwecke erreichen. Das Produktergebnis sind d\u00fcnnere Folien mit verbesserten Barriereeigenschaften gegen Diffusion von Ger\u00fcchen, Aromen, Sauerstoff oder Fl\u00fcssigkeiten.<\/p>\n<p><b>Symposium Polymere und Polymerkomposite auf der Basis von NAWAROS<\/b><br \/>Die Entwicklung und Verarbeitung von Polymeren und Polymerkompositen auf der Basis von Naturstoffen (nachwachsende Rohstoffe), ist ebenfalls Gegenstand eines speziellen Symposiums. Mit der Verknappung und zunehmenden Verteuerung des Erd\u00f6ls, aus dem heute die polymeren Werkstoffe hergestellt werden, ist die Industrie gezwungen, \u00fcber Alternativen zum Erd\u00f6l nachzudenken. So gibt es bereits zahlreiche Ans\u00e4tze zur Gewinnung sowie zur produkt- und anwendungsgerechten Verarbeitung von Polymerwerkstoffen auf der Basis nachwachsender Rohstoffe. Das Spektrum der Beitr\u00e4ge, die diese Thematik aufgreifen, reicht von Protein basierten Kunststoffen \u00fcber bioabbaubare Kunststoffe auf Basis von Polymilchs\u00e4ure und St\u00e4rke bis hin zu Naturfaser gef\u00fcllten thermoplastischen Kunststoffen, Duromeren und Naturkautschuk. <\/p>\n<p><b>Informationen zur Gesellschaft<\/b><br \/>Die Polymer Processing Society (PPS) ist eine weltweite wissenschaftliche Gesellschaft mit dem Ziel, die Kunststofftechnik und Polymerwissenschaft (Polymer Engineering &#038; Science) zu f\u00f6dern. Die PPS wurde 1985 in Acron, Ohio\/USA gegr\u00fcndet. Die PPS ist Tr\u00e4ger einer j\u00e4hrlichen Weltkonferenz und regionaler Meetings, Herausgeber einer wissenschaftlichen Zeitschrift (IPP) und einer Buchserie (PPP). <\/p>\n<p>Das Annual Meeting der Polymer Processing Society ist die weltgr\u00f6\u00dfte internationale Tagungsreihe auf dem Gebiet der Kunststofftechnik mit j\u00e4hrlich wechselndem Austragungsort. Im vergangenen Jahr fand das 20. Meeting in Acron, Ohio\/USA, statt. Nach der 21. Tagung in Leipzig, wird die 22. Veranstaltung 2006 in Yamagata, Japan, durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p><b>Kontakt<\/b>:<br \/>Prof. Dr. Hans-Joachim Radusch<br \/>Tel.: 03461 463792 oder 462791<br \/>E-Mail: hans-joachim.radusch@iw.uni-halle.de<\/p>\n<p>Dr. Lothar Fiedler<br \/>Tel.: 03461 462738<br \/>E-Mail: pps-21@iw.uni-halle.de <\/p>\n<p>Internet: <a href=\"http:\/\/www.iw.uni-halle.de\/\" >www.iw.uni-halle.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Vom 19. bis 23. 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