{"id":7984,"date":"2005-04-22T00:00:00","date_gmt":"2005-04-21T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050422-03n"},"modified":"2005-04-22T00:00:00","modified_gmt":"2005-04-21T22:00:00","slug":"wittinger-oelmuehle-will-produktion-verdoppeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wittinger-oelmuehle-will-produktion-verdoppeln\/","title":{"rendered":"Wittinger \u00d6lm\u00fchle will Produktion verdoppeln"},"content":{"rendered":"<p><b>Die Kapazit\u00e4t der \u00d6lm\u00fchle der<a href=\"http:\/\/www.wittinger-biodiesel.de\/\" >Wittinger BioDiesel eG<\/a> soll noch in diesem Jahr verdoppelt werden. Das n\u00f6tige Eigenkapital ist bereits vorhanden. Gegenw\u00e4rtig l\u00e4uft die Planungsphase.<\/b><\/p>\n<p>&#8220;Wir reagieren damit auf den stark wachsenden Markt in diesem Bereich. Weiter wollen wir die Wirtschaftlichkeit der Anlage verbessern&#8221;, sagte Karl Niebuhr vom Vorstand. Bisher werden im Wittinger Hafen rund 22.000 Tonnen Rapssaat zu rund 8.000 Tonnen hei\u00df gepresstem Raps\u00f6l und 14.000 Tonnen Rapskuchen pro Jahr verarbeitet. Eine Verdopplung der Produktion bedeutet, dass t\u00e4glich rund 130 Tonnen Rapssaat gepresst werden. Das sind drei Lastz\u00fcge voll Rapskuchen und zwei Tankwagen voll \u00d6l, die von Wittingen aus dann pro Tag zu den Abnehmern auf die Reise gehen. <\/p>\n<p>Nach der Begrenzung der Dieselr\u00fcckverg\u00fctung in der Landwirtschaft auf 10.000 Liter pro Betrieb fragen immer mehr Bauern nach Biodiesel und nach kalt gepresstem Raps\u00f6l. Viele mischen mit Normal-Diesel, andere stellen ihre Technik teilweise voll auf Biodiesel oder Pflanzen\u00f6l um. Da kalt gepresstes \u00d6l besser als Kraftstoff geeignet ist, wird die zweite Linie auch eine Kaltpressanlage sein. &#8220;Schon heute haben wir fast t\u00e4glich Anfragen nach diesem \u00d6l&#8221;, so Vertriebsleiter R\u00fcdiger Lange.<\/p>\n<p>Aber auch der Rapskuchen erfreut sich wachsender Beliebtheit. Als Eiwei\u00dffuttermittel f\u00fcr Rinder wird er neben den klassischen Komponenten Soja- und Rapsextraktionsschrot zunehmend eingesetzt. Rund ein Drittel der Produktion wird bereits direkt mit Landwirten und Genossenschaften aus der Region gehandelt. Auch Landwirt Manfred Backmeister aus Gannerwinkel (Landkreis Gifhorn) geh\u00f6rt zu den Abnehmern. Wie viele seiner Berufskollegen stand er dem Rapskuchen zu Anfang etwas verhalten gegen\u00fcber. Es gab keine Erfahrungen damit, teilweise setzten auch Futtermittelberater weiter auf Altbew\u00e4hrtes. Doch Backmeister wollte raus aus den &#8220;eingefahrenen Gleisen&#8221;, hatte er doch aus anderen Regionen nur Positives \u00fcber das energiereiche Eiwei\u00dffuttermittel geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die anf\u00e4ngliche Skepsis ist l\u00e4ngst \u00fcberwunden. Euphorie hat sich breit gemacht. Statt des viel teuren 50:50-Soja-Rapsschrot-Gemisches f\u00fcttert Backmeister seiner 60-k\u00f6pfigen Herde seit \u00fcber einem Jahr Rapskuchen. Rund 1,5 Kilogramm pro Kopf und Tag mischt er dem Gras- und Maissilagegemisch unter. &#8220;Ich habe kein Gramm Milch weniger. Die Milchwerte sind alle topp&#8221;, freut er sich. <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wittinger-biodiesel.de\/\" >Wittinger BioDiesel eG<\/a>\u00a0 <br \/>Tel.: 05831-25 18 36<br \/>Fax: 05831-25 18 83 <br \/>eMail: <a href=\"mailto:info@wittinger-biodiesel.de\">info@wittinger-biodiesel.de<\/a> <\/p>\n<p>(Vgl. Meldung vom <a href=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/rapskuchen-und-rapsoel-aus-wittingen\/\" >2004-01-08<\/a>.)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>Die Kapazit&auml;t der &Ouml;lm&uuml;hle derWittinger BioDiesel eG soll noch in diesem Jahr verdoppelt werden. Das n&ouml;tige Eigenkapital ist bereits vorhanden. 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