{"id":7980,"date":"2005-04-25T00:00:00","date_gmt":"2005-04-24T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bio-based.eu\/news\/index.php?startid=20050425-01n"},"modified":"2005-04-25T00:00:00","modified_gmt":"2005-04-24T22:00:00","slug":"pflanzenoele-maerkte-hoffen-auf-impulse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/pflanzenoele-maerkte-hoffen-auf-impulse\/","title":{"rendered":"Pflanzen\u00f6le: M\u00e4rkte hoffen auf Impulse"},"content":{"rendered":"<p><b>An den Pflanzen\u00f6lm\u00e4rkten stagnieren die Ums\u00e4tze auf niedrigem Niveau, zumal die Nachfrage aus dem technischen Bereich noch unter den Erwartungen bleibt. Insbesondere Raps\u00f6l steht infolge der kr\u00e4ftig gesteigerten Rapsverarbeitung reichlich zur Verf\u00fcgung. In den kommenden Monaten d\u00fcrfte der hohe Bedarf des industriellen Bereiches jedoch zunehmend Marktwirkung entfalten.<\/b><\/p>\n<p>Nach Angaben der Bundesanstalt f\u00fcr Landwirtschaft und Ern\u00e4hrung wurden in den ersten sechs Monaten des aktuellen Wirtschaftsjahres rund 1,12 Mio. t Raps\u00f6l in den hiesigen \u00d6lm\u00fchlen produziert. Das sind 16% mehr als im Vorjahr. Dagegen sank die Erzeugung von Soja\u00f6l um gut 7% auf 332.200 t. Bei Sonnenblumen\u00f6l ging die Produktion um 36.500 t auf 19.900 t zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Neben der erh\u00f6hten Inlandserzeugung tr\u00e4gt auch die Entwicklung im Au\u00dfenhandel zu einer Steigerung des Raps\u00f6langebotes bei. So nahmen die Importe im Zeitraum Juli 2004 bis Januar 2005 um mehr als 70% auf gut 107.000 t zu. Demgegen\u00fcber bewegten sich die Raps\u00f6lexporte mit 303.500 t nur knapp \u00fcber der Vorjahreslinie. Auch bei Soja\u00f6l zeichnet sich eine Zunahme der Einfuhren ab. So wurde in den ersten sieben Monaten des aktuellen Wirtschaftsjahres ein Plus von 50% auf 61.400 t verzeichnet. Zugleich legten aber auch die Exporte um knapp 50.000 t auf 247.300 t zu.<\/p>\n<p><b>Angebot \u00fcbersteigt Nachfrage<\/b><\/p>\n<p>Die Nachfrage kann mit der Angebotsentwicklung derzeit kaum Schritt halten. Viele K\u00e4ufer z\u00f6gern mit gr\u00f6\u00dferen Anschlussk\u00e4ufen, da sie auf fallende<br \/>Preise spekulieren. Als Argumente dienen dabei der hohe Rapsangebots\u00fcberhang der EU, nachgebende US-Sojakurse sowie das dr\u00fcckende Raps\u00f6langebot. Schlie\u00dflich erh\u00f6hten sich die Best\u00e4nde in den Rotterdamer Tankl\u00e4gern zuletzt auf \u00fcber 64.000 t, rund dreimal mehr als Anfang Februar. Viele Biodieselhersteller d\u00fcrften \u00fcberdies bereits bis zum Sommer \u00fcber eine gute Rohstoffversorgung verf\u00fcgen.<\/p>\n<p><b>Preise unter Vorjahr<\/b><\/p>\n<p><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20050425-01\/Preisentwicklung.jpg\" align=\"left\" style=\"margin-right:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"Preisentwicklung\"\/>Die Raps\u00f6lpreise tendieren deutlich unter der Vorjahreslinie. Seit Februar bewegen sich die Kurse eng an der Marke von 500 EUR\/t fob \u00d6lm\u00fchle, gut 60 EUR\/t niedriger als im April 2004. Dabei sorgt vor allem die Nachfrage aus dem technischen Bereich f\u00fcr eine hohe Pr\u00e4mie gegen\u00fcber dem g\u00fcnstigeren Soja\u00f6l. Allerdings ist der Preisabstand zu Soja\u00f6l, der im Februar noch \u00fcber 120 EUR\/t ausmachte, wieder auf gut 60 EUR\/t zusammengeschrumpft. So konnten die Soja\u00f6lpreise vom festeren US-Sojamarkt profitieren, der seit Anfang Februar immerhin um knapp 20% zulegte. Das Preisniveau des Vorjahres wird derzeit jedoch bei weitem nicht erreicht.<\/p>\n<p>Hierzulande kostete Soja\u00f6l zur prompten Lieferung Anfang April rund 430 EUR\/t fob \u00d6lm\u00fchle, 50 EUR\/t mehr als im Februar, aber gut 130 EUR\/t weniger als im Vorjahr. Bei Sonnenblumen\u00f6l kam es dagegen im Zuge geringer Erzeugung und stabiler EU-Importnachfrage seit Jahresbeginn zu kr\u00e4ftig anziehenden Kursen. So wird f\u00fcr 2004\/05 nur mit einer weltweiten Erzeugung in H\u00f6he bis zu 9 Mio. t gerechnet, rund 5% weniger als im Vorjahr. F\u00fcr prompte Partien wurden Anfang April rund 565 EUR\/t verlangt, gut 40 EUR\/t mehr als zu Jahresbeginn.<\/p>\n<p><b>Bedarf verlagert sich<\/b><\/p>\n<p><img SRC=\"https:\/\/renewable-carbon.eu\/news\/wp-content\/uploads\/news-images\/20050425-01\/Verwendung.jpg\" align=\"left\" style=\"margin-right:10px;\" BORDER=\"0\" ALT=\"Verwendung\"\/> Mit Blick auf die Verwendungsbereiche setzt sich die Tendenz zum zunehmenden Einsatz von Raps\u00f6l im industriellen Bereich fort. Denn w\u00e4hrend im vorangegangenen Wirtschaftsjahr etwa die H\u00e4lfte des &#8220;gelben Goldes&#8221; in den technischen Bereich floss, waren es in der ersten H\u00e4lfte 2004\/05 bereits \u00fcber 60%. Doch nicht nur bei uns, auch in anderen EUL\u00e4ndern wird Raps\u00f6l zunehmend zur Produktion von Biotreibstoffen verwendet.<\/p>\n<p>So d\u00fcrfte 2004\/05 bereits mehr als ein Drittel des gesamten Raps\u00f6lverbrauches in H\u00f6he von rund 5 Mio. t im industriellen Bereich eingesetzt werden. Eine Belebung der Pflanzen\u00f6lnachfrage d\u00fcrfte auch den Rapspreisen wieder Unterst\u00fctzung liefern.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p><b>An den Pflanzen&ouml;lm&auml;rkten stagnieren die Ums&auml;tze auf niedrigem Niveau, zumal die Nachfrage aus dem technischen Bereich noch unter den Erwartungen bleibt. 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